Reiseberatung für individuelle Reisen

Bericht über meine Sprachreise nach Manchester

Im April gewährte mir mein Arbeitgeber einen zweiwöchigen Bildungsurlaub für eine Sprachreise nach England. Dort besuchte ich während meines Aufenthalts eine Sprachschule in Manchester und nahm an einem Englischkurs teil. Mit Hilfe des nachfolgenden Berichts möchte ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen, die ich sowohl im Vorfeld während der Organisation der Reise als auch in der Sprachschule und in der Freizeit sammelte.

Auswahl des Anbieters und der Sprachschule

Vor der Buchung der Sprachreise Anfang des Jahres war ich, was diese „Art“ des Verreisens betrifft, noch völlig ahnungslos. Ich musste also zunächst einmal nach Sprachschulen in England googlen, die über die nötigen Anerkennungen für Bildungsurlaub verfügen. Nach etwas Recherche bin ich dann beim Anbieter Linguago gelandet, der in England in neun Städten mit Sprachschulen zusammenarbeitet. Nach Durchsicht der angebotenen Destinationen habe ich mich sozusagen „aus dem Bauch heraus“ für Manchester entschieden, da die Stadt für mich die perfekte Größe hat und weder zu klein noch zu groß ist.

Was den Sprachkurs betrifft, musste ich mir dagegen keine Gedanken machen, da mir bereits im Vorfeld seitens meines Chefs ans Herz gelegt wurde, einen Business-Englischkurs mit Fokus auf die Arbeitswelt zu besuchen. Die Organisation war somit abgeschlossen und drei Monate später bestieg ich voller Vorfreude, aber auch ohne Vorahnung, was mich dort erwarten würde, den Flieger nach Manchester!

Außenansicht der Sprachschule in Manchester

Gebäude der Sprachschule

Ankunft in England und bei der Gastfamilie

Am Sonntag (einen Tag vor Beginn des Sprachkurses) kam ich gegen 18 Uhr bei meiner Gastfamilie an, die aus einem fürsorglichen, älteren Ehepaar, einem Hund und einer Katze bestand. Meine Gastmutter Monica kochte mir netterweise abends noch etwas Leckeres zu essen, sodass ich nicht ausgehungert meine erste Nacht in Manchester verbringen musste. Gut gestärkt machte ich mich Montagmorgen zu Fuß auf den Weg zur nur zehn Minuten entfernt liegenden Sprachschule und wurde an der Rezeption zusammen mit den anderen neuen Sprachschülern sofort freundlich empfangen.

Aufenthaltsraum der Sprachschule in Manchester

Lounge in der Sprachschule

Unterricht in der Sprachschule

Mein Englischkurs bestand aus insgesamt elf Kursteilnehmern aus verschiedenen Ländern und aufgrund des Business-Kurses waren alle ca. zwischen Anfang / Mitte 20 und Anfang 40 (bei einem „normalen“ Englischkurs wäre das Durchschnittsalter vermutlich niedriger gewesen). Unser Lehrer James war natürlich englischer Muttersprachler und vermittelte uns Sprachreisenden die Kursinhalte auf eine interessante und durchaus etwas strengere, aber dennoch eine lustige Art und Weise.

Da es sich um einen Sprachkurs mit Fokus auf die Arbeitswelt handelte, übten wir zum Beispiel Vertragsverhandlungen und Bewerbungsgespräche zu führen oder Präsentationen zu halten. Im Nachhinein kann ich sagen, dass der Lerneffekt echt extrem hoch war, da James sein Handwerk verstand und ein Sprachkurs, in dem für Erklärungen nicht auf Deutsch ausgewichen wird (wie man es aus dem heimischen Schulunterricht kennt), deutlich effektiver ist.

Freizeitaktivitäten und Verhältnis zu den anderen Sprachschülern

Sehenswürdigkeiten in Manchester

Wheel of Manchester

Charakteristisch für eine Sprachreise ist ja bekanntlich, dass die Sprachschule nicht nur den Unterricht, sondern auch zahlreiche Freizeitaktivitäten organisiert. Dazu zählten zum Beispiel Tagesausflüge nach Wales, Besuche von Fußballspielen (Manchester United und City) oder Teambuilding-Maßnahmen wie der Besuch eines Escape Rooms. Ich muss sagen, dass das gesamte Programm wirklich abwechslungsreich und interessant gestaltet wurde und nie Langeweile aufkam!

Mit den restlichen Sprachschülern habe ich mich übrigens auch „privat“ sehr gut verstanden und schnell angefreundet, sodass wir auch außerhalb des „organisierten Programms“ viel Zeit miteinander verbracht haben und abends zusammen in Pubs oder zum Essen gingen und die schöne Stadt Manchester erkundeten. Letzten Endes waren wir echt eine tolle, internationale Gruppe und mit einem Russen, einem Finnen und einem anderen Deutschen bin ich sogar heute noch in Kontakt.

Leben in der Gastfamilie

Meine Gasteltern Monica und Michael waren extrem gastfreundlich und rundeten den tollen Aufenthalt in England ab. Abends und morgens am Esstisch redeten sie mit sehr viel Englisch mit mir, sodass ich das in der Sprachschule Gelernte sofort in der Praxis anwenden konnte. Das von Monica zubereitete Essen war zudem sehr lecker und reichhaltig und erfüllte das Klischee der „schlechten englischen Küche“ keineswegs!

Fazit

Genau zwei Wochen nach meiner Ankunft erfolgte dann leider viel zu früh die Abreise und auch wenn ich das anfangs nicht für möglich gehalten hätte, fiel mir der Abschied echt schwer. Monica, Michael und all meine Kollegen aus dem Sprachkurs sind mir echt ans Herz gewachsen. Da war ich beim Abschied durchaus etwas wehmütig. Aber diese Gefühlslage zeigte mir, dass es die absolut richtige Entscheidung war, eine Sprachreise anzutreten. Ich würde sie jederzeit wieder so treffen! Ich bin mir auch sicher, dass es definitiv nicht mein letzter Sprachkurs im Ausland war und freue mich bereits auf den nächsten.

Abschließend möchte ich mich noch bei allen Personen bedanken, die mir diese unvergessliche Erfahrung ermöglicht haben: Alle Angestellten von Linguago und der Sprachschule, meinen Mitschülern, meinen Gasteltern Monica und Michael und natürlich auch bei meinem Englischlehrer James.

 

Danke für eure Aufmerksamkeit!

 

 

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