Reiseberatung für individuelle Reisen

Ein Ticket nach China…Reisebericht über ein Studienjahr im Reich der Mitte

„Was mache ich eigentlich nach dem Schulabschluss?“ – diese Frage stellen sich jedes Jahr unzählige Schüler. Wenn sie sich nicht schon festgelegt haben, wie es in Zukunft weitergehen soll oder zumindest in welcher Berufssparte sie tätig sein wollen, wird die Beantwortung dieser Frage schwierig.

Wer kannte dies nicht – Berufseignungstests, Gespräche mit den Eltern und Freunden, Anfragen an Universitäten oder das Durchsuchen der Angebote nach einer passenden Lehrstelle? All dies kann für eine Entscheidung, was ein Schüler nach dem Schulabschluss machen kann, nützlich sein – bei manchen kann aber genau dies zu noch mehr Verwirrung führen.
Genau so war das auch bei mir der Fall, bis ich eine andere Möglichkeit entdeckte.
Warum denn nicht erst einmal ins Ausland gehen? Für mich war eine Sprachreise die beste Möglichkeit, eine Sprache zu lernen, dabei ein neues Land zu entdecken und eine andere Kultur kennen zu lernen. Deshalb hieß es für mich bald nach dem Schulabschluss: „Ab nach China!“

Ich begab mich damals für neun Monate auf ein von EF Sprachreisen organisiertes Studienjahr. Nach der unkomplizierten Anmeldung und Organisation vor Beginn der Reise, konnte es im Sommer auch schon losgehen. Eine Reise in ein Land anzutreten, das mir noch völlig unbekannt war und mit dem ich mich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal so richtig beschäftigt habe, war für mich eine besondere Herausforderung – aber auch gleichzeitig der Reiz daran, diese Reise überhaupt anzutreten.

Ich wurde in einer Gastfamilie in Shanghai freundlich aufgenommen und durfte so über die ganzen neun Monate hinweg das alltägliche chinesische Leben hautnah miterleben.
Der Chinesischunterricht in der internationalen EF Schule, wo sich Menschen aus der ganzen Welt versammelten, war echt praktisch. Denn die gelernte Theorie konnte am Abend gleich praktisch beim Abendessen mit der Gastfamilie angewendet werden.
Neben dem Chinesischlernen ging es natürlich auch auf Reisen – jede Gelegenheit wurde genutzt. So konnte ich unter anderem Peking, Xi’An, Hangzhou, Shaoxing, Guilin und die Provinz Yun’Nan erkunden. Ich muss aber sagen, dass mir persönlich Shanghai immer noch am Besten gefallen hat. Unter anderem deshalb, weil die Stadt so modern und international ist und sich auf den Straßen auch viele Menschen aus anderen Kulturen blicken lassen.

Nach so sechs Monaten konnte ich mich mit meinen Gasteltern schon ziemlich gut auf Chinesisch unterhalten. Gerade das spornt einen dann noch mehr an, weiter zu lernen und mehr Wissen über diese – für manche geheimnisvolle – Sprache in sich aufzusaugen.

Alles in allem prägte mich diese neun monatige Erfahrung im Ausland echt sehr. Und gerade diese erste große Reise veranlasste mich im Nachhinein noch mehr Abenteuer in anderen Ländern zu unternehmen. Auf jeden Fall werde ich die Augenblicke nie vergessen die ich dort mit den vielen internationalen Freunden erleben durfte. Und wer weiß, vielleicht komme ich ja irgendwann wieder zurück – zurück ins Land der Mitte!

Marcel Riedmann
Mehr Bilder und Infos über die Reise auf

www.marcelriedmann.com

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