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Ein Wochenende in Jaén und Medina Azahara bei Cordoba

Freitag

Olivenhaine in der Provinz Jaén

Olivenhaine in der Provinz Jaén

„Wir waren schon lange nicht mehr gemeinsam auf Reisen” mit diesen Worten von Edith begann die Planung für ein gemeinsames Wochenende in Jaén. Eine Region Spaniens, die besonders für ihre Oliven und das qualitativ hochwertige Olivenöl bekannt ist.
Die Fahrt nach Jaén verbinden wir mit einer Rückfahrt via Cordoba um dort das uns noch unbekannte Medina Azahara zu besichtigen.
Es sind von Torremolinos nach Jaén ca. 2 Stunden Fahrzeit und gegen Mittag machen wir uns auf den Weg. Zuerst in Richtung Granada, vorbei an den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada und anschließend nach Norden in Richtung Madrid.
Kurz darauf haben wir die Abfahrt Jaén erreicht, jetzt heißt es nur noch das Hotel suchen. Hotel Europa- ob das irgendwo ausgeschildert ist? Tatsächlich, auf einem der vielen blauen Schilder steht der Name angeschrieben. Super! Trotzdem, so einfach ist es doch nicht. Zweimal müssen wir fragen, um die schmale Gasse zu finden. Und wo soll nun das dazugehörige Parkhaus sein? Doch der Herr von der Rezeption lächelt mir beruhigend zu. „Ich komme mit und zeige ihnen den Parkplatz“ versichert er mir. Und nun geht es die steile schmale Gasse wieder hinab. Diesmal im Rückwärtsgang, da es sich um eine Einbahnstraße handelt. Doch spanische Verkehrsteilnehmer können erstaunlich geduldig sein, sie warten bis ich mich vorsichtig hinabgetastet habe und in der engen Garageneinfahrt verschwunden bin. Danach läuft der Verkehr weiter wie immer.

die Altstadt von Jaén

die Altstadt von Jaén

Unser Zimmer im Hotel Europa ist frisch renoviert, groß und wir haben sogar eine Dachterrasse mit zwei Liegen. Ich bin mit meiner Buchung sehr zufrieden.
Doch  wir möchten die Zeit nutzen und machen uns auf zur Stadtbesichtigung.
Das Hotel Europa liegt trotz dem schwer zu findenden Gässchen sehr zentral und wir erreichen die Altstadt zu Fuß bereits nach einigen Minuten. Sehenswert ist in Jaén die Kathedrale, Kirchen und Klöster, gut erhaltene arabische Bäder und eine ehemalige Synagoge. Mal sehen was wir heute  alles besichtigen, den Rest lassen wir wie die Burg Castillo de Santa Catalina für den morgigen Tag.
Doch wie es manchmal so ist, Pläne sind dafür da um sie zu ändern. Wir sind noch nicht weit gegangen, als wir an einen sonnigen Platz kommen und Kellner emsig mit vollen Tabletts zwischen den Tischen hin und her laufen. „Oh, schau mal!“ mache ich Edith aufmerksam. „Was hältst du davon, wenn wir uns hier in die Sonne setzen?“ „Jetzt?“ fragt Edith erstaunt. „Ja, solange es noch warm ist und die Besichtigungen verschieben wir auf später.“ Wir bestellen uns jeder ein Getränk, bekommen dazu eine kleine Tapa und genießen die Frühlingssonne. Ach ja, das war eine gute Idee! Und da es so schön ist bestellen wir noch eine zweite Runde.
Inzwischen blättere ich in meinem Reiseführer.
Darin steht, Jaén lebt heute vorwiegend vom Olivenanbau. Doch in der Zeit 200 v. Chr. war Jaén bekannt für seine Silberminen und wurde aus diesem Grund von den Römern Auringis genannt. Auch heute spricht man hin und wieder noch vom „silbernen Jaén“. Einen weiteren Namen erhielt die Stadt nach dem Zerfall des Kalifats Cordoba, man nannte Jaén Yayyan oder Geen. Dies bedeutete soviel wie Ort an der Kreuzung der Karawanenwege und zu in diesem Zeitraum erhielt Jaén sein städtisches Gepräge.
Danach war die junge Stadt ein ständig umkämpfter Ort der Reconquista und 1491 sammelten sich hier die spanischen Heere zur Eroberung Granadas.
Heute ist Jaén eine Universitätsstadt mit ca 120.000 Einwohnern und lebt sowohl von Landwirtschaft als auch von der Industrie.
Die Zeit vergeht viel zu schnell und die Sonne steht schon recht tief als wir mit der Besichtigungstour beginnen. Auf dem Weg zur Kathedrale fällt uns eine kleine Kirche auf, die wir gerne besichtigen möchten. Doch Pech für uns! Im Moment findet gerade eine Hochzeit statt. Wir wollen ja nicht stören, werfen nur einen kurzen Blick in das Innere und entscheiden diese Kirche morgen zu besuchen. „Eine schöne Kirche“ meint Edith „die möchte ich auf jeden Fall sehen“.

Kathedrale von Jaén

Kathedrale von Jaén

Wir setzen unseren Rundgang fort bis zur Kathedrale. Sie steht etwas erhöht auf dem Platz der einstigen Moschee und ist ein Beispiel der spanischen Renaissance. Mit ihrem Bau wurde im 15. Jahrhundert begonnen, doch die Fertigstellung dauerte bis in das 18. Jahrhundert. Beeindruckend ist der Figurenschmuck der Hauptfassade. Doch abends ist die Kathedrale für Besucher geschlossen, ich habe es mir ja schon fast gedacht.
Wir bleiben eine Weile auf dem großen Platz vor dem imposanten Gebäude und beobachten die Familien- und Freundestreffen. Spielende Kinder mit Fahrrädern oder Skateboard und Großväter welche stolz mit ihren Enkelkindern Fangen spielen.
Sobald die Sonne untergeht wird es jedoch kühl, Jaen liegt auf einer Höhe von knapp 600 Metern und hat im Winter trotz seiner südlichen Lage häufig Schneefälle.
Wir verlassen den Platz, schlendern durch die schmalen Gassen der Altstadt und überlegen ob wir jetzt bereits zu Abend essen. „Dann sitzen wir im Warmen“ ist Edith ihre praktische Überlegung. Jetzt schon? Ist doch eigentlich noch viel zu früh! Die spanischen Zeiten für Abendessen beginnen um 21ººh- jetzt ist es 19ººh. Doch vielleicht könnten wir ja zum Einstieg einen kleinen Aperitif nehmen? Ein Glas Wein vielleicht? Das wärmt bestimmt auch.

Unser Lieblingslokal in Jaén

Unser Lieblingslokal in Jaén

„Schau, das sieht doch ganz gemütlich aus!“ mache ich Edith auf ein Lokal aufmerksam. Es ist die Peña Flamenca de Jaén und ein absoluter Treffer. Eingerichtet im spanischen Stil mit Holztischen , die Wände sind mit Fliesen geschmückt und spanischer luftgetrockneter Schinken hängt am der Theke und verbreitet seinen Duft im gesamten Lokal. Und es gibt, wie es früher überall Sitte war, eine Tapa zu jedem Getränk. Tapa heißt übersetz Deckel und genau dies war auch der Sinn einer Tapa. Es gab zu den Getränken immer ein kleines Deckelchen um das Glas zu bedecken. Damit war das Bier oder der Wein von allzu durstigen Fliegen, Schnaken oder Wespen geschützt. Der Wirt hat dann auf diesen Deckel immer eine Kleinigkeit zum knabbern gelegt. Das konnte eine Scheibe Schinken oder Käse sein, Erdnüsse oder Oliven und manchmal eine kleine Kostprobe von dem, was zum Mittagessen angeboten wurde. Heute ist diese Sitte leider in den meisten Provinzen verloren gegangen. Neben Jaén bietet man diese kleinen Häppchen auch noch in den Provinzen Granada und Almeria an.
Wir genießen diese ursprüngliche Gastfreundschaft Spaniens, bestellen uns noch eine Portion Käse extra und sind uns sicher, dass wir das schönste Lokal in Jaén gefunden haben.
Und so wie der Abend begonnen hat, so geht er einige Stunden später auch zu Ende. Mit einer weiteren Tapa in einem der vielen Lokale der Altstadt. Unser erster Tag in Jaén lässt sich kurz zusammenfassen: die Kirchen von außen, die Berge von unten und die Kneipen von innen. Doch Hauptsache es hat uns beiden gefallen, denn dafür sind wir ja schließlich hier!

 

Samstag

Als ich morgens die Augen öffne scheint die Sonne ins Zimmer und zufrieden strecke ich mich nochmals aus. Ich habe sehr gut geschlafen. Das Bett ist neu und bequem und das Hotel trotz der zentralen Lage ruhig. Kein Lärm der uns gestört hat.
Doch nun wird es ernst- heute besichtigen wir die Kathedrale von innen. Auf dem Weg gehen wir in eines der vielen Lokale, in denen das typisch spanische Frühstück angeboten wird. Getoastetes Brot mit Tomate und Olivenöl, ein „muss“ bei einem Besuch in Spaniens bekanntester Olivenregion.

im Inneren der Kathedrale

im Inneren der Kathedrale

Kurz nach dieser Stärkung stehen wir vor dem imposanten Portal der Kathedrale.
„Wir gehen aber später auch noch in die andere Kirche, sie sah so schön aus“ erinnert mich Edith, als wir an der Kasse die fünf Euro Eintritt bezahlen. In den Eintritt eingeschlossen ist ein Audio-Guide in dem wir die deutsche Sprache eingestellt bekommen.

das Chorgestühl

das Chorgestühl

Der Innenraum der Kathedrale besteht aus drei Schiffen. Herausragend ist das Chorgestühl, welches man durch einen schmalen Türbogen betreten kann. Es ist ein wenig überfüllt, da sich hier mehrere Reisegruppen stauen und jeder Reiseleiter seine Gäste informieren möchte. Was sagt die Dame? Aha, es sind Szenen aus dem alten und neuen Testament hier eingeschnitzt. Tatsächlich, als ich mit dem Wissen mir das Gestühl nochmal betrachte, kann ich es auch erkennen. Ob es sich doch lohnt den Audioguide hin und wieder zu benutzen anstatt ihn in die Handtasche zu legen?
Die Hauptattraktion, so habe ich gelesen, ist in dieser Kathedrale eine berühmte Reliquie. Das Schweißtuch der heiligen Veronika. Auf diesem Tuch ist der Abdruck des Gesichtes von Jesus zu erkennen. Auf seinem Gang nach Golgatha hat er sich mit diesem Stück Stoff den Schweiß von der Stirn gewischt . Er muss damals einen ziemlichen Vorrat an Tüchern gehabt haben, da es ein solches Tuch jeweils auch in Rom und Genua geben soll.

Blick auf die Stadt

Blick auf die Stadt

Mir persönlich gefällt am besten die Helligkeit und das durch die bunten Fenster einfallende Licht. Schade, dass ich dies nicht von oben fotografieren kann. Oder vielleicht doch? Irgendwohin muss diese Treppe ja führen, es geht auf jeden Fall nach oben. Ich werde es einfach mal versuchen, Edith wartet in der Zeit unten. Tatsächlich, es geht drei steile Stockwerke hinauf und ich stehe auf einem Balkon. Von hier habe ich Blick auf die Altstadt von Jaén und die sich weit ausdehnenden Olivenhaine. Allein dieser Blick hat sich bereits gelohnt. Doch wie gehofft führt auch eine Tür auf einen Flur, von dem ich Blick in die Kathedrale habe. Ich stehe nun gegenüber der Orgel und sehe Edith ganz klein durch das Kirchenschiff spazieren.

die Krypta

die Krypta

Wieder unten angekommen entdecke ich, dass die Treppen noch weiter hinab in den Keller führen. Eine Krypta? Edith und ich steigen hinunter. Hier ist das Kathedral-Museum untergebracht und es ist ein Fundort wahrer Schätze. Bilder und Ikonen, Kelche und mit Goldstickereien verzierte Bekleidung der Geistlichen. Doch die schönsten Teile sind ganz hinten im Tresorraum untergebracht. Geschützt durch eine, im Moment geöffnete, dicke Eisentür sind hier die wertvollsten Teile in den Vitrinen untergebracht. Goldschmiedekunst, verziert mit Edelsteinen, Kerzenständer und Weinkelche aus Gold und Silber. Wirklich sehenswert und ich bin froh diesen Teil der Kathedrale entdeckt zu haben.
Und hoffentlich macht keiner die Tresortür zu!!!

die schmalen Gassen der Altstadt

die schmalen Gassen der Altstadt

Es geht jedoch gut und wir erreichen ohne unfreiwilligen Aufenthalt im Kellergewölbe wieder den Platz Santa Maria und machen uns auf den Weg zu der anderen Kirche, in der wir gestern nicht die Hochzeit stören wollten. Doch wir haben wieder Pech! Eine weitere Trauung!
Trotzdem hat sich der Weg durch die malerischen Gassen der Altstadt gelohnt. Schade, dass Jaén bei den Rundreisen durch Andalusien oft ein wenig stiefmütterlich behandelt wird.
Unser nächstes Ziel ist nun das Castillo de Santa Clara, eine weitere Sehenswürdigkeit von Jaén. Hoch auf dem Berg, westlich der Stadt, liegt diese schöne und eindrucksvolle Burganlage.
Wir erreichen das Castillo mit dem Auto und parken dreist auf dem Gästeparkplatz des anliegenden Parador. Bei einem Parador handelt es sich um eine spanische Hotelkette die in der Regel stilvolle und und komfortable Hotels mit historischer Bausubstanz anbieten. Das Unternehmen ist eine staatliche Aktiengesellschaft. Bei dem Parador von Jaén handelt es sich um ein luxuriöses 5* Hotel mit einmaligem Ausblick auf die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten.

am Eingang des Castillos Santa Catalina

am Eingang des Castillos Santa Catalina

Doch wir möchten die Festung besichtigen und betreten den Innenhof der Burganlage. Die Festung wurde bereits in der Zeit der arabischen Herrschaft von Ibn al-Ahmar gebaut.
Der Rundgang beginnt mit einem kurzem Film, in dem uns der „Schlossdrachen“ auf eine sehr unterhaltsame Weise die Geschichte der Festung erzählt. Danach begehen wir die Wehrgänge und erforschen die Türme. Auch eine Gefängniszelle gibt es im Castillo und sie ist sogar belegt. Ein ehemaliger Bürgermeister wurde einst zur Zeit der französischen Besatzung hier in den Kerker geworfen. Und er erzählt uns seine Geschichte!

Aussichtspunkt am Castillo Santa Catalina

Aussichtspunkt am Castillo Santa Catalina

Die gesamte Festung ist gut restauriert und mit liebevollen Details versehen, die dem Besucher die Geschichte Jaéns nahe bringen. Ein absolut zu empfehlender Besuch. Die Festung ist vormittags geöffnet bis 14ººh und dann erst wieder ab 17ººh.
Zum Abschluss machen wir noch einen Spaziergang zu dem Aussichtspunkt mit dem weißen Holzkreuz. Es wird vermutet, dass mit diesem Kreuz demonstriert werden sollte, dass die Stadt Jaén wieder unter christlichem Einfluss stand.
Wir machen uns nun auf den Weg zu unserem nächsten Ziel, die Stadt Cordoba. Es ist nicht weit und 1 ½ Stunden später haben wir unser Ziel erreicht. Hier wohnen wir ein wenig außerhalb und möchten morgen früh den historischen Ort Medina Azahara besichtigen. Cordoba selbst ist natürlich ebenfalls sehenswert, doch wir habe beide bereits mehrfach diese Stadt besucht. Daher bleiben wir nach unserer Ankunft im Hotel, genießen die Gartenanlage und verbringen einfach nur einen entspannten Spätnachmittag. Schließlich haben wir dieses Wochenende ja Urlaub!

 

Sonntag

Der letzte Tag unseres Wochenendausfluges!

Medina Azahara

Medina Azahara

Die Medina Azahara liegt wie unser Hotel im Norden Cordobas. Es handelt sich bei der Medina um eine archäologische Ausgrabungsstätte aus der Zeit des Kalifen Abd ar- Rahman III .
Die Ausschilderung zu der historischen Sehenswürdigkeit ist gut und bereits 20 Minuten später haben wir unser Ziel erreicht.
Es ist jedoch nicht möglich mit dem Auto direkt bis zum Eingang der Medina Azahara zu fahren.
Wir müssen zuerst in das archäologische Museum, wo wir die ersten Ausgrabungsstücke besichtigen dürfen und einen Überblick über Geschichte, Größe und die archäologischen Arbeiten erhalten. In diesem Museum erhalten wir auch die Eintrittskarte in die Medina. Danach geht es mit einem Zubringer-Bus weiter bis zu der eigentlichen Ausgrabungsstätte.
Der Name Medina al-Zahara bedeutet „die Blume“ und wurde vermutlich zu Ehren der Freundin des Kalifen von Cordoba gewählt. Er baute die Medina als eine repräsentative Residenz außerhalb der Stadt. Die Lage am Hang der Sierra de Cordoba bietet einen wunderschönen Blick über die Ebene des Guadalquivir.

Tor in der Medina

Tor in der Medina

Die Bauarbeiten zu dieser Residenz dauerten 25 Jahre und die Medina bot zu ihrer Glanzzeit Platz für 30.000 Menschen. Die Medina Azahara war Schauplatz prunkvoller Feste und Empfänge, ein Ort gebaut mit kostbaren Materialien wie Marmor, Elfenbein, Gold und Ebenholz. Doch die Pracht hielt nicht lange, nur knapp 75 Jahre. Im Jahr 1010 fielen zuerst Berber ein und die Almohaden und Almoraviden benutzen später die Trümmer als Steinbruch. Im Laufe der Jahre geriet die Medina Azahara in Vergessenheit. Erst zu Beginn des 20.Jahrhunderts begannen Ausgrabungen die bis heute noch nicht abgeschlossen sind.
Wir starten unseren Rundgang im oberen Bereich wo sich die Palastebene und der ehemalige Sitz des Kalifen befindet. Danach kommen die Ruinen der Militärgebäude, der Würdenträger und das Haus der Wesire. Ganz unten, in der untersten Ebene, befinden sich die Wohnhäuser der Bediensteten, Läden und die Werkstätte. Gut zu erkennen ist das Fundament der Moschee, auf das man vom Waffenplatz blicken kann.
Das schönste Gebäude, der Saal Abd ar-Rahmans III, ist leider zur Zeit geschlossen. Die Räume werden restauriert und die Arbeiten dauern noch bis voraussichtlich September 2014. Pech! Doch diese Ausbesserungsarbeiten sind notwendig um das Bauwerk zu erhalten und ich hoffe, ich habe irgendwann wieder Gelegenheit zu einem Besuch der Medina Azahara.

eine archäologische Fundgrube

eine archäologische Fundgrube

Die Zeit vergeht schnell, als ich auf meine Uhr schaue bin ich erstaunt. Schon fast mittag! In einer halben Stunde wird hier bereits geschlossen. Die Medina Azahara ist am Sonntag nur von 10ººh bis 14ººh geöffnet, die Wochentage Dienstag bis Samstag durchgehend bis 18:30 h im Winter und bis 20:30 h im Sommer. Der Montag ist, wie auch die Museen in Spanien, geschlossen. Doch die Zeit war ausreichend, wir haben alles gesehen was der Ort zu bieten hat.
Mit dem Zubringer- Bus geht es nun zurück zum Parkplatz und wir starten die Heimreise nach Torremolinos. Es war ein erholsames Wochenende bei dem wir jedoch auch viel gesehen haben. Zufrieden stellen Edith und ich auf dem Heimweg fest, dass wir solche Wochenende viel öfter machen sollten. Einfach mal raus und mal wieder nur Tourist sein, auch nach über 20 Jahren in Spanien gibt es für mich immer Neues zu sehen und zu erleben.
Sobald die nun in kürze einsetzende Sommerhitze vorbei ist, werden wir das nächste Wochenende planen!

Spanienurlaub in Andalusien

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Über den Autor

Elke Hoppe

Vor ca. 20 Jahren bin ich von Deutschland nach Spanien ausgewandert, um auf der Sonnenseite Europas leben zu können. Doch auch von hier aus habe ich das Bedürfnis mehr von der Welt kennen zu lernen. Da es mir zeitlich und beruflich möglich ist, mache ich seit 2005 einmal im Jahr eine „große Reise“. Begleitet werde ich dabei von Edith, meiner Mutter, die vor 18 Jahre ebenfalls aus dem deutschen Regen in die spanische Sonne geflüchtet ist. Bisher hat uns unsere Reiselust nach Asien, Kenia und Peru geführt. Für das Jahr 2009 hatten wir uns für Indien entschieden und dort neben Rajasthan inzwischen auch andere Regionen besucht. Auf den Rundreisen in Indien waren wir in Begleitung von unserem Fahrer Prakash Acharya. Er ist ein zuverlässiger und informativer Reisebegleiter, den ich sehr empfehlen kann. Prakash hat sich vor einigen Jahren selbständig gemacht und falls jemand mit ihm eine Rundreise machen möchte bin gerne bereit den Kontakt herzustellen.

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