Reiseberatung für individuelle Reisen

Hoi An, eines der meistbesuchten Touristenziele in Vietnam

Montag

Zufrieden strecke ich mich in dem bequemen Bett aus. Ich habe fantastisch geschlafen und meine Skepsis gegen die Bambushütte ist absolut verschwunden. Wenn jetzt auch noch die Dusche funktioniert und warmes Wasser da ist werde ich nie wieder Strohhütte zu unserer Unterkunft sagen.
Tatsächlich, alles funktioniert wie beschrieben! Das Wasser hat Druck, ist warm und mit tut es leid, dass wir nur zwei Nächte im „Under the Coconut Tree“ bleiben können. Denn leider ist heute bereits für Edith und mich der letzte Urlaubstag, morgen nachmittag müssen wir unsere Koffer packen und zum Flughafen fahren. Schade!

Frühstück am Strand

Frühstück am Strand

Gudrun hat noch Zeit, sie möchte von Hoi An nach Kambodscha und fliegt erst nächste Woche von Ho Chi Ming City zurück nach Deutschland.
Doch jetzt möchten wir den Tag genießen und so wie gestern geplant mit einem Frühstück am Strand beginnen. Eines der Restaurants hat dort Tische und Stühle aufgebaut und es gibt doch fast keinen besseren Tagesbeginn, als mit Meeres-rauschen seinen Frühstücks- Kaffee oder Tee zu trinken.
Doch so einfach ist das nicht, denn es gibt zwei junge Frauen die Frühstück anbieten und die Territoriums-Rechte sind nicht 100% geklärt. Es gibt Zank zwischen den beiden Frauen und wenn wir von dieser Speisekarte haben möchten, müssen wir auf den Liegen sitzen. Die andere Karte bietet allerdings keine gute Auswahl und ist total überteuert. Was nun?
„Also nee“ erklärt Edith „auf einer Liege möchte ich nicht gerne essen und trinken.“ Auch ich möchte lieber am Tisch sitzen, obwohl die junge Frau mit den Liegen sympatischer ist, als die mit Tisch- und Stuhl.
„Also ich nehme einfach nur ein Kaffee“ meldet sich Gudrun. „So ein Nepp sehe ich nicht ein“. Da hat sie zwar Recht, aber ich möchte gerne etwas essen. Während Gudrun ihren Kaffee trinkt knabbern Edith und ich jeder an einem überteuerten und faden Sandwich. Aber Hauptsache am Strand! Wenn das nicht Romantik ist, was dann?

Hoi An, eines der meistbesuchten Orte in Vietnam

Hoi An, eines der meistbesuchten Touristenziele in Vietnam

Wir werden unseren letzten Urlaubstag nutzen um das Städtchen Hoi An zu besuchen. Der heute unter UNESCO Welterbe stehende Ort war im 15./16. Jahrhundert einmal der wichtigste Hafen des Landes und auch als Hai Pho (Geschäfte am Meer) oder Faifo bekannt. Im 17. Jahrhundert kamen europäische Händler und Missionare nach Hoi An, deren Ansiedlungen im 18. Jahrhundert von den Tay Son zerstört wurden.
In der Kolonialzeit bauten die Franzosen eine Textilindustrie auf, doch als der Thu Bon Fluss 1930 langsam versandete wurde die Eisenbahnstrecke nach Da Nang umgeleitet und die Hafenstadt verlor zunehmend an Bedeutung.
Nach dem 2. Weltkrieg sammelte sich in Hoi An der Widerstand gegen die Kolonialmacht. Dies bewirkte, dass die USA im Jahr 1965 hier eine Dienstelle des CIA eröffnete und die koreanische Division „Grüner Drachen“ nach Hoi An legte. Auch das Zentralgefängnis der Provinz mit bis zu 4000 politischen Häftlingen befand sich in Hoi An. Der Widerstand verschanzte sich darauf hin in einem kleinen Küstendorf mit dem Namen Qam Than.
Da die amerikanischen Panzer hier im Dünensand stecken blieben wurden 7 km Küste und Kokospalmen-Pflanzungen mit Napalmbomben und chemischen Kampfstoffen wie Agent Orange belegt. Im Jahre 1975 war Hoi an eine tote Stadt.

Heute leben in Hoi An ca 80.000 Einwohner und es ist wieder ein Zentrum der Weberei und Textil-mode. In den Straßenzügen aus dem 19.Jahrhundert gelten insgesamt 844 Bauwerke als historisch wertvoll und Hoi An gilt laut meinem Reiseführer als ein „must see“ in Vietnam.
Um den ca. 7 km entfernt liegenden Ort zu erreichen lassen wir uns an der Rezeption ein Taxi rufen.
Der Fahrer setzt uns im Zentrum von Hoi An an der Fußgängerbrücke gegenüber der historischen Altstadt ab. Um diese zu besichtigen brauchen wir eine Eintrittskarte. Dabei handelt es sich um ein Sammelticket, mit dem der Eintritt in ein Museum, die japanische Brücke oder in ein traditionelles Haus eingeschlossen ist. Insgesamt können wir 5 von 22 Sehenswürdigkeiten besichtigen.

die japanische Brücke

die japanische Brücke

Wir beginnen unseren Rundgang an der japanischen Brücke, die einst den chinesischen mit dem japanischen Stadtteil verband. Viel zu sehen gibt es auf der Brücke nicht. Das stellt auch Edith klar mit ihrer Frage: „Und was gibt es hier besonderes?“ Eine Besonderheit ist bei dieser 18 Meter langen Holzkonstruktion die beiden steinernen Hunde auf der chinesischen und die steinernen Affen auf der japanischen Seite, welche die Brücke bewachen. Dies hat seinen Ursprung im Jahr des Brückenbaus (1593) welches das Jahr des Affen war und zwei Jahre später (1595) als im Jahr des Hundes der Bau beendet wurde.
Langsam schlendern wir durch die Hauptstraße von Hoi An, schauen in Geschäfte und werden an fast jeder Ecke angesprochen: „Hallo Mam! Look, have a look!“ Das Angebot reicht über Textilien bis zu Ansichtskarten, eben alles was ein Tourist so braucht oder auch nicht.
Einen kurzen Besuch machen wir in dem Phung Hung Haus aus dem 19.Jahrhundert, welches in meinem Reiseführer empfohlen wird. Es vereint verschiedene Einflüsse der Architektur aus Japan, China und Vietnam.

Karpfen und Drachen-Erfolg und Reichtum

Karpfen und Drachen-Erfolg und Reichtum

Das Archäologische Museum lassen wir aus und gehen stattdessen in die Versammlungshalle der Chinesen aus Kanton. Hier beeindruckt uns am meisten ein Brunnen mit Karpfen, die sich in Drachen verwandeln. Das soll Reichtum und Erfolg darstellen.
Inzwischen ist es Mittagszeit und die Temperatur steigt. Kein Windhauch ist in den Gassen von Hoi An zu spüren. „Sollen wir irgendwo was trinken gehen?“ Gute Idee! Gudrun spricht mir aus der Seele. Wir suchen uns das nächste Straßencafe mit einem Platz im Schatten und legen dort eine Pause ein.
Es ist ruhig auf der Strasse, nicht zu vergleichen mit anderen Ortschaften die wir in Vietnam gesehen haben. Lediglich ein paar Touristen in Shorts, Träger-T-Shirts und Flip Flops sind zu sehen.
„Was sollten wir denn noch besichtigen?“ möchte Gudrun wissen. Gute Frage, es stehen noch drei Sehenswürdigkeiten zur Auswahl. Das Keramik Museum? Oder lieber die chinesische Versammlungshalle? Auf jeden Fall möchten wir in die große Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian. Wir beschließen es einfach auf uns zu kommen zu lassen, es ist zu heiß um große Pläne zu schmieden. Wir zahlen daher unsere Rechnung und schlendern langsam weiter entlang der Tran Phu Strasse. Unsere nächste Eintrittskarte bringt uns in ein „Museum“. Es sind hier gestickte Bilder ausgestellt, sehr feine Striche und es sieht aus wie gemalt. Eine Kunst, die laut der hier anwesenden Dame eine langjährige Tradition in Hoi An hat. Es ist interessant, allerdings ist das „Museum“ doch eher eine Verkaufsveranstaltung. Das erste mal, das ich Eintritt in ein Geschäft bezahlt habe.

Besuch in einer privaten Küche

Besuch in einer privaten Küche

Unser nächster Besuch gilt dem Quan Thang House. Es ist eines der ältesten Privathäuser in Hoi An und kann gegen einen Abschnitt von unserem Sammelticket besichtigt werden. Das Haus ist bewohnt und die Frauen der Familie sitzen in der Küche und sind damit beschäftigt Gemüse zu putzen. Ich fühle mich ein wenig unwohl, kann ich wirklich so einfach in den privaten Räumen fotografieren? Doch keiner nimmt von uns Notiz, vermutlich ist die Familie gewohnt im häuslichen Bereich besichtigt zu werden.

Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian

Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian

Der Spaziergang führt uns weiter zu der Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian. Diese Versammlungshalle besteht aus 3 Höfen mit Aufenthalts-, Speiseräumen, Ahnentempel und Privat-gärten. Im zweiten Hof liegt der Tempel der Meeresgöttin und ihre beiden Begleiter mit den Namen „alles hören“ und „alles sehen“. Nein, es sind nicht meine Nachbarn gemeint! Diese beiden Begleiter haben die Aufgabe der Göttin zu berichten, wenn Fischer oder Kaufleute in Seenot geraten und Hilfe benötigen.
Mit uns ist noch eine deutsche Reisegruppe in der Versammlungshalle die gespannt den Erklärungen ihres Reiseleiters zuhört. Auch ich lausche hin und wieder um ein wenig mehr über Hoi An und die einst hier lebenden Chinesen zu erfahren.
„Gibt es noch etwas, was wir uns ansehen sollten?“ möchte Gudrun wissen. Nun ja, die Markthalle vielleicht, da würde ich gerne noch durch gehen. Doch auf dem Weg dorthin landen wir in einem Handicraft Workshop. „Have a look!“ lockt uns der Türsteher. „Es ist ein Museum!“ Ein Museum? „Ja,ja“ nickt er uns zu und lässt uns ganz großzügig auch ohne einen weiteren Abschnitt unseres Sammeltickets eintreten.

eines der Museen in Hoi An

eines der Museen in Hoi An

Es sind tatsächlich einige alte Musikinstrumente und traditionelle Kleider ausgestellt. Doch wie bereits bei dem vorhergehenden „Museum“ ist es mehr ein Verkaufsraum. Doch nun, um die heiße Mittagszeit herrscht hier absolute Ruhe. Der Verkäufer liegt im Erdgeschoss auf einer Bank und hält Siesta. So können wir uns in Ruhe in den hohen und kühlen Räumen umsehen.
Ein angenehmer und erholsamer Besuch.
An unserem nächsten Ziel, dem Zentralen Markt, sieht das jedoch ganz anders aus. Schmale Gassen führen durch die Markthalle mit Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch sowie Kleidung, Handtaschen, Koffern und was man sonst auf asiatischen Märkten findet. Doch wir kommen gar nicht dazu, uns irgend etwas anzusehen. Von allen Seiten werden wir angesprochen. „MAM!“ tönt es vor uns und „No, Mam, no! Look here“ klingt dumpf eine Stimme aus einem Berg von T-Shirts. „You like handbags? “ höre ich es ganz klar aus einem der großen Koffer rufen. Ach nein, der Mann steht ja hinter den Koffern. Zwischen den von einer Stange hängenden Jeans öffnet sich eine Lücke und ein lächelndes Frauengesicht erscheint. „MAM! Möchten sie Jeans kaufen?“
Wir wechseln den Durchgang, doch es hilft nichts. „MAM! Echte Perlen, gute Qualität!“ Auf Kniehöhe werde ich angestupst und ein kleiner Junge empfiehlt mir seine Glücksbringer. Eine Frau mischt sich ein: „MAM! Bananen? Möchten sie frische Bananen?“ Doch auch sie hat Konkurrenz: „MAM! Anannas! Kaufen sie Ananas! Süß und saftig!“ Ich sehe in Ediths Augen einen leichten Anflug von Panik und auch mir geht es an die Nerven. Raus hier! Nichts wie raus hier und die Flucht ergreifen! Das ist zuviel!
Wir sind schon wieder auf der Strasse, da höre ich noch immer die Rufe: „MAM! LOOK! MAM! HIER!“

der Thu Bon Fluss in Hoi An

der Thu Bon Fluss in Hoi An

Was bin ich froh, dass wir nicht im Zentrum von Hoi An wohnen, sondern ein wenig außerhalb in unserer wunderschönen Strohhütte! „Lasst uns ein Taxi suchen und zurück fahren“ schlage ich deshalb Gudrun und Edith vor. Was haben wir es da draußen am Strand so schön und erholsam. Langsam bummeln wir den Fluss entlang, zurück zur Brücke und nehmen das erste Taxi zurück zu unserem Homestay Unter-dem-Kokosnuss-Baum!
Hoi An ist sicherlich ein hübscher Ort mit malerischen Gassen. Doch leider ist hier das passiert, was man oft erlebt. Der Tourismus zerstört den Tourismus. Es finden sich zu viele Händler und Geschäftemacher, die unbedingt mit Gewalt ihren Verdienst-anteil haben möchte. Verständlich, doch wenn es zu aufdringlich wird ergreifen die Urlauber die Flucht. Auch die überteuerten Preise und das Sammelticket, welches anstatt in Museen zu Verkaufsräumen führt, ist dem Tourismus nicht dienlich. Vielleicht erleben andere Urlauber dies ja unterschiedlich, möglicherweise haben wir den falschen Tag oder die falsche Uhrzeit erwischt. Ich bin für heute jedoch froh, dem UNESCO Welterbe den Rücken drehen zu können.
Knapp 20 Minuten später sind wir wieder in unserem Homestay in An Bang. Den restlichen Nachmittag nutzen wir noch einmal für den Strand, faulenzen, lesen und spazieren gehen. Entlang des Ufers und mit den Füssen im Wasser gehen wir in Richtung Da Nang. Unterwegs kommen wir mit anderen Urlaubern aus den verschiedensten Ländern, auch aus Vietnam, ins Gespräch . Ein gelungener Nachmittag als Abschluss unseres Urlaubs.
Die Sonne geht schon unter, als wir zurück zu unserem Bambus-Haus gehen, in dem ich mich inzwischen wie zu Hause fühle. Ob ich hier mal irgendwann überwintern sollte? Vielleicht wenn ich in Rente bin? „Meinst du nicht, es ist dir ein wenig zu abgelegen?“ gibt Edith zu bedenken. Och, ich kann mir ja ein Moped mieten, oder?
Nach unserer gestrigen Erfahrung beim Abendessen bleiben wir im „Under the Coconut Tree“ und sind mit dieser Entscheidung sehr zufrieden. Das Essen ist gut und frisch zubereitet.
Zum Abschluss des Abends gibt es noch einen Tee mit Honig und Passionsfrucht, sehr lecker und ein toller „Betthupferl“ vor dem Einschlafen.

 

Dienstag

Nun ist es soweit, die letzten Urlaubsstunden liegen vor uns. Wir möchten die uns verbleibenden Stunden nutzen, um noch ein wenig an den Strand zu gehen und vor dem langen Flug ein wenig zu relaxen. Zumindest Edith und ich, Gudrun ist ja bereit nach wenigen Stunden in Kambodscha.

der lange Heimflug

der lange Heimflug

Ich sollte allerdings vorab die Bordkarten von unserem Flug ausdrucken, die Flüge bei Emirate Airlines sind meist sehr ausgebucht und ich möchte nicht wie auf dem Hinflug Plätze in der Mitte haben. Da das Under the Coconut Tree keinen Drucker hat, beschließe ich rasch mit dem Taxi nach Hoi An zu fahren, in ein Internet Cafe zu gehen, und anschließend Edith und Gudrun am Strand zu treffen. Kann ja nicht so lange dauern.
Direkt nach dem Frühstück bestelle ich mir ein Taxi und lasse mich vor dem grössten Internet-Cafe in Hoi An absetzen. Hier habe ich alles, PC und Drucker!
Nur Emirate Airlines macht mir einen Strich durch die Rechnung. „Online Check- in ist nicht möglich. Bitte kontaktieren sie uns telefonisch“ steht dort als Auskunft auf der Web- Seite. Oj je, bestimmt überbucht! Ich werde lieber mal anrufen.
„Ein Telefon?“ fragt der junge Mann an der Rezeption erstaunt nach. „Nein, Telefon haben wir keines. Da müssen sie zur Post gehen.“ Und wo ist die Post?
Nach einer viertel Stunde habe ich das Postamt gefunden und nach weiteren zehn Minuten Wartezeit wird eine Verbindung zu Emirates Airlines hergestellt.
„Ja, allerdings“ bekomme ich zu hören. „Die Maschine ist ein klein wenig überbucht.“ Doch die Dame ist sehr nett und sie reserviert mir telefonisch zwei Plätze. Hauptsache wir sitzen nicht wieder in der Mitte. „Sie müssen aber sehr früh am Check-in-Schalter sein“ ist noch ein kurzer Hinweis der Emirate-Dame bevor wir das Gespräch beenden. Upps- hoffentlich ist unsere Flug-Verbindung von Da Nang nach Ho Chi Ming City pünktlich!
Doch jetzt erst mal ein Taxi suchen, es hat alles viel länger gedauert als geplant. Und packen muss ich ja auch noch.
Doch anstatt eines Taxis finde ich einen Mopedfahrer. Zwei junge Männer, die mich auf der Strasse ansprechen ob ich eine Fahrgelegenheit suche. „Wir bringen sie hin, nur halb so teuer wie ein Taxi.“ Das hört sich doch gut an, vor allem da ich gerne Moped fahre. Einen Helm bekomme ich auch und los geht die Fahrt in Richtung Under the Coconut Tree. Das macht viel mehr Spaß als ein Taxi.

der Bahnhof Atocha in Madrid mit einer Temperatur von 3ºC

der Bahnhof Atocha in Madrid mit einer Temperatur von 3ºC

Als ich mittags unser Bambus-Haus erreiche sind Gudrun und Edith schon wieder zurück vom Strand und es ist Zeit unsere Unterkunft zu räumen. Mit Strand klappt es bei mir nicht mehr, schade.
Die restliche Wartezeit verbringen wir an der Rezeption, essen noch eine Kleinigkeit zu Mittag und plaudern über die gemeinsam verbrachten Tage.
Dann heißt es Abschied nehmen von unserem Stroh- Bambus-Haus und dem Team des Homestays. Wir hatten mit einer Ausnahme alles sehr schöne Hotels, doch hier hat es mir mit Abstand am besten gefallen.

In Da Nang verbringen wir noch ein Teil der Wartezeit mit Gudrun, dann ist es Zeit uns zu verabschieden. „Guter Flug und schöne Zeit in Kambodscha!“ wünschen wir Gudrun. „Danke, Euch auch! Ich werde an euch denken, wenn ihr wieder im kalten Europa seid!“ Danke Gudrun! Sehr tröstlich!
Und nun beginnen die langen Stunden des Rückflugs. Erst bis Ho Chi Ming City, von dort nach Dubai und dann weiter nach Madrid. Und immer noch haben wir eine weitere Etappe vor uns, mit dem Zug von Madrid bis Malaga. Insgesamt sind wir 32 Stunden unterwegs. Lange und viele Stunden, doch die Reise durch Vietnam war es auf jeden Fall wert. Ein wunderschöner Urlaub an den ich noch oft denken werde. Und wer weiß, wenn ich erst mal in Rente bin………………!!!

Bewerte diesen Artikel / Autor

Über den Autor

Elke Hoppe

Vor ca. 20 Jahren bin ich von Deutschland nach Spanien ausgewandert, um auf der Sonnenseite Europas leben zu können. Doch auch von hier aus habe ich das Bedürfnis mehr von der Welt kennen zu lernen. Da es mir zeitlich und beruflich möglich ist, mache ich seit 2005 einmal im Jahr eine „große Reise“. Begleitet werde ich dabei von Edith, meiner Mutter, die vor 18 Jahre ebenfalls aus dem deutschen Regen in die spanische Sonne geflüchtet ist. Bisher hat uns unsere Reiselust nach Asien, Kenia und Peru geführt. Für das Jahr 2009 hatten wir uns für Indien entschieden und dort neben Rajasthan inzwischen auch andere Regionen besucht. Auf den Rundreisen in Indien waren wir in Begleitung von unserem Fahrer Prakash Acharya. Er ist ein zuverlässiger und informativer Reisebegleiter, den ich sehr empfehlen kann. Prakash hat sich vor einigen Jahren selbständig gemacht und falls jemand mit ihm eine Rundreise machen möchte bin gerne bereit den Kontakt herzustellen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Sie können diese XHTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <blockquote cite=""> <code> <em> <strong>