Reiseberatung für individuelle Reisen

Individualrundreise mit dem PKW, Island 2014

 

Reisebericht Island, 19.06.-3.07. 2014

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Vorwort

Wir leben in Stuttgart und sind 31 und 38 Jahre alt. Wir reisen sehr gerne, im „Norden“ haben wir bislang nur Irland und Schottland gesehen, Island stand ganz oben auf der Wunschliste.

Zu unserer Art zu reisen: Wir sind sicherlich nicht abgeneigt, mal ein paar Tage im Zelt zu verbringen, aber grundsätzlich wissen wir im Urlaub und in einem nordischen Land, wo es durchaus schlechtes Wetter geben kann, eine schöne Ferienwohnung zu schätzen! Wir haben auf Island bis auf drei Übernachtungen, nur Ferienwohnungen (vor)gebucht, damit wir uns aufgrund des hohen Preisniveaus auch selbst verpflegen können.

Darüber hinaus wandern wir gerne und genießen die Natur und schöne Landschaften, dass alles ganz entspannt und nicht gehetzt. Man kann nie alles sehen!

Vielleicht findet der ein oder andere unseren Reisebericht hilfreich, der Urlaube ähnlich gestaltet wie wir, und auch einmal Island bereisen möchte. Uns haben Foren und Berichte für die Reiseplanung sehr geholfen.

Viel Spaß beim Lesen!

Alexander und Nicole

 

19.6.14 Von Stuttgart nach Reykjavik

Gegen 22. 00 Uhr startet unser Germanwings-Flieger bei bestem Wetter von Stuttgart nach Keflavik. Wir haben einen sehr ruhigen Flug und die Beinfreiheit ist wirklich überraschend gut!

Wir landen Ortszeit 23.45 Uhr, und dass Wetter empfängt uns sehr isländisch! Aber nicht nur das Wetter, sondern auch ein Mitarbeiter unserer Mietwagengesellschaft wartet bereits mit einem Schild beim Arrival auf uns. Er bringt und komplikationslos und schnell zu unserem Mietwagen, einem kleinen, weißem Ford Ka. Wir klappen die Sitze um, verstauen unsere großen Koffer und düsen bei Helligkeit, kühlem Wind und Regen zu unserer Ferienwohnung nach Reykjavik.

Müde, aber glücklich und zufrieden über die schöne Ferienwohnung, fallen wir um halb drei ins Bett.

 

20.6.14 Reykjavik

Unsere wirklich netten Besitzer der Fewo haben uns den Kühlschrank für ein tolles Frühstück gefüllt!

Da wir die nächsten drei Tage in Reykjavik bleiben werden, fahren wir nach einem gemütlichen Frühstück zum nächst gelegen Bonus-Supermarkt. Ich muss sagen, ich war wirklich überrascht. Klar, günstig ist es nicht, aber ich habe es mir schlimmer vorgestellt. Ich würde das Preisniveau mit deutschen Markenprodukten im EDEKA etc. oder eines Bioladens beschreiben.

Nach dem entspannten Einkauf stellen wir uns den Besitzern unserer Fewo vor. Ein älteres, liebes Ehepaar. Sie, Olöf, war Deutschlehrerin und freut sich mit uns etwas Deutsch sprechen zu können. Nach einem netten Plausch laufen wir ca. 10 Minuten in die Innenstadt Reykjaviks.

Uns hat die Stadt auf Anhieb gefallen. Ich habe in Foren des Öfteren gelesen, dass die Stadt vielen nicht gefällt. Diese Meinung können wir überhaupt nicht teilen, Geschmäcker sind eben verschieden. Ich finde Reykjavik ziemlich stylisch, aufgeweckt aber trotzdem gemütlich und schnuckelig. Das Wetter meint es wirklich gut mit uns, die Temperatur liegt bei angenehmen 14 Grad und die Sonne lässt sich öfters blicken.

Wir schlendern durch die Straßen, bummeln durch die Läden und trinken gemütlich eine Cafe. U. a. besichtigen wir die großartige Harpa und die Hallgrimskirkja.

Innenstadt Reykjaviks mit Blick auf die Hallgrimskirkja

 Innenstadt Reykjaviks mit Blick auf die Hallgrimskirkja

Die Harpa fand ich wirklich beeindrucken. Einfach da sitzen und durch das Glas auf das Meer und den Hausberg Esja schauen, dass hatte eine ungemein entspannende Wirkung.

Nach einem leckeren, selbst gekochten Abendessen mit frischem Lachs uns Gemüse lassen wir auf Empfehlung der Hausbesitzer den Abend im Schwimmbad Seltjornnarneslaug ausklingen. Das war herrlich. An eine Pooltemperatur von 42 Grad musste sich mein Kreislauf allerdings erst gewöhnen …

 

21.06.14 Der Goldene Kreis

Heute starten wir zur Golden Circle Tour! Die Wolken hängen tief und es sieht leider nach Regen aus.

Beim ersten Stopp am Pingvallavatn ist der Himmel sehr Wolkenverhangen, es stürmt und taucht den See in eine mystische Stimmung.

Aufgrund des Wetters halten wir uns hier nicht sehr lange auf, sondern fahren weiter nach Pingvellir. Ja, Pingvellir….was soll ich sagen, ein magischer Ort. Nicht nur die Tatsache, dass hier die Eurasische- und Nordamerikanische Kontinentalplatten auseinandertriften, ist unglaublich faszinierend.. Obwohl der Ort gut besucht ist, genießen wir unseren Aufenthalt und lassen bei Sonnenstrahlen und plötzlich herankommenden schönem Wetter, den Ort auf uns wirken.

Nach ca. 2 h fahren wir weiter zum Geysir-Gebiet. Zum ersten Mal in unserem Leben sehen wir einen dampfenden Bach, der uns im Geysirgebiet willkommen heißt.

Strokkur Island

Strokkur! Fontäne alle 8 Minuten

Wir beobachten eine Weile wir der Strokkur seine Fontäne mehrmals in die Luft schießt, mal mehr mal weniger. Einmal stehen wir leider ungünstig und werden ganz schön nass, nehmen es aber mit viel Humor. Nachdem wir ne Weile das Dampfen und zischen an diesem wundersamen Ort beobachtet haben, fahren wir weiter Richtung Gullfoss. Von weitem sehen wir bereits eine Gischtwolke, was unsere Vorfreude steigert. Der Gullfoss ist ein mächtiger und beindruckender Wasserfall. Wieder bei Sonnenschein und Vesper beobachten wir den Wasserfall eine Weile und warten leider vergebens auf den heißersehnten Regenbogen…..

Der goldene Wasserfall

Der goldene Wasserfall

Nach einer sehr interessanten Tour treten wir die Fahrt nach Reykjavik an. Unterwegs fahren wir durch dunkles Gebirge, an jedem Eck brodelt und zischt es. Der Himmel wird Wolkenverhangener, was dem Ort eine ganz besondere Stimmung verleiht, wenn gleich sogar eine unheimliche. Unterwegs halten wir an dem an der N1 gelegenem Kaffee Litla Kaffistofan und wecken unsere Geister mit gutem Gebäck und Kaffee. Der Besitzer scheint ein Fußballnarr zu sein…überall hängen Fußballschals und Bilder, zur Freude meines Mannes sogar ein Fanschal des VfB Stuttgart, hi, hi!!!

Litla K.

Litla K.

Nachdem ich schnell was gekocht habe, laufen wir in die Stadt und schauen uns im English Pub das Fußballspiel Deutschland vs. Ghana an. Viele Deutsche Fans, aber auch eine Menge interessierter Isländer und eine handvoll Argentinier. Das Pub ist knalle voll. Ein Pint kostet umgerechnet ca. 5,50 Euro. Hinterher geschmissen war es nicht, allerdings sind die Preise in Stuttgart auch nicht niedrig, zumal ein Pint auch 0,6 Liter misst. Etwas beschwipst und glücklich über den Sieg geht auch dieser Tag bei Sonnenschein zu Ende.

 

 22.6.14 Halbinsel Reykanes

Ausgeschlafen starten wir unseren Tag auf die Halbinsel Reykanes. Von Reykjavik über die N1 fahren wir weiter auf der 42 am Kleifarvatn vorbei durch eine schwarze vulkanische Landschaft. Wir laufen zum Flussufer und genießen die unwirkliche Schönheit und Stille dieser Landschaft. Unser kleines weißes Auto sieht umgeben von der schwarzen Landschaft richtig lustig aus:-D. Wir fahren weiter zum Thermalgebiet Krysuvik. Ein fast unerträglicher Schwefelgestank weht und schon beim Aussteigen entgegen…es zischt, es brodelt, wow, sowas haben wir weiß Gott noch nie gesehen, wie ein Trip direkt durch die Hölle! Sehr faszinierend!

 Kleifarvatn

Am Kleifarvatn

Thermalgebiet Krysuvik

Thermalgebiet Krysuvik

In Strandarkirkja legen wir im Kaffehus Selvogi eine schöne Pause ein und besichtigen im Anschluss die Kirche. Bisschen wie im Film, dieser Ort. Sehr einsam, sehr ruhig, aber irgendwie auch sehr verlassen, aber nicht desto trotz weniger schön. Von der 427 fahren wir weiter auf der 425, u.a. auch durch Grindavik. Hier gibt es zwar ein paar schöne Häuschen, aber im Ganzen gefällt uns der Charme des Fischerstädtchens nicht besonders, sondern erinnert uns irgendwie an eine verlassene, amerikanische Kleinstadt. Wir fahren also weiter und laufen auf der Brücke zwischen zwei Kontinenten hin und her…..irgendwie unglaublich.

Im Anschluss parken wir unser Auto auf einem gegenüberliegenden Parkplatz und laufen ca. 25 Minuten an den dunklen Strand Stora Sandvik. Wir breiten unsere Handtücher aus, essen eine Kleinigkeit und genießen bei Sonnenschein und blauem Himmel die Ruhe des Ortes und beobachten die Wellen. In der Ferne sehen wir sogar eine Robbe freudig planschen sowie die Vogelinsel Edey.

Stora Sandvik

Stora Sandvik

Wir umranden die Halbinsel weiter, genießen das Wetter und den Blick auf das Meer und fahren nach einem kurzen Einkauf in Gardur zurück nach Reykjavik. Nach leckerem Lamm, einen nettem Plausch bei Kaffee und Schokolade mit unseren Vermietern schauen wir bei Mitternachtssonne vom Leuchtturm Grotta auf den Berg Esja und die “Skyline“ von Reykjavik. Ein sehr schöner Tag geht zu Ende und wir fallen müde und zufrieden ins Bett. Wir stellen jetzt schon fest, dass es uns bei den “nicht-zu-enden-wollendenTagen“ sehr schwer fällt, früh ins Bett zu gehen;-).

Reykjavik in der Abendsonne

Reykjavik in der Abendsonne

 

23.6.14 Von Reykjavik über die Halbinsel Snaefellsnes nach Hvammstangi

Nach dem Frühstück brechen wir schweren Herzens unsere Zelte in Reykjavik ab, freuen uns natürlich auf den restlichen Urlaub. Über die N1 fahren wir Richtung Halbinsel Snaefellsnes. In Borganes biegen wir auf die 54 und starten unsere Tour über die Halbinsel. Uns begleiten auf der Fahrt unzählige Wasserfälle, weite Wiesen und einsame Bauernhöfe, in der Ferne sehen wir das Meer. Wir sind noch nicht lange unterwegs und ich bin jetzt schon entzückt über die schöne Landschaft der Halbinsel. Der Himmel war zuerst bewölkt aber es klart zunehmender auf und die Sonne scheint!

Island Pony

Wir wagen sogar eine Fahrt auf der Schotterpiste 570. Auf der Piste kommen wir recht nah an den Gletscher Snaefellsjökull heran, weit oben auf dem Berg verhindert leider Schnee auf der Straße unsere Weiterfahrt. Nichts desto trotz genießen wir die Aussicht auf den sagenumwobenen Berg, die Küste und das Meer. Eine kleine Wolke vernebelt leider den Schopf des Gletschers….

Gletscher Snaefellsjökull

 Gletscher Snaefellsjökull

Wir warten eine Weile auf ein Ufo und suchen den Mittelpunkt der Erde;-), kehren dann aber wieder den Rücktritt ins Flachland an. In Hellnar legen wir im wunderschön gelegenen Café an den Klippen, Fjöruhusid, eine Kaffeepause ein. Der Blick auf den Gletscher, das Meer, die Klippen…dieser Ort war einfach wunderbar!

Cafè an den Klippen

Cafè an den Klippen

Das Wetter wird immer schöner und wir fahren weiter Richtung Olafsvik, immer mit tollem Blick auf den Snaellsfellsjökull. Nachdem wir in dem beschaulichen Olafsvik waren, fahren wir durch Grundarfjördur, welches uns besonders gut gefällt. Ein schönes Fischerdörfchen in überragender Kulisse.

Landschaft bei Grundarfjördur

Landschaft bei Grundarfjördur

Weiter durch atemberaubende Landschaft und gefühlten 1000 Fotostopps fahren wir von der 54 auf die 57. Leider warten ca. 40 km Schotterpiste auf uns….naja, wenigstens ist die Umgebung schön!

Gegen 19.00 Uhr kommen wir in Hvammstangi in unserem Gästehaus an. Die Gastgeberin verwöhnt uns mit gutem Fisch. Nach dem Essen schlendern wir noch kurz am Hafen von Hvammstangi entlang, die Abendsonne ist an diesem Abend besonders schön und macht es sich direkt über dem Meer bequem.

Hvammstangi ist wirklich sehr ruhig und schön gelegen. Nachdem wir noch nette Gespräche mit den Besitzern des Gästehauses und weiteren deutschen Gästen geführt haben, geht ein wunderschöner Tag mit bezaubernder Mitternachtssonne zu End

 

24.6.14 Von Hvammstangi nach Akureyri

Nach einem guten Frühstück fahren wir über die N1 weiter Richtung Norden, unterwegs besuchen wir das Freilichtmuseum Glaumbaer. Die alten Torfhäuschen waren sehr schön anzusehen und man bekam einen guten Einblick in die damalige Lebensweise.

Glaumbaer

Glaumbaer

Im Anschluss geht es für uns weiter nach Dalvik, von dort wir um 13 Uhr bei einer Walbesichtigungstour im Eyjafjördur teilnehmen. Bei blauen Himmel und guter Seeluft fahren wir mit dem Familienunternehmen auf das Meer. Der Kapitän und sein “Späher“ sind sehr sympathisch. Es dauert vielleicht 20 Minuten und, ach Gott, man sieht nicht weit entfernt einen Buckelwal “atmen“. Zuerst fotografiere ich wie eine Wilde, mittlerweile kamen vier Buckelwale an unser Boot heran. Aber irgendwann lege ich den Foto weg und genieße nur noch den Moment. Welch schöne, faszinierende Tiere das sind; ab diesen Moment habe ich die Ozeanriesen tief in mein Herz geschlossen. Diese Tour wird mit Sicherheit zu einer der schönsten Erlebnisse meines Lebens zählen.

Whale Watching auf Island

Auf dem Rückweg dürfen wir noch Angeln und die Ausbeute ist enorm: Unzählige Schellfische, Seelachse etc. beißen sofort an und werden im Anschluss mit der Gruppe gegrillt. Lecker!

Angeln in Island

Nach der Waltour gehen wir unsere Vorräte in Akureyri auffüllen und beziehen für die nächsten drei Tage unsere Ferienwohnung. Die Wohnung ist skandinavisch modern mit tollem Blick auf den Fjord und Akureyri. Leider leidet unter all dem Schick die Funktionalität und es ist nicht so sauber wie es sein sollte, aber gut, was soll’s;-).

 

25.06.14 Akureyri und Umgebung

Heut gehen wir es ganz ruhig an….nach dem Frühstück schlendern wir durch das schöne Städtchen Akureyi, bewundern die bunten Häuser und bummeln durch die Geschäfte. Vor allem das Café an der Ecke mit den unzähligen Büchern etc. hat es uns angetan.

Im Anschluss fahren wir Richtung Grenivik, entlang des Fjordes an vielen Islandpferden vorbei und starten von Grenivik eine ca. 2,5 h Tour am Hausberg Kaldbakur. Puhh, heute weht ein sehr warmer Wind, und wir wandern in der Sonne, ich sogar ärmellos. Unterwegs genießen wir in Anwesenheit von ängstlichen Schafen die tolle Aussicht auf den Fjord und die Berge in der Ferne.

Relaxen in Islands Natur

Im kleinen Laden in Grenivik kaufen wir frischen Schellfisch und genießen ihn anschließend beim Abendessen. Nach dem Abendessen lassen wir den Abend gemütlich im Schwimmbad in Akureyri ausklingen. Dieser Volkssport der Isländer gefällt uns jetzt schon ausgesprochen gut!!

 

26.06.14 Myvatn

Heute fahren wir nach Myvatn. Nach ca. 45 Minuten Fahrt sind wir am “Mückensee“ angekommen und treffen sofort auf dessen Namensgeber! Unzählige Mücken schwirren beim Aussteigen um einen herum, aber sie stechen nicht. Im faszinierenden Kraflagebiet wandern wir bestimmt 2,5 h umher. Es brodelt, es zischt, die frische Lava dampft, einfach beeindruckend, ebenso wie der Viti-Krater. Irgendwie komme ich mir vor als laufen wir durch Mordor!

Kraflagebiet

Kraflagebiet

Nachdem wir uns noch Namarkard angesehen haben fahren wir zum Hverfjall-Krater, den wir schon bei der hinfahrt majestätisch über dem Myvatngebiet thronen sahen. Der Aufstieg ist kurz und steil aber es lohnt sich. Die Aussicht und der Krater sind wunderschön. Das Myvatngebiet ist geologisch unglaublich faszinierend. In Daddi’s Pizza, eine Art Kiosk/Restaurant schauen wir mit vielen Deutschen und wenigen Amerikanern das WM-Spiel Deutschland vs. USA an. Eine Dose Bier koste umgerechnet 7,50 Euro;-), schmeckt aber trotzdem gut! Nach unserem Sieg über die USA fahren wir zurück nach Akureyri. Es gibt im Myvatn-Gebiet sicherlich noch viel mehr zu erkunden, aber wir wollen es dabei belassen und sind froh über das erlebte. Unterwegs halten wir am Godafoss; aufgrund der Uhrzeit ist wenig los, was uns freut. Wunderschöner Wasserfall, mehr kann man dazu nicht sagen…ein Stopp ist ein MUSS!

Godafoss

Godafoss

Und wieder geht ein schöner und erlebnisreicher Tag zu Ende!

27.06.14 Fahrt zur Askja

Der Wecker klingelt um 6 Uhr. Wir frühstücken kurz und fahren nach Reykjahlid. Von dort startet um 8 Uhr unser Hochlandbus mit Myvatn-Tours Richtung Askja. Auf die Fahrt ins Hochland haben wir uns schon besonders gefreut und ich bin aufgeregt. Die Wetteraussichten sind verheißungsvoll, zum Glück! In der Ferne und dann ganz nah, können wir während der Fahrt den Berg Herðubreið (der Breitschultrige) sehen. Beeindruckender Berg und nicht zu unrecht von den Isländern zum beliebtesten Berg der Insel gewählt worden. Wir fahren auf der F88 durch die Wüste Ódáðahraun, machen immer wieder kurze Stopps um die Einsamkeit und Unwirklichkeit dieser Landschaft bewundern zu können. Kein Wunder das hier der erste bemannte Flug zum Mond trainiert wurde, so muss es dort wohl aussehen….

Wüste Ódáðahraun

Unser Tourguide ist super und informiert uns im guten Englisch über alles Wissenswerte! Unglaublich wie sich dieser Bus über Stock und stein quält! Vorbei an der Dreki Hütte und kurzer Pistenraupenfahrt über den Schnee (denn der Askja-Parkplatz ist noch nicht ganz über die Piste zu erreichen), erreichen wir gegen 12.30 Uhr unseren Startpunkt zur Askja. Die Sonne scheint, aber auch dunkle Wolken machen sich am Himmel breit! Warm eingepackt, es liegt viel Schnee, laufen wir alle ca. 1 h durch die Askja-Caldera zum Kratersee Öskjuvatn und Viti-Krater. Wow, wow, wow. Mir fehlten wirklich die Worte, eine Szenerie und Schönheit die seines Gleichen sucht. Diese riesige Caldera, in der ich mir wirklich sehr klein vorkam, ist ein magischer Ort!

Viti-Krater

Viti-Krater

Ein Teil der Askja Caldera

Ein Teil der Askja Caldera

Wir verbringen in der Askja 2,5 und treten nach einem halbstündigen Stopp an der Dreki-Hütte und Drekagil-Schlucht die Heimfahrt durch die raue und weite Landschaft an. Wir schließen immer wieder die Augen, es war ein langer Tag, und lauschen den Erzählungen des Guides…schöne Sagen und Geschichten über Island und seine Bewohner.

Irgendwo im Niergendwo

Irgendwo im Niergendwo

Gegen 19.30 Uhr sind wir wieder am Ausgangsort und gegen 20.30 Uhr in Akureyri angekommen. Ein aufregender Tag geht zu Ende, den Trip können wir wirklich jeden empfehlen!

 

28.06.14 Von Akureyri nach Höfn

Nachdem wir unsere Sachen im Fahrzeug verstaut haben, treten wir bei Sonnenschein eine lange Fahrt vom Norden in den Südosten an. Unser erster Stopp ist von der N1 über die 284 am Dettifoss Wasserfall. Meine Worte wiederholen sich abermals: Ein wunderschöner, mächtiger Wasserfall der Superlativen. Wir verweilen und spazieren herum und fragen uns wo genau hier wohl der Film Prometheus gedreht wurde, fahren dann aber weiter Richtung Süden.

Am Dettifoss

Was jetzt kommt hat mir besonders gut gefallen. Die Landschaft und Berge zwischen Dettifoss und Eglistadir: Eine einsame N1, uns kommen kaum Autos entgegen, eine wunderschöne und unbewohnte Natur und Landschaft. Am liebsten würde ich alle 5 Meter anhalten und die Szenerie in Bildern festhalten. In Eglistadir legen wir im Café Nilsen eine Pause ein und gönnen uns ein großes, fruchtbar süßes Stückchen Kuchen. Für mein Geschmack etwas zu süß;-)

Wir fahren dann von der N1 auf die 92, da die N1 an dieser Stelle nicht ganz ausgebaut ist, und kommen dann wieder über die 96 auf die N1.

Tiefe Wolken in Island

Die Straße 96 und dann auch die N1 führen direkt an den Ostfjorden entlang des Ozeans. Die Gegend ist super schön, wir genießen die Fahrt sehr, und machen viele Stopps. Die Landschaft erinnert uns ungemein an die Landschaft Irlands!

Wege an den Ostfjorden in Island

Kurz nach Breidalsvik kommt uns ein junger, verstörter französischer Jogger entgegen. Er fragt uns ob es sein kann, dass es an ihm liegt, warum ihn die Vögel (Küstenseeschwalben) ständig angreifen und voll schei…? Wir müssen uns stark das lachen verkneifen, erklären ihm die Modalitäten mit den Küstenseeschwalben, die ihr Jungen verteidigen und fahren weiter, mit schallendem Gelächter;-) Gegen 19 Uhr kommen wir in unserer vorletzten Unterkunft an, ein Gästehaus ca. 20 km südlich von Höfn, direkt auf einer Schaffarm gelegen. Dort werden wir von der Hausmutter mit einem leckeren, selbst gekochten Buffet verköstigt! Wir haben einen sagenhaften Blick auf den größten Gletscher Europas, den Vatnajökull, der seine Zungen in die Landschaft ragt und es geht wieder mal ein schöner Tag zu Ende. Zuerst dachen wir, oh Gott, so ein lange Fahrt, aber es war alles ganz entspannt und überhaupt kein Problem…man darf sich nur nicht hetzen!

Blick auf den Vatnajökull

Blick auf den Vatnajökull

 

29.06.14 Rund um den Gletscher Vatnajökull und die Gletscherlagune Jökulsarlon

Nach einem reichhaltigen Frühstück unternehmen wir mit einer hiesigen Rangerin eine geführte Wandertour mit einer kleinen Gruppe am Ausläufer einer Gletscherzunge an dem sich ein Gletschersee gebildet hat. Die Rangerin erzählt uns viel über die Flora und Fauna des Gletschergebietes, wir kosten essbare Blumen und Blätter.

Leider erfahren wir auch viel über den Rückgang des Gletschers; Auswirkungen der Klimaerwärmung…. dass ist traurige Gewissheit.

Wir verlassen die lustige Truppe und fahren ca. 30 Minuten weiter zur Gletscherlagune Jökulsarlon. Schon bei der Anfahrt wirkt die Szenerie unwirklich, wie in einem Traum. Riesige, blaue Eisberge triften durch die Lagune auf die See. Ein Ort, an dem man sehr lange bleiben möchte. Wir unternehmen mit dem Amphibienboot eine Rundfahrt über die Lagune, was wir persönlich aber keinen Reisenden empfehlen können. Die Fahrt war zwar schön, aber unseres Erachtens kann man sich das Geld sparen, denn vom Strand und Ufer kann man die Lagune genauso gut, wenn nicht sogar besser, erblicken.

Die Lagune!

Die Lagune!

Wir gehen eine Weile an der Lagune entlang, beobachten die Eisberge und bestaunen eine lange Zeit zwei Robben, die fröhlich unter der Brücke planschen. An den schwarzen Strand werden Eisberge geschwemmt, die sich majestätisch im schwarzen Sand tummeln, ein unvergesslicher Anblick.

Eisblock aus der Lagune

Nach einem langen Aufenthalt fahren wir zurück in unsere Unterkunft. Aber wenn man denkt der Tag könnte nicht besser werden, setzt Island nochmal eins drauf. Die Abendsonne ist an dem Abend wunderschön….sie taucht die Berge und Gletscherzunge in ein wunderbares Licht…mit einem Glas Wein in der Hand genieße ich die Aussicht auf die Landschaft, während kleine Lämmer um mich herum schwirren. Was könnt‘s schöneres geben.

Lämmer in Island

Toller Sonnenuntergang

 

 

30.06.14 Von Höfn nach Kirkjubæjarklaustur

 Heute geht unsere Fahrt zu unserer letzten Unterkunft südlich von Kirkjubæjarklaustur.

Nach ca. 1 h Fahrtzeit halten wir am Skaftafell Nationalpark. Wie leider bereits vorhergesagt ist ein Wetterumschwung im Anmarsch, der Himmel wird immer Wolkenverhangener. Wir starten trotzdem unsere Wanderung zum Svartifoss Wasserfall. Zuerst noch trocken und dann ziemlich regnerisch, werden wir leider nass. Die Landschaft ist sehr schön, aber wir können die Aussicht auf die umliegenden Berge und Gletscher nicht genießen, da die Regenwolken einfach zu tief hängen. Nicht desto trotz ist der Svartifoss ein cooler und mit seinen schwarzen Basaltsäulen, ein besonderer Wasserfall. Nach ca. 2h kommen wir völlig durchnässt an unserem Auto an; aber was soll‘s, nach 11 Tagen zum ersten mal nass werden, dass ist zu verkraften, nur schade um den schönen Nationalpark.

Svartifoss

Svartifoss

Am frühen Nachmittag kommen wir nach einem kurzen Einkauf in Klaustur in unserem Ferienhäuschen an. Ein schönes, kleines abgelegenes Holzhäuschen auf dem weitläufigen Grundstück der Vermieter. Der Himmel hat seine Tore geöffnet und es hat richtig stark angefangen zu regnen, aber irgendwie ist es gar nicht schlimm…bei Kaffee und einem guten Abendessen genießen wir den regnerischen Abend in unserem gemütlichen Häuschen und entspannen.

Unsere Häusle

 Unsere Häusle

 

1.07.14 Vik und Umgebung

Heute regnet es nicht mehr, aber der Himmel ist stark Wolken verhangen und es weht ein rauer Wind.

Wir fahren nach Vik und spazieren am Strand Dyrholaos. Mächtige hohe Wellen rauschen an den Strand, man muss wirklich aufpassen und darf nicht zu nah an das Wasser. Trotzdem ist der Spaziergang in der Kulisse sagenhaft. Die frische Meeresbrise tut sehr gut und der Strand darf sich nicht umsonst zu dem schönsten Islands zählen.

Dyrholaos

Dyrholaos

Wir fahren noch auf die Halbinsel Dyrholaey; die Aussicht in schön, leider halten wir uns hier auf Grund des starken Windes nicht sehr lange auf. ABER wir wärmen uns ganz schnell im schönen und kleinen Schwimmbad in Vik auf. Klein, wir sind fast alleine, aber mit super Blick auf die Klippen und musizierenden Wellen im Hintergrund. Schon witzig, jeder Ort, und ist er noch so klein, hat ein eigenes Schwimmbad!

Nach einem erhitzenden Bad gönnen wir uns ein gutes Stück Apfelkuchen im gemütlichen Café Halldorfskaffi. Uns gefällt Vik…es liegt ruhig und beschaulich unterhalb des Gletschers Mydralsjökull. Den Abend lassen wir in unserem Häuschen ausklingen. Unser Vermieter kommt vorbei, denn es sind für die Nacht Unwetterwarnungen herausgegeben worden. Windböen und starker Regen, im Hochland Schnee. Wir machen es uns also drinnen gemütlich, während Wind und Regen kräftig an das Haus peitschen.

 

02.07.14 Wanderung im Umland

Siehe da, heute ist das Wetter wieder besser und die Sonne scheint! Der Wind bläst immer noch kräftig, aber mit Mütze bewaffnet erkunden wir bei einer 3 h Wanderung die Umgebung von unserer Farm aus. Immer mit Blick auf den Mydralsjökull wandern wir durch satte Wiesen, an Bächen und Schafen vorbei. Der Süden hat hier seinen besonderen Reiz, nicht so rau wie im Norden, was somit immer wieder an Irland erinnert. Nach einem schönen Nachmittagskaffee und Abendessen spazieren wir noch draußen umher und verbringen unseren letzten Abend in unserer schönen Unterkunft.

Mydralsjökull

 unterhalb der Wolken: Mydralsjökull

 

03.07.14 Die Heimreise 

Schweren Herzens räumen wir unsere liebgewonnene Unterkunft, an keinem anderen Ort hätten wir die “Schlecht Wettertage“ auf Island verbringen wollen!

Wir fahren zum Skogafoss, immer mit Blick auf den Eyjafjallajökull gerichtet. Sonne und Wolken wechseln sich ab. Der Skogafoss ist ein Wasserfall wie im Bilderbuch, leider tummeln sich hier sehr viele Touristen, tja, aber so ist es halt mit schönen Plätzen!

Auf dem Weg zum Seljalandsfoss gehen wir endlich reiten. Unterhalb des Eyjafjallajökull reiten wir Beide auf zwei gemütlichen Isländern und einer Reitbegleitung. Die Aussicht ist wunderschön, leider durchleben wir in dieser Stunde alle Jahreszeiten, was an sich nicht schlimm ist, aber durch die kurzen Regenschauer werden wir ziemlich nass. Es war trotzdem ein tolles Erlebnis, würde ich immer wieder machen.

Reiten auf Islandpferden

Im Anschluss fahren wir zum Seljalandsfoss! Der Wind steht etwas ungünstig und wir werden wieder ziemlich nass, als wir hinter dem Wasserfall herum laufen. Aber wieder: wunderschöner Wasserfall, unbedingt zu empfehlen.

Seljalandsfoss

Wir fahren nochmal auf die Halbinsel Reykanes, diesmal von der anderen Richtung über Sellfoss. Sellfoss, mmmh, hier scheiden sich mit Sicherheit die Geister, da es natürlich auch Versorgungszentrum der Region ist, aber gefallen hat es uns überhaupt nicht. Drum fahren wir nur durch und genießen nochmal die Stille und Einsamkeit von Reykanes. Bevor wir unseren Mietwagen abgeben, schlendern wir durch Keflavik. Der Ort wäre eigentlich schön, die Kulisse wird aber von vielen isländischen Fastfoodrestaurants dominiert. Obwohl es noch nicht spät am Abend ist, sind kaum Menschen unterwegs, naja, vielleicht lag’s am starken Wind.

Nachdem wir problemlos unseren Mietwagen abgeben haben, verbringen wir die restlich Zeit im Flughafen, bevor unser Flieger nach Stuttgart mit einer viertel Stunde Verspätung um 00.45 Uhr abhebt. Trotz aller Befürchtungen wegen des starken Windes, ist unser Flug sehr ruhig und wir sind nach 3,5 h sicher in Stuttgart gelandet.

Wir blicken auf einen wunderschönen, eindrucksvollen Urlaub zurück! Island ist eine bizarre Schönheit und hat eine ganz besondere, mystische Ausstrahlung. Die Insel wird uns mit Sicherheit irgendwann wieder sehen wird!

 

Muss man nicht unbedingt gesehen haben muss:

Uns hat die Gegend zwischen Seljalandsfoss und Selfoss nicht besonders gefallen, auch wenn Selfoss ein guter Ausgangspunkt für Tagestouren sein sollte, wollten wir hier kein Quartier beziehen, auch die Landschaft fanden wir nicht sehr reizvoll, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

 

Muss man unbedingt gesehen haben: 

– Reykjavik

– Halbinsel Reykanes

– Askja und Umgebung

– Wale

– Ostfjorde

– Jökulsarlon

– Gletschergebiet Vatnajökull

– Halbinsel Snaefellsnes

Wir würden das nächste Mal mindestens drei Tage auf der Halbinsel Snaefellsnes verbringen, dort fanden wir es besonders schön, auch der Osten und seine Fjorde hatte seinen besonderen Reiz und bietet Sehenswertes für einen längeren Aufenthalt. Darüber hinaus gibt es noch sooo viel mehr auf Islands zu sehen!…die einsamen Westfjorde, das gesamte unberührte Hochland…

Uns hat es nichts ausgemacht, die Gegend stationär von unserer Ferienwohnung zu erkunden. Wir finden es entspannter, auch wenn man dabei  vielleicht weniger sieht….ABER, sehen kann man sowieso nicht alles.

Eine besonders schöne Art Island zu erkunden ist mit Sicherheit per Wohnmobil, was für den nächsten Islandurlaub durchaus eine Überlegung wert wäre.

 

Das fanden wir nicht gut:

Peinliche Touristen!

Touristen die glauben ihre Art zu reisen sei die Beste oder diejenigen, die sich an keine Regeln halten.

Unsere schlimmste Begegnung war mit drei Deutschen bei der Askjatour. Drei junge Frauen, von denen eine ihr Hab und Gut in einer Strickmütze umhertrug, sagte während des Ausfluges hochnäsig zu ihren Freundinnen: „Wäre es für keinen guten Zweck, würde ich diesen Touri-Stuff nicht machen.“ Dann fragte sie sich laut: „ Ich weiß nicht ob mir die Fahrt mit der Pistenraube peinlich sein soll?“

Mhhh, was soll man dazu sagen, eigentlich habe ich mich für unsere Landsleute nur geschämt und gehofft, dass es sonst niemand gehört hat. Warum mache ich dann diese nicht ganz günstige Tour mit?…zudem hätten die drei Damen gerne durch hohen Schnee  die 3 km zu Fuß zurück legen dürfen…der Bus wäre dann aber ohne sie zurück gefahren;-) auch ist die Askja von Myvatn nach einer ca. 3-tägigen Wanderung gut zu Fuß zu erreichen!

Ganz ehrlich, ich kann’s nicht leiden. Wir würden auch keine Rundreise mit geführter Reisebustour bevorzugen, aber wenn das einer möchte, bitte. Auch will ich mich im Urlaub nicht nur von Dosenfutter ernähren, aber wer das will, so soll es sein…Geschmäcker sind eben verschieden. Jeder, ob mit Zelt, im Wohnmobil, im Ferienhaus oder im Hotel, sind keine Isländer, sondern bleiben ALLE  Touristen, ob es dem einem gefällt oder nicht.

Tramper haben wir mitgenommen, aber wenn dass vom Typ dann solche sind, wie die oben beschriebenen Damen, muss man sich das in Zukunft schon überlegen, ob man welche mitnimmt. Weil unseren teuren Mietwagen würde ich doch durchaus als “Touri-Stuff“ bezeichnen!

Während des Urlaubes haben wir uns mit vielen Isländern unterhalten. Es war oftmals heraus zuhören, dass den Isländern mittlerweile zu viele Touristen auf ihrer Insel sind, gerade weil hier viele Urlaub machen, die gerade die Ruhe Islands suchen.

Abstruser Weise hat uns das auch ein Isländer gesagt, der gerade erst sein drittes Ferienhaus fertiggestellt hat, für die Touristen, wohlgemerkt.

Ich denke das ist ein sehr schwieriges Thema, und ich kann die Bedenken mancher Isländer durchaus verstehen. Ich bin gespannt, wie sie das Problem in Zukunft angehen werden. Unsere Reisezeit fand ich persönlich optimal. Für eine reine Hochlandreise zu früh, dafür waren noch nicht allzu viele Touristen unterwegs.

Über den Autor

"Die Welt ist wie ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon." Ich liebe das Reisen und bin froh dass mein Mann diese Leidenschaft teilt. Egal ob Afrika oder Island: Die Welt hat sehr viel zu bieten.

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