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Was mich an New York so fasziniert hat…

Die Eindrücke über New York niederzuschreiben, das ist nicht einfach. Natürlich tritt jeder, auch ich, die Reise nach New York mit einer Vielzahl von Vorstellungen an, die durch unzählige Bücher, Filme und Dokumentationen über den Big Apple geprägt sind. Wussten Sie, das Google unter dem Stichwort New York über 2,8 Milliarden Suchergebnisse ausspuckt? Jesus bringt es nicht einmal auf die Hälfte. Wohl keine andere Stadt dieser Welt besitzt eine derartige Popularität.

Es beginnt dann erst einmal recht profan

In der Regel landet der europäische Besucher der größten Stadt der USA auf dem John F. Kennedy Airport, genauso wie auch ich. Wer dann wiederum so wie ich die Stadt der Städte nur mit der Kamera und dem Notizbuch erkunden möchte und keine Unterkunft gebucht hat, lässt sich dann am besten mit der Subway ins Herz New Yorks transportieren, nach Manhattan. Das geht übrigens ohne Umsteigen mit der Linie A von der Haltestelle Howard Beach JFK Airport bis in den Norden der Insel Manhattan. Auf dem Weg kreuzt oder befährt die Linie A dabei so bekannte Orte wie die Brooklyn Bridge, die Wall Street und den Central Park, um dann letztlich in Harlem Endstation zu machen. Ich für meinen Teil entschied mich spontan, am Times Square, zwischen der 34. und 42. Straße, den Untergrund zu verlassen und von nun an auf Schusters Rappen durch die Straßenschluchten der Megacity zu ziehen.

Manhattan

Der Blick auf Manhattan

Times Square – das Theaterviertel der Welt

Bunter, schriller, lauter und erregender kann es kaum an einem anderen Ort zugehen. Der Times Square ist ein pulsierender Ort, der vor Leben überquillt und nur wenige Stunden in der Nacht ein bisschen Ruhiger wird. Allein das andauernde Feuerwerk der riesigen Reklametafeln ist ein faszinierender Anblick, der durch die dicht an dicht stehenden Wolkenkratzer und die unzähligen Yellow Cabs auf den Straßen, die New Yorker Taxis, komplettiert wird. Selbst ohne den Besuch eines der oft hier uraufgeführten Musicals bleibt der Times Square jedem New York Besucher in Erinnerung.

Die Skyline – der beste Platz für „das“ Bild

Es gibt natürlich unzählige „beste“ Plätze, um die Skyline New Yorks auf die Speicherkarte zu bannen. Mein persönlicher Favorit ist der Brooklyn Bridge Park. Von hier aus bietet sich ein grandioser Blick auf die gigantischen Türme der Handelsmetropole. Gehen Sie möglichst früh an einem wolkenlosen Tag dorthin und erleben Sie, wie die aufgehende Sonne in den Glasfassaden glitzert und diese sich wiederum im noch ruhigen Eastriver spiegeln. Es wird Ihnen den Atem verschlagen.

Fotomotive ohne Ende

Die Freiheitsstatue ist natürlich ein muss, der Besuch der Dame auf ihrem Inselchen selbst ist jedoch eher mühselig. Unzählige Touristen, die im Trippelschritt durch das enge Innenleben der Statue geführt werden, zuvor jedoch eine recht lange Wartezeit auf das Fährschiff, das vom Battery Park an der Südspitze Manhattans ablegt.

New York Fototapete

Fototapete bei mir zu Hause

Viel toller fand ich die Aussichtsplattform auf dem Freedom Tower, dem Nachfolger der Twins, die am 11. September 2001 einem Terroranschlag zum Opfer fielen.

Vom weiter nördlich gelegenen Empire State Building bietet sich ein grandioser Blick auf den Central Park, die künstlich angelegte grüne Lunge Manhattans. Dieser Park ist es wert, länger betrachtet und erforscht zu werden. Auch hier bekam meine Kamera kaum eine Pause.

Abschied vom Big Apple

Irgendwann geht jeder Besuch einmal zu Ende und der Rückflug wird angetreten. In meiner eher bescheiden ländlichen Idylle, gut fünfzig Kilometer von der nächstgrößeren Stadt entfernt, ist in meiner ruhigen Zwei-Zimmer-Wohnung von der Rasanz, der Dynamik New Yorks nichts mehr zu spüren. Gut 6000 Kilometer weit weg, auf einem anderen Kontinent, brodelt das Leben und hier? Nun, ich habe mir mit einer riesigen New York Fototapete zumindest den Time Square in mein Wohnzimmer geholt und träume nun, auf dem Sofa liegend, von meinem Besuch in der Stadt der Städte.

Was mich an New York so fasziniert hat…
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