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Der Tarangire Nationalpark: Ein Safari Erlebnis der Extraklasse

Einsam zeigt sich am frühen Morgen die Sonne über der afrikanischen Landschaft, der Tarangire Nationalpark scheint noch zu schlafen und mit ihm alles Wilde. Auf einer Fläche fast so groß wie Luxemburg lebt eine der größten Elefantenpopulationen Nord-Tansanias. Von perfekt in der Natur inszenierten Aussichtspunkten schweift der Blick über den gemächlich dahinfließenden Tarangire River: An dessen Ufer finden sich oft Löwenrudel oder auch Thomson-Gazellen, die dort ihren Durst löschen. Für den Safari-Gast bedeutet dies Tierbeobachtungen par excellance. Der landschaftlich besonders schöne nordöstliche Teil ist auch Heimat der unverwechselbaren Baobabs, der Affenbrotbäume. Diese in der Trockensavanne oft zu findenden Bäume haben der Sage nach ihr sonderbares Aussehen dem Schöpfer der Erde zu verdanken. „Der Baobab war ein unzufriedener Geselle“, erzählt uns Godlisten, unser erfahrener tansanischer Guide. Enttäuscht über sein Aussehen, wollte er doch der schönste Baum Afrikas sein. Irgendwann konnte Gott die Nörgelei nicht mehr ertragen, nahm den Störenfried voller Zorn, riss ihn aus der Erde und rammte ihn umgekehrt wieder in den Boden. Seit dieser Zeit scheint es, dass statt der Äste, die Wurzeln in den afrikanischen Himmel ragen. Zum Vorschein kommt ein ungewöhnliches Schmuckstück der Natur, das vielen Afrikanern heilig ist.

Stehend, mit Blick aus dem offenen Hubdach des Landcruisers spürt man ganz deutlich die Entfernung zu Europa. Der Duft des Bodens und der Luft, die Farben, alles vereinigt sich zu einem magischen Moment. Und dann Abends, auf der Terrasse der Zeltlodge ist man Gast eines sagenhaften Bühnenstücks. Die weite endlose Baumsavanne breitet sich vor staunenden Blicken aus, eine Giraffenherde stolziert vor der untergehenden Sonne vorbei, Petroleumlampen und ein wärmendes Lagerfeuer vervollständigen diese Dämmerstunde voller tiefempfundener Glücksmomente. So gibt es nur noch eins zusagen: Safari Njema! Gute Reise!

Planeta Verde veranstaltet 2010 eine höchstklassige Tansania-Reise. Der Schwerpunkt der Reise liegt neben einem dreitägigen Aufenthalt im Tarangire-Nationalpark bei der intensiven Beobachtung der „Migration“ im so genannten Ndutu-Sektor, im Süden der Serengeti.

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