Mit dem Auto nach Gambia. 8. Etappe: St.Louis / Senegal bis Georgetown / Gambia
Gambia-Tour 2009 – Tourtagebuch von Thorsten Meilahn und Ulfert Engelkes
Sonntag, 08.03.2009
Guten Morgen. Wir haben es tatsächlich geschafft – wie geplant,- um sechs Uhr auf der Straße zu sein und fahren nun dem Sonnenaufgang entgegen.
Nach wenigen Kilometern machen wir uns erstmal auf die Suche nach einer Tankstelle. Die erste hat noch geschlossen, die zweite hat kein Diesel mehr, schließlich finden wir Diesel für unsere Autos.
Die Straßen-Märkte sind voller Menschen. Wir werden umringt von dutzenden Kindern, angebettelt und angelächelt, als wir Brot kaufen. Ricardo, unser alter Franzose
und entschiedener Fan von weißem Brot, kommt mit 19 Baguettes unter dem Arm zurück.
Aus der Stadt wieder raus, kommen wir in eine Kontrolle der Gendarmerie. Der Polizist beginnt, alle Fahrzeug-Unterlagen ausgiebig zu kontrollieren. Als wir ihm ein T-Shirt schenken, dürfen wir sofort weiterfahren. Ärgerlich, aber wir wollen ja schnell weiter. So setzen wir die Fahrt auf der verstaubten Buckelpiste fort.
Mittags um erreichen wir die Stadt Kaolack. Wir kommen Gambia immer näher.
Auf sehr schlechter Wegstrecke zerfetzt kurz vor vier Uhr ein Reifen des KIA und in derselben Minute – einen Kilometer weiter – hat auch der Ambulanzwagen eine Reifenpanne.
Beide Autos sind allerdings nach einer Viertelstunde wieder fahrtüchtig und wir können die letzten Kilometer zur Grenze unter die Räder nehmen, die wir um 16.15 Uhr erreichen. Beide Grenzen sind sehr schnell passiert und wir machen uns kurz vor halb sechs auf den Weg zum Jangjanbureh Camp. Wir haben beschlossen, heute nicht mehr direkt nach Jahali weiterzufahren. Es wird schon wieder dunkel und wir wollen die bunte Empfangszeremonie in Jahali auf jeden Fall im Hellen erleben.
Bei einem Tankstopp erleben wir die gambianische Art zu tanken: der Tankwart pumpt die Autos von Hand voll. Ingo zählt riesigen Mengen gambianischer Dalassi, um die Tankrechnung zu bezahlen.
Im Camp gibt es dann ein leckeres Abendessen und das obligatorische Bier, bevor wir uns ans Lagerfeuer setzen: “Herzlich willkommen, liebe Gäste!”, singen die Frauen aus dem Dorf. Trommeln, Tanz und Tamtam bringen uns Afrika näher.
Endlich sind wir in Gambia.
Den vorherigen Reisebericht zu unserer Reise nach Gambi sehen Sie hier:
http://www.reiseberichte-blog.com/mit-dem-auto-nach-gambia-pausentag-in-st-louis-senegal/
– Fortsetzung folgt –














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