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Mit dem Auto nach Gambia. 9. Etappe: Ankunft in Jahaly / Gambia

Gambia-Tour 2009 – Tourtagebuch von Thorsten Meilahn und Ulfert Engelkes

Montag, 09.03.2009

© Dirk Doelle

Zimmer im Janjanbureh Camp/Georgetown. Foto: © Dirk Doelle

Wir wachen gegen 7.00 Uhr auf, weil die Sonne bereits in die Hütte scheint. In den Hütten gibt es ein kleines Bad mit Dusche und Waschschüssel. Das Wasser ist zwar kalt, aber da es hier morgens um 8 schon deutlich über 20°C warm ist, macht das Duschen richtig Spaß.

© Dirk Doelle

Autofähre über den Gambia-Fluss. Foto: © Dirk Doelle

Nach dem Frühstück machen wir uns kurz nach neun auf den Weg – es sind nur noch 30 Kilometer bis Jahaly. Zweimal müssen wir zuvor mit kleinen Fähren über eine Insel im Gambia-Fluß übersetzen: nur jeweils drei Autos passen drauf – also eine ziemlich zeit-intensive Aktion.

Nach ca. 40 Kilometern auf der Südbank des Gambia-Flusses, der bisher schlechtesten Wegstrecke auf unserer Reise, erreichen wir um kurz vor 12 Jahaly. Schon Kilometer vorher winken die Menschen uns zu. Die Kinder rufen uns „Tubab, Tubab“ hinterher – das heißt „Weißer Mann“.

Wie immer wissen alle entlang der Straße Bescheid, dass wir kommen. Der Empfang auf der Landstraße vor der Buschklinik, dem „Jahaly Health Center“,  ist überwältigend. Mehrere Hundert Dorfbewohner jubeln, trommeln, halten Transparente in die Höhe und strecken ihre Hände in unsere Autos.

© Dirk Doelle

Ankunft des Hilfskonvois in Jahaly. Foto: © Dirk Doelle

© Dirk Doelle

Tänzer begrüßen den Hilfskonvoi in Jahaly. Foto: © Dirk Doelle

Wir sind am Ziel!

Nach dem bunten und fröhlichen Empfang folgt der offizielle Teil : die Dorfältesten der Dörfer Jahaly und Madina begrüßen uns. Sie haben für uns jeden Tag gebetet während unserer Tour. Wir mögen glücklich sein, sagen sie, dass wir es geschafft haben, aber sie seien noch viel glücklicher. Irgendwann sind alle Reden gehalten und wir kümmern uns um unser Gepäck, essen an einer langen Tafel Dosenfutter und belegen die freien Betten auf dem Klinikgelände. Wir machen einen Rundgang durch Klinik, Kindergarten und die Häuser der Mitarbeiter,um einen Eindruck der Veränderungen seit dem letzten Besuch2008 zu bekommen. Bei mehr als 40°C verkriechen wir uns aber sehr schnell in den Schatten und lassen den Tag ausklingen.

Die acht Fahrzeuge werden später in den Projekten eingesetzt oder zugunsten der Projekte verkauft. Alle Teilnehmer haben ihre Fahrtkosten nach Gambia (Benzin, Unterkunft, Verpflegung, Rückflug) selbst bezahlt.  Nach einigen Tagen Erholung an den Stränden von Banjul sind wir mit dem Flugzeug nach Deutschland zurückgekehrt.

— Ende —

© Dirk Doelle

Bitte helfen Sie uns, in Gambia zu helfen. Foto: © Dirk Doelle

Vielen Dank, dass Sie unseren Reisebericht gelesen haben.

Bitte unterstützen Sie die „Projekthilfe Dritte Welt e.V.“ und unsere Projekte in Gambia. Wir versprechen: Ihre Spenden kommen bei den Menschen im Dorf Jahaly an. Wir haben uns auf dieser Reise selbst davon überzeugt.

Wer wir sind: „Projekthilfe Dritte Welt e.V.“/Hattingen

Seit 1985 leistet der private gemeinnützige Verein „Projekthilfe Dritte Welt e.V.“/Hattingen Entwicklungshilfe in Gambia/Westafrika und garantiert, dass alle Spenden vor Ort ankommen. Seit 1991 betreibt die „Projekthilfe Dritte Welt e. V.“ im Dorf Jahaly eine eigene Gesundheitsstation, das „Jahaly Health Center“. Über 350.000 Patienten (Stand: 2007) sind dort inzwischen behandelt worden. 2004 hat der Journalist und Moderator Markus Lanz im Rahmen des RTL – Spendenmarathons in Jahaly einen Kindergarten für 240 Vorschulkinder eröffnet. Neben diesen beiden Projekten unterstützt die Hilfsorganisation noch vier Gartenprojekte, in denen Gemüse angepflanzt wird.

2008 hat die Regierung von Gambiadas „Jahaly Health Center“ als Modellprojekt ausgezeichnet.

Der Verwaltungsaufwand der „Projekthilfe Dritte Welt e.V.“ in Deutschland betrug 2007 lediglich 0,85% der Spendeneinnahmen. Das DZI-Spendensiegel ist beantragt.

Kontakt: buschklinik@engelkes-tv.de

Den vorherigen Reisebericht zu unserer Reise nach Gambia finden Sie hier: http://www.reiseberichte-blog.com/mit-dem-auto-nach-gambia-8-etappe-st-louis-senegal-bis-georgetown-gambia/

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Über den Autor

Ich arbeite als selbstständiger TV-Produzent, -Journalist und -Trainer. Als Produzent/Autor im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und für den RTL Spendenmarathon genieße ich das Privileg, viel zu reisen und dabei soziale Projekte und ihre engagierten Macher an oft entlegenen Orten der Welt kennenzulernen. 1986-2007 war ich als Reporter/Redakteur/Redaktionsleiter (Berlin, Frankfurt, Köln) für die RTL Nachrichten im Einsatz.

Eine Reaktion bis “ Mit dem Auto nach Gambia. 9. Etappe: Ankunft in Jahaly / Gambia ”

  1. Hallo ich war oft mal auf ihren homepage und dort habe ich viele gelessen über das projekt und das gross was sie in Gambia leisten.
    Ich bin selber gambianer auch nicht so weit from Jahali, Pacharr wenige kilometer von Jahali bin dort geboren und aufgewachsen von daher weisst ich dass diese aufgabe was sie dort machen ist einfach toll. machen sie weiter soooo..

    Ich lebe zeit über 10 jahren in Deutschland in Frankfurt bin fast jedes jahr in gambia. ich hier in Dt. handwerker beruf gelernt habe dann sehe ich in gambia es fehlt einfach vieles z.B Ausbildung. Ich wünsche ihn viele, viele erfolg. In April war ich noch in gambia…

    Danke

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