Reiseberatung für individuelle Reisen

Safari durch die National-Parks in Mosambik / Mocambique – einzigartige Vegetation und Artenreichtum!

Vom grenzüberschreitenden Krueger National Park ganz im Süden von Mosambik bis hin zum 3000 Kilometer entfernten Niassa Game Reserve an der nördlichen Grenze zu Tansania bietet Mosambik eine Reihe herrlicher Nationalparks und Wildreservate welche ich während einer langen Mosambik Rundreise erkundet habe.

Der Kruger National Park lässt sich bestens auf vier Rädern erkunden. Von Südafrika kommend hat man keine Probleme im Nordosten mit dem Auto vom grenzübergreifenden Kruger National Park in den benachbarten Limpopo National Park nach Mosambik zu fahren. Durch Grenzöffnungen soll der großflächige und Länder übergreifende Great Limpopo Transfrontier Park zusammen gesetzt aus dem Kruger, Limpopo und dem Gonarezhou National Park in Zimbabwe entstehen welche Safaris in Mosambik und der ganzen Region noch attraktiver gestalten sollen.

Zebra im National Park

Zebra im National Park

Meiner Meinung nach eignen sich Safarifahrten auf Mosambiks Seite des National Parks am besten für versierte Safaribesucher. Durch das üppige Buschland und eine starke Dezimierung des Tierbestands während des Bürgerkriegs trifft man hier keine Tiermassen an. Dafür wird durch die andersartige und reichhaltige Vegetation ein ganz besonderes bizarres und abwechslungsreiches Ambiente geschaffen welche erfahrene Safaribesucher zu schätzen wissen. Allerdings wurden in den letzten Jahren immer wieder Zäune zwischen den einzelnen National Parks geöffnet und Großwildumsiedlungen vorgenommen um die Tierbestände in Mosambiks National Parks wieder zu erhöhen. So wurden im Limpopo- und Kruger National Park 10 verschiedene Tierarten wie zum Beispiel Giraffen, Elefanten, Zebras, Gnus und Büffel von südafrikanischer Seite nach Mosambik umgesiedelt. Nicht alle Wanderungen sind erfolgreich verlaufen. Einige Elefantenherden sind nach einiger Zeit wieder nach Südafrika zurückgewandert.

Nachdem ich die Kruger- und Limpopo National Parks ausgiebig erkundet hatte war die Weiterfahrt an die mosambikanische Küste des Indischen Ozeans eine Möglichkeit der Weiterreise. Hier lockt zum Beispiel die lebendige Hauptstadt Maputo mit wunderschönen Sandstränden, kulturellen Sehenswürdigkeiten und seiner mediterranen, lebenslustigen Atmosphäre.

Mosambik

Mosambik

Ich habe mich aber dafür entschieden den Kruger National Park im Nordosten zu verlassen. So bin ich in den nahe gelegenen 7000 km² großen Banhine National Park gelangt. Dieser eher unbekannte aber schöne National Park beheimatet riesige Feuchtgebiete welche die Hauptwasserversorgung der Region sind. Bisher sind die Infrastruktur sowie große Tierbestände nur dürftig vorhanden, aber es gibt Vereinbarungen und konkrete Pläne diesen National Park bald mit neuen Unterkünften zu versehen, Tiere anzusiedeln und somit zu einem der bekanntesten National Parks im südlichen Afrika zu machen.

Weiter im Norden ging meine Reise in den ältesten und bekanntesten National Park in Mosambik, den Gorongosa National Park. Diese Region wurde 1960 noch unter portugiesischer Herrschaft zum National Park ernannt. Kleine Hügellandschaften schlängeln sich durch den Park mit einem großen Granitfelsen – den Ausläufern des großen afrikanischen Grabenbruchs- im Hintergrund. Diesem nahe gelegenen sehr beeindruckenden Bergmassiv Gorongosa verdankt der Park seinen Namen.

Niassa Wildreservat

National Park in Mosambik

Auf einer Safaritour durch den Park habe ich viel über seine Geschichte gelernt. Schon in den Zwanziger Jahren wurde der Park als Jagdgebiet der Mozambique Company angelegt. Erst in den Vierzigern wurde die Region langsam in ein Wildreservat und Schutzgebiet umgewandelt und fing an Touristen anzulocken. Durch den bis 1992 andauernden Unabhängigkeitskampf, den Bürgerkrieg und Wilderei wurden große Teile des Tierbestands im Park ausgerottet. Erst 1998, nachdem der ganze Park von Minen befreit wurde, eröffnete der National Park wieder seine Pforten für Touristen. Heute verfügt der Gorongosa National Park wieder über ein einzigartiges Artenreichtum. Unter anderem gesehen habe ich hier die sogenannten „Big 5“ – Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel- sowie Zebras, Flusspferde, Warzenschweine und einige der mehr als 400 Vogelarten.

Den Gorongosa National Park erreicht man am besten über den Küstenort Beira oder Chimoio im Inland, nahe der Grenze zu Simbabwe. Von Beira sind es etwa 200 Kilometer bis in den National Park. Übernachtet habe ich in der einzigne Unterkunft im Gorongosa National Park-dem idyllischen Chitengon Safari Camp. Dieses Camp mit seinen 9 Bungalows liegt im Herzen des Parks und bietet außerdem einen Campingplatz sowie ein Restaurant und Grillplätze zur Selbstversorgung.

Ngalongue Berge

Ngalongue Berge

Weiter ging meine Reise in den äußersten Norden von Mosambiks. An der Grenze zu Tansania liegt das Niassa Wildreservat – eines der letzten ursprünglichen Naturparadiese der Welt. Mit 42.000 km² ist Niassa das größte Naturschutzgebiet in Mosambik und hat mich persönlich sehr beeindruckt. Etwa 12.000 Elefanten und 9.000 Rappenantilopen sind hier beheimatet. Außerdem findet man hier unter anderem wildlebende Zebras, Büffel, Leoparden, Löwen, Nilpferde und über 400 Vogelarten.

Lugenda Bush Camp

Lugenda Bush Camp

Herrlich gewohnt habe ich in dem am Rande des Niassa Wildreservats direkt am Ufer des Lugenda Fluss gelegenen exklusiven und neueröffneten Lugenda Bush Camp gegenüber der gewaltigen Ngalongue Berge. Zu erreichen ist das Camp mit Hotel eigenen Kleinflugzeugen von Pemba aus. Das Lugenda Bush Camp besteht aus 4 luxuriösen Safarizelten im ostafrikanischen Stil. Mit erfahrenen Safariführern habe ich mich auf verschiedene Wildbeobachtungsfahrten im Niassa Wildreservat begeben bevor ich die Gegend zu Fuß erkundet habe.

Wenn Sie Lust auf eine Safari in Mosambik bekommen haben finden Sie mehr Informationen bei AfricanWorld Reisen.

Safari durch die National-Parks in Mosambik / Mocambique – einzigartige Vegetation und Artenreichtum!
5 (100%) 2 votes

Über den Autor

Die Vielfalt Afrikas, der Zauber und die Faszination fremder Welten, seine noch heute lebendigen Traditionen und Rituale, die unterschiedlichen Kulturen und landschaftlichen Schönheiten begeistern mich stets aufs Neue! Das kann durchaus ansteckend. Seit 1979 bin ich nun im Tourismus tätig. Als Geschäftsführerin von AfricanWorld Reisen tausche ich mich gerne mit Ihnen über meine Reiseerlebnisse aus.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Sie können diese XHTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <blockquote cite=""> <code> <em> <strong>