Reiseberatung für individuelle Reisen

Ein Erfahrungsbericht: Sprachrundreisen mit lernen und helfen sprachreisen

Dominikanische RepublikDie Dominikanische Republik ist ein Land, das die widersprüchlichsten Meinungen hervorruft. Vom „karibischen Paradies“ bis zur „Massentourismus Hölle“ sind mir schon alle Bezeichnungen untergekommen. Gerade diese zwiespältigen Meinungen über die Insel haben in mir eine große Faszination hervorgerufen und ich wollte mir unbedingt ein eigenes Bild machen. So habe ich begonnen, mich ausgiebig über die touristischen Möglichkeiten zu informieren. Ich habe gelesen, gesucht und schließlich auch gefunden…

Das Vorhaben meiner Reise bestand darin, „die wahre Insel“ kennen zu lernen. Somit kam ein Pauschalurlaub in einer der zahlreichen Hotelanlagen nicht in Frage. Es sollte eine Rundreise sein, auf der ich möglichst viel Kontakt zu Land und Leuten bekommen wollte um mir ein reales Bild über die Dominikanische Republik machen zu können.
All diese Wünsche an meine Reise stellten mich aber vor ein Problem: Meine rudimentären Spanischkenntnisse. Gespräche mit Dominikanern und somit ein kennenlernen der Menschen und ihrer Kultur wären mit meinem schlechten Spanisch nicht wirklich möglich gewesen.

Um alle meine Ansprüche unter einen Hut zu bekommen gab es also nur eine Lösung: Eine Sprachrundreise. Im Internet stieß ich auf das Angebot von lernen und helfen sprachreisen und dachte mir „Das ist es!“. Eine individuelle Sprachrundreise mit Einzelunterricht klang nach der optimalen Lösung. Was mich aber vollends überzeugte war der soziale Anspruch des Reiseveranstalters. „Fair”-reisen statt nur verreisen ist das Motto von lernen und helfen sprachreisen und nach diesem Leitspruch werden auch ihre Reisen konzipiert.

Mein Erfahrungsbericht: Auf meiner Sprachrundreise durch die Dominikanische Republik konnte ich mir selber ein Bild vom sozialen Engagement von lernen und helfen sprachreisen machen. Nicht nur das wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisten und ausschließlich bei Gastfamilien und in kleinen familienbetriebenen Hotels übernachteten, wir besuchten auch das von Geldern der Reisenden unterstützte Entwicklungshilfeprojekte „Los Niños de Leonardo y Meredith“. Der Besuch dieses ambitionierten Projekts, welches zum Ziel hat, die Lebensbedingungen von Kindern aus armen Elternhäusern zu verbessern und ihnen einen Zugang zu guter Bildung zu ermöglichen, war eine tolle Erfahrung und eine echte Bereicherung meiner Reise. Gerade in einem Land wie der Dominikanischen Republik, in dem weit verbreitete Armut oft in der Ausbeutung von Kindern resultiert, sind solche Projekt wichtig und unbedingt unterstützenswert.

Dominikanische Republik

Was die Schönheit der Insel betrifft, so kann ich der Beschreibung „karibisches Paradies“ nur beipflichten. Märchenhafte Strände, tropische Vegetation, Wasserfälle und die wunderbare Gastfreundschaft der Dominikaner geben einem das so viel zitierte „Karibik Feeling“. Natürlich muss man diesen Garten Eden mit anderen Touristen teilen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr schöne individualtouristische Orte gibt, an denen man durchaus Gleichgesinnte trifft. Dementsprechend hat mir Las Terrenas gefallen, denn in diesem herrlichen Strandort lässt sich fabelhaft entspannen während man mit netten Menschen ins Gespräch kommt.

Neben den großartigen Stränden waren aber auch die Berge in der Provinz La Vega ein Eldorado für eine Naturliebhaberin wie mich. Nicht umsonst nennt man diese Gegend auch die Schweiz der Dominikanischen Republik. Das Klima ist toll und die Landschaft lädt zu Wanderungen und anderen Touren ein. So habe ich neben zahlreichen Spaziergängen auch einen Ausritt zu Pferde zum Wasserfall Baiguate unternommen, was eine umwerfende Erfahrung war.

Zum Schluss meiner Reise ging es dann noch nach Santo Domingo. Die Hauptstadt besticht besonders durch den kolonialen Charme der Altstadt, wobei das wirkliche Leben eher in der modernen Neustadt stattfindet. Hier ist man am Puls der mehr als zwei Millionen Einwohner Stadt und kann mit den Dominikanern essen, trinken und feiern, was mir Dank des intensiven Spanischkurses auch einigermaßen gelang.

Überhaupt war die Erfahrung des Lernens in Kombination mit dem Reisen einfach großartig. Neu erworbenen Kenntnisse konnte ich sofort einsetzten und vertiefen und so blieb einmal Gelerntes viel besser im Gedächtnis hängen. Auch wenn ich noch keine Meisterin der spanischen Sprache bin, so konnte ich mich dennoch mit Dominikanern unterhalten und so meinem großen Ziel näher kommen, Land und Leute wirklich kennen zu lernen.

Darüber hinaus habe ich mich (Dank lernen und helfen sprachreisen und ihren tollen Mitarbeitern vor Ort) davon überzeugen lassen, dass die Dominikanische Republik ein Reiseland ist, das mehr zu bieten hat als Pauschaltourismus und Hotelanlagen. Die Insel präsentierte sich mir von einer Seite, die nichts mit einer „Massentourismus Hölle“ zu tun hatte sondern sich als „karibischer Garten Eden“ entpuppte. Rundum zufrieden mit dem Erlernten und Erfahrenen bleibt mir an dieser Stelle nur noch die Möglichkeit zu einem vollends positiven Feedback: Meine Reise durch die Dominikanische Republik war ein unvergessliches Erlebnis!

Weitere Informationen unter http://www.lernenundhelfen.de/

 

5/5 - (2 votes)

Über den Autor

Eine Reaktion bis “ Ein Erfahrungsbericht: Sprachrundreisen mit lernen und helfen sprachreisen ”

  1. Warst du alleine auf der reise oder gab es noch mehrere Personen in der Gruppe? Warst du ständig in begleitung oder warst du auch alleine unterwegs? Ich möchte gerne nach peru und habe niemanden, der mich zurzeit (sprich im herbst) begleiten kann. Deshalb frage ich dich, wie du wirklich gereist bist und betreut wurdest.
    Danke für deine antwort.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abgeben zu können.