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Indien Urlaubstipps – Ranthambhore Nationalpark, ein Tigerreservat in Rajasthan

Ranthambhore, Montag 

So früh wie heute mussten wir noch nie aufstehen, schon um 6:45 h sollen wir für unsere Safari im Nationalpark abgeholt werden. Als um 6ººh mein Wecker klingelt ist es  dunkel, kalt und die Fensterscheiben sind feucht beschlagen.  Vorsichtig stecke ich den Fuß unter der Bettdecke hervor. Hu, das ist aber ungemütlich kühl!  Wir machen eine schnelle „Katzenwäsche“ und ziehen uns warm an. Zwei T-Shirts, ein Pullover , Strickjacke und Jacke. Die Safari wird in einem offenen Jeep durchgeführt und der Fahrtwind wird für zusätzliche Kälte sorgen. Sobald die Sonne aufgeht können wir die Kleidung nach dem Zwiebelsystem ablegen. Da wir noch eine halbe Stunde Zeit haben, schauen wir kurz in die Küche. Ob es vielleicht schon eine Tasse heißen Tee gibt?  „Yes Mam, of course“ bekomme ich freundlich versichert und kurz darauf steht vor jedem von uns beiden eine dampfende Tasse mit Chai Masala.

Einfahrt Nationalpark

Einfahrt Nationalpark Ranthambore

Als unser Jeep kommt werden wir zusätzlich zu unseren Bekleidungsschichten noch mit Wolldecken versorgt, die wir uns um die Schultern hängen. Nun geht es los! Zuerst in zwei andere  Hotels um weitere Gäste abzuholen; zum Schluss sind wir sechs Personen plus ein Reiseleiter und der Fahrer. Der Reiseleiter teilt die Sitzplätze ein und neben mir und Edith platziert er eine deutsche Urlauberin. Eingewickelt in unsere Decken kommen wir mit dieser Dame  ins Gespräch. Sie ist den zweiten Tag auf Safari und gestern Abend war für sie und ihren Mann ein richtiger Glückstag. Sie haben ein Tigerweibchen  gesehen und das in einem Abstand von nur 3 Metern. Stolz zeigt sie uns ihre Fotos, die wir natürlich gebührend bewundern. Die Fotos lassen mich hoffen, dass auch wir einen Tiger zu Gesicht bekommen. Es ist schwierig diesen scheuen Einzelgängern nahe zu kommen. Aber vielleicht haben wir ja Glück! Begeistert schildert sie nochmals den Ablauf der gestrigen Safari: „In den letzten fünf Minuten haben wir den Tiger gesehen, wirklich in den letzten Minuten!“

Familienausflug

Familienausflug

Schön, freut mich für sie. Doch jetzt sind wir schon durch das Tor in das Innere des Parkes gefahren und der Reiseleiter bittet um ein wenig Ruhe, damit wir kein Wild verscheuchen. „Zuerst suchen wir nach einem Tiger, denn später am Tag hat er seinen nächtlichen  Beutezug beendet. Dann suchen sich die Tiere einen Schlafplatz und wir haben keine Chance sie zu sehen“  erklärt er uns sein Vorgehen. Langsam und vorsichtig fahren wir die Wege ab und versuchen den Frühnebel mit den Blicken zu durchdringen und eine der Raubkatzen zu entdecken. Nur das gleichmäßige Motorengeräusch des Jeeps ist zu hören.  Doch dann höre ich ein leises Wispern: „In den letzten fünf Minuten, aber nur weil der Reiseleiter so gut war.“  Schön, aber wir wissen ja inzwischen, dass sie gestern einen Tiger gesehen hat.  Immerwieder bleibt der Jeep stehen und unser Führer blickt konzentriert durch das Fernglas.

Rotwild

Chitalhirsch

Doch nun hat er etwas entdeckt, denn er spricht aufgeregt mit dem Fahrer auf Hindi. „Alle gut festhalten!“ ordnet er an und schon gibt der Fahrer Gas und im Eiltempo geht es die holprigen Wege entlang. Nach einer Weile kann ich auch erkennen, was seine Aufmerksamkeit geweckt hat. Zwei  weitere Jeeps stehen ein Stück weiter vorne am Rand der Piste- also muss  dort etwas interessantes zu beobachten  sein. Die Aufregung und Spannung ist greifbar, auch bei unserem Führer und dem Fahrer. Und tatsächlich, es ist ein Tiger! Er geht den Hügel hinauf, bleibt einen Augenblick stehen , dreht uns für einen Moment seinen großen Kopf zu und verschwindet dann im Nebel. Er war zu weit weg für ein gutes Foto, aber wir konnten ihn gut erkennen als er majestätisch durch das Gras streifte. „Ein Glücksfall“  sagt unser Führer „eine Minute später und er wäre zwischen den Bäumen verschwunden gewesen“. Alle Teilnehmer sind zufrieden einem dieser selten gewordenen Tiere begegnet zu sein, denn nur 20 % der Besucher eines Nationalparks in Indien bekommen einen Tiger zu sehen. Auch die deutsche Urlauberin ist zufrieden: „Wie gut, dass wir gestern den Tiger von so nahe gesehen haben. Ich konnte so schöne Fotos machen.“  Ach ja???
Inzwischen fängt der Nebel an sich ein wenig zu lichten und die ersten Sonnenstrahlen brechen durch das helle Grau.

Frühnebel

Frühnebel

Dies gibt dem Wald ein märchenhaftes Aussehen, was durch die Artenvielfalt der langsam erwachenden Tierwelt unterstützt wird. Zwischen den weissgetupften Chital-Hirschen klettern behende silbergraue Affen auf die Bäume und eine Horde Wildschweine sucht unter dem Laub nach Fressbarem. Die Piste führt uns hinunter an einen der drei Seen, den wir auf unserer Fahrt umrunden. Hier am Wasser hat sich der Frühnebel länger gehalten und es bieten sich uns wunderschöne, verwunschene Bilder. Wälder und Berge, die sich gemeinsam mit der Sonne im Wasser spiegeln, bedeckt durch einen hell durchscheinenden Dunst. Langsam macht sich die Kraft der Sonne bemerkbar und wir lassen die Wolldecke nur noch locker um die Schulter hängen.

Kormoran

Kormoran

Ein Kormoran sitzt auf einem Stein im Wasser und genießt ebenso wie ich die ersten warmen Strahlen des Tages.
Unser Führer sucht mit seinem Fernglas das Ufer ab und dann hat er entdeckt was er suchte. „Look!“ ruft er uns zu und zeigt mit dem Finger auf eine Stelle im Wasser „Ein Krokodil!“  Richtig, und sogar ein sehr großes. Ich schätze es auf etwa vier Meter Länge. Ob es wohl den sich sonnenden Kormoran beobachtet?  Ein kleines Stück weiter machen wir am Ufer einen Halt und werden sofort von einer Schar Vögel begrüsst.

zutraulicher Besucher

zutraulicher Besucher im Nationalpark

Sie kennen den Jeep und sicherlich auch den Führer und Fahrer, denn sie kommen bis an das Auto, setzen sich auf das Fenster ,den Rückspiegel und den Überrollbügel. Als unser Führer die Hand ausstreckt lässt sich einer der Vögel darauf nieder, ein anderer setzt sich der Tigertouristin in die Haare. Alle sind begeistert von diesem possierlichen  Federvieh. Vermutlich sind sie zuständig die Launen der Touristen anzuheben, wenn sich bei einer Safari kein Tiger sehen lässt.
Die Sonne steigt höher und der Himmel wird allmählich klar und ich fange an mich Schicht für Schicht von Decken, Jacken und dem obersten Pullover zu befreien.  Da die anderen Passagiere das gleiche tun, gibt es ein ziemliches Gerangel in dem vollen Auto und keiner weiß wohin mit seiner abgelegten Kleidung.

Wassespiegelungen

Wassespiegelungen

Immer noch fahren wir um den See herum und irgendwie fängt die Landschaft an mir bekannt vorzukommen. Waren wir nicht schon mal an dieser Baumgruppe? Doch bevor ich diesem Gedanken auf den Grund gehen kann winkt unser Führer aufgeregt mit der Hand und zeigt auf das Wasser: „Look!“ ruft er „noch ein Krokodil!“  Noch ein Krokodil? Die beiden sehen sich aber sehr ähnlich.  Zwei Krokodile von der gleichen Größe innerhalb von zwei Stunden? Ich schaue mich genauer um und, siehe da, da ist doch der Stein auf dem sich der Kormoran gesonnt hat. Einwandfrei, auch wenn der Kormoran inzwischen weg geflogen ist. Auch der Blick auf das gegenüberliegende Flussufer ist der gleiche. Er zeigt uns zwei mal das gleiche Krokodil! Doch ich verrate ihn nicht und außer mir scheint es keiner zu bemerken.
Damit ist unsere Safarizeit auch schon vorbei,  wir verlassen den Park und werden wieder in unsere Hotels zurück gebracht.
Im Hotel erwartet man uns schon im Restaurant zum Frühstück. „You like breakfast,Mam?“ Ja, gerne. Uns knurrt beiden inzwischen der Magen und wir freuen uns schon auf ein leckeres Frühstück. Was gibt es denn? „Everthing you want“ versichert uns der Kellner mit großem Lächeln.  Gibt es indisches Frühstück? Mit Yoghurt und scharfen Pickles? „Yes of course. And you can also have Omelett-Masala!“   Das hört sich gut an und so bestellen wir für mich indisch und für Edith ein Omelett. Und nun fährt die Küche alles auf, was sie zu bieten hat! Wir bekommen jeder ein indisches Frühstück, als Nachtisch ein Omelett, vorab einen Fruchtsaft und alle zwei Minuten kommt einer der Kellner um sicherzugehen, dass uns nichts fehlt. Der Koch kommt zwischendurch fragen ob alles nach unserem Geschmack ist und ob er uns vielleicht ein paar Chapatis backen kann. Ich habe das Gefühl, jeder, der in diesem Hotel arbeitet, kommt einmal an unseren Tisch um zu fragen wie es schmeckt. In allen Hotels waren die Kellner freundlich und zuvorkommend, doch wie kommen wir hier zu so viel Aufmerksamkeit? Das Rätsel löst sich kurz darauf, als ich den Hotelboy von gestern Abend sehe. Er steht an der Küchentür, nickt uns freundlich lächelnd zu und setzt dann seinen Plausch mit dem Koch fort. Das gestrige Abendessen mit Prakash hat uns  im Hotel offensichtlich sehr populär gemacht.
Nach diesem mehr als reichhaltigem Frühstück gehen wir in unseren Bungalow, nehmen eine heiße Dusche und legen uns anschließend einfach nur faul an den Swimmingpool. Das tut richtig gut! Ich bin gerade in meinen spannenden Krimi vertieft, als einer der Rezeptionisten kommt. „Mam, your lokal guide is here“ teilt er mir mit. Was will der denn hier? Der war doch erst gestern da! Gespannt gehe ich an die Rezeption wo ein junger Mann auf mich wartet. „Good afternoon“ begrüsst er mich „ich bin der Vertretet ihres lokalen Reiseleiters. Ist alles o.k.? War die Safari schön?“

Affenfamilie im Naturschutzpark

Affenfamilie im Naturschutzpark

Ja, sicher! Doch wenn er schon hier ist, der Platz im Jeep war ja sehr eng. Es war kaum möglich zu fotografieren ohne den Hinterkopf oder die Schiebermütze eines anderen Teilnehmers mit auf dem Bild zu haben. Eifrig notiert er sich meinen Kommentar, verspricht  dies an den Verantwortlichen weiter zu geben und verabschiedet sich. Ich darf nun wieder zu meiner Liege zurück und in meinem Buch weiterlesen.
Die Zeit vergeht schnell und schon ist es wieder soweit, dass wir zu unserer Nachmittags- Safari abgeholt werden. Es ist der gleiche Jeep mit dem gleichen Reiseleiter, doch nun werden wir auf andere Plätze verteilt. Edith erhält den Logenplatz direkt neben dem Fahrer und hat daher freie Sicht, ohne beengt sitzen zu müssen.Auch ich bekomme in der zweiten Reihe nur einen  Sitznachbarn und muss  daher nicht wie heute morgen ständig auf dem Rand  des Autos balancieren.  Die Tigerjägerin sitzt mit ihrem Mann und einem weiteren Gast auf der engen Rückbank, was sie tatsächlich moniert. Warum nur hat nun Edith den Platz, den ihr Mann gestern Abend und heute morgen hatte?

Schakal

Schakal im Ranthambhore Nationalpark

Wir fahren die gleiche Route wie am Morgen und natürlich hofft jeder von uns auf eine Tigerbegegnung. Doch unsere Reiseleiter macht uns nicht viel Hoffnung : „Es ist schwer in diesem großen Gebiet einen Tiger zu finden. Nach offiziellen Angaben leben in Ranthambore 34 Tiger, doch ich bin der Meinung es sind im gesamten nur 22 Tiere. Wir dürfen auch nicht im ganzen Park fahren, sondern jeder Jeep darf sich nur in einem bestimmten Gebiet bewegen. Damit soll verhindert werden, dass die Tiere durch den Tourismus gestört werden.“ Wenn ich da an die Minibusse in Kenia denke ist das natürlich vernünftig. Wie viele von den 22 Tieren sind denn in „unserem“ Gebiet?  „Wir haben hier ein männliches und ein weibliches Tier. Sie hat im Moment zwei Junge von 11 Monaten. Es werden auch nicht mehr, denn die Tiger brauchen ein großes Revier. Wenn die Population zunimmt, fangen sie an sich zu bekämpfen“  ist die Erklärung unseres Führers. „Das war das Weibchen, dass wir in den letzten fünf Minuten gesehen haben. Aber wirklich in den letzten fünf Minuten. Es war toll!!! Wir hatten ja so ein Glück!!!“ tönt es von der Rückbank.

Wildschweine

Wildschweine

Doch auch ohne Tiger ist es eine schöne Safari und es sind wie schon heute morgen alle erdenklichen Tierarten auf den Lichtungen dieses offenen Dschungels zu sehen. Neu hinzugekommen ist eine Gazellenart und ein Eisvogel.  Wir bleiben nun nicht mehr unten am See, sondern fahren den Berg hinauf wo wir mitten im Wald eine kleine Rast einlegen und aus dem Jeep aussteigen können. Ausser uns sind noch zwei andere Fahrzeuge mit ihren Gästen an der mit Sicherheit tigerfreien Stelle. Während ich mir die Füsse vertrete geht die Tigerspezialisten von Auto zu Auto und lässt ihre gestrigen Tigerfotos bewundern. Die wird damit doch nicht auch NOCHMAL zu mir kommen? Ob ich sie in dem Fall vielleicht während der Weiterfahrt vom Jeep schupsen soll? Ein gewisser Schwund ist ja auf jeder Reise! Doch sie bleibt mit ihren Bildern bei denen, die sie noch nicht gesehen haben und kommt daher am Ende der Safari sicher und wohlbehalten in ihrem Hotel an.

Gazellenverwandschaft

Gazellenverwandschaft

Auch wir werden von dem Führer vor unserem Hotel abgesetzt und stellen fest, dass wir schon wieder leicht durchgefroren sind. Denn kaum ist die Sonne hinter dem Horizont verschwunden, kühlt sich die Luft ab und die Feuchtigkeit steigt. Die Fenster an unserem Bungalow sind bereits wieder beschlagen und wir schlupfen unter unsere Bettdecken um wieder warm zu werden. Es wird gerade schön mollig, als das Telefon klingelt  und mir eine Stimme mitteilt, dass ich an der Rezeption erwartet werde. Na nu! Bis zu unserer Verabredung mit Prakash ist doch noch eine Stunde Zeit. Er ist zwar immer überpünktlich, doch uns eine Stunde früher anrufen- nein, ganz bestimmt nicht! Neugierig quäle ich mich unter der warmen Decke vor und gehe durch den kalten Garten bis zur Rezeption. Es sind die örtlichen Reiseleiter und heute abend sogar  beide gemeinsam. Zu zweit sind sie gekommen um zu fragen wie uns die Safari gefallen hat.  „Und der Jeep? Habt ihr jetzt einen besseren Platz gehabt?“ möchte der Stellvertreter wissen.  Ja, der war besser, vielen Dank. Sind die beiden extra wegen dieser Frage über 10 km im Dunkeln hierher gefahren? „We want you to give a good service, you know “ bekomme ich von dem Chef-Guide versichert. Nachdem ich nochmals beteuert habe, dass ich mit ihrem Service sehr zufrieden bin und dies auch an die Agentur von Silvia weitergebe, machen sie sich wieder auf den Heimweg.
Auch der Rezeptionist hat noch eine Frage bevor  ich wieder gehe. „Will you have Dinner at the hotel tonight, Mam?“  Nein, wir werden kein Dinner im Hotel haben!
Um halb acht holt Prakash uns wie verabredet ab und wir beschliessen wieder in das gleiche Restaurant zu gehen wie gestern.
Der Koch strahlt über das ganze Gesicht als er uns sieht und bringt uns zum gleichen Tisch wie gestern. Wir überlassen auch heute Prakash wieder die Auswahl und sind mit unserem Abendessen sehr zufrieden. Der Besitzer des Familienbetriebes kommt zwischendurch fragen, ob alles in Ordnung sei und bietet noch „Nachschlag“ an. Doch die Portionen sind reichlich und wir haben Mühe alles zu essen.
Satt und zufrieden fahren wir zurück und lassen uns von Prakash bis an die Rezeption bringen. Dort verabschieden wir uns bis zum nächsten Morgen für unsere Fahrt bis nach Agra. Während Prakash noch auf holpriger Strasse zurück zu seiner Unterkunft muss, liegen wir schon in unseren Betten und die Augen werden nach dem langen Tag immer schwerer…… und schwerer…… und schwerer…..! Gute Nacht!

mein vorheriger Bericht ist erschienen unter http://www.reiseberichte-blog.com/indien-individuelle-reiseerfahrung-unser-weg-zum-ranthambhore-nationalpark/

die gesamte Reiseroute ist unter: http://www.stepmap.de/karte/rundreise-durch-indien-von-neu-delhi-durch-rajasthan-bis-varanasi-1501

Rundreise durch Indien- von Neu Delhi durch Rajasthan bis Varanasi

StepMap Rundreise durch Indien- von Neu Delhi durch Rajasthan bis Varanasi
Indien Urlaubstipps – Ranthambhore Nationalpark, ein Tigerreservat in Rajasthan
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Über den Autor

Elke Hoppe

Vor ca. 20 Jahren bin ich von Deutschland nach Spanien ausgewandert, um auf der Sonnenseite Europas leben zu können. Doch auch von hier aus habe ich das Bedürfnis mehr von der Welt kennen zu lernen. Da es mir zeitlich und beruflich möglich ist, mache ich seit 2005 einmal im Jahr eine „große Reise“. Begleitet werde ich dabei von Edith, meiner Mutter, die vor 18 Jahre ebenfalls aus dem deutschen Regen in die spanische Sonne geflüchtet ist. Bisher hat uns unsere Reiselust nach Asien, Kenia und Peru geführt. Für das Jahr 2009 hatten wir uns für Indien entschieden und dort neben Rajasthan inzwischen auch andere Regionen besucht. Auf den Rundreisen in Indien waren wir in Begleitung von unserem Fahrer Prakash Acharya. Er ist ein zuverlässiger und informativer Reisebegleiter, den ich sehr empfehlen kann. Prakash hat sich vor einigen Jahren selbständig gemacht und falls jemand mit ihm eine Rundreise machen möchte bin gerne bereit den Kontakt herzustellen.

3 Reaktionen bis “ Indien Urlaubstipps – Ranthambhore Nationalpark, ein Tigerreservat in Rajasthan ”

  1. Hallo,
    es war sehr informativ Ihren Reisebericht zu lesen und mir haben besonders gut die vielen Kleinigkeiten gefallen, die Ihren Bericht so lebendig machen. Mein Freund und ich werden am 03.02.2010 nach Delhi fliegen und haben dann eine 15 tätige Tour durch Rajasthan geplant. Wir würden sehr gerne in Kontakt mit Ihrem Fahrer Prkash Acharya kommen. Vielen Dank für Ihre Hilfe.
    Liebe Grüße
    Claudia Thoma

  2. Elke Hoppe

    Hallo liebe Claudia Thoma
    erst mal vielen Dank für Ihr Lob über meinen Reisebericht. Das freut natürlich und belebt den Tag :-).
    Den Kontakt mit Prakash werde ich gerne für sie herstellen. Sobald ich mit ihm gesprochen habe werde ich mich nochmals bei Ihnen melden.
    Liebe Grüße
    Elke Hoppe

  3. […] dieser Safari in einem indischen Nationalpark mehr Glück, als bei unserem Besuch in Ranthambore. http://www.reiseberichte-blog.com/indien-urlaubstipps-ranthambhore-nationalpark-ein-tigerreservat-i…  Doch nun erst mal: Gute Nacht! Mein vorhergehender Bericht ist erschienen unter   […]

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