Reiseberatung für individuelle Reisen

Mein Abenteuer Afrika – eine individuelle Safari-Reise zu Kenias Höhepunkten

Zebras

Zebras

Gerade noch im kalten, verregneten Deutschland bin ich im nächsten Moment schon im warmen Kenia. Einen abwechslungsreichen Afrika Abenteuerurlaub hab ich mir gewünscht und ich wurde nicht enttäuscht! Mein persönliches Abenteuer beginnt in Nairobi wo ich um 21:00 Uhr lande. Noch ein wenig geschlaucht vom langen Flug geht’s erst mal ins nahegelegene Holiday Inn Hotel ein wenig entspannen. Nach einer angenehmen Nacht habe ich mich wieder akklimatisiert und so wird erst mal die Gegend erkundet wobei ich direkt in der Einkaufspassage lande und mir einen ersten Eindruck über Land und Leute machen kann. Wo ich schon mal unterwegs bin mache ich direkt noch ein bisschen Sightseeing und schaue mir das Langhata Giraffe Center an, ein schöner Einstieg für das was noch auf mich wartet. Später, lerne ich unseren Fahrer kennen und los geht in Richtung Massai Mara. Vorbei an einer fantastischen Landschaft und Anfangs gut befestigte Straßen – das ändert sich leider nach ein paar Stunden Fahrt – kommen wir am späten Nachmittag an unserem ersten Reiseziel der Mara Serena Lounge an. Nach dem leckeren Abendessen genießen wir bei einem kleinen Absacker den fantastischen Ausblick auf die weitläufige Savanne der Massai Mara. Am nächsten Morgen brechen wir auf zu meiner ersten Pirschfahrt. Ein außergewöhnliches Erlebnis! Wo man sonst die Tiere nur aus dem Fernsehen oder Zoo kennt erlebt man hier Elefanten, Zebras und Löwen hautnah. Insgesamt bleiben wir zwei Tage in der Massai Mara und sind nach mehreren Pirschfahrten immer noch genauso fasziniert wie beim ersten Mal.

Flamingos am Lake Naivasha

Flamingos am Lake Naivasha

Weiter geht das Abenteuer zum Lake Naivasha, wo wir in der Lake Naivasha Sopa Lodge unterkommen. Heute machen wir eine Bootsfahrt auf dem Lake Naivasha und da gibt’s einiges zusehen! Neben den – gefühlten – Hunderten von Vögeln kann man am Ufer Antilopen und Giraffen beobachten. Besonders interessant wird es dann wenn sich das Boot den Flusspferden nähert. Selbige lernen wir am gleichen Abend näher kennen als eines dieser possierlichen Tiere über das Gelände der Lodge spaziert um dort zu grasen. Bei meiner Schwäche für Nilpferde für mich persönlich ein absolutes Highlight.

Elefanten am Wasserloch

Elefanten am Wasserloch

Schon geht unsere Reise weiter Richtung Aberdares. Wir übernachten in der bekannten Ark Lodge die sich mitten im Aberdare Nationalparks befindet, im Bergwald der Aberdares Bergkette. Ein interessantes Hotel, inspiriert durch die Arche Noah, was der Name nahe legt. Die atemberaubende Aussicht ermöglicht es uns Elefanten zu beobachten die an einem Nahe gelegenen Wasserloch planschen. Ich für meinen Teil hätte sowohl dieses Spektakel als auch den Blick auf die Landschaft den ganzen Tag genießen können, aber schließlich gibt es noch soviel mehr zu sehen und erleben. Bei unserer Safari durch den Nationalpark erhaschen wir sogar einen Blick auf die scheuen Leoparden die hier beheimatet sind. Auch Büffel und schwarze Nashörner laufen uns vor die Linse. Ich kann es gar nicht oft genug sagen was für ein außergewöhnliches Erlebnis es ist, die Tiere aus nächster Nähe und in freier Wildbahn zu beobachten.

Gepard im Samburu Park

Gepard im Samburu Park

Mit Sicht auf den schneebedeckten Mount Kenia führt mich unsere Reise nach Samburu. Unsere Unterkunft ist die Samburu Sopa Lodge die im nördlichen Teil des Nationalparks gelegen ist, direkt an den Ufern des Uaso Nyiero Flusses. Auch hier haben wir Glück, denn die Lodge – die einzige in Samburu wie man uns sagt – verfügt über ein eigenes Wasserloch. So haben wir erneut die Möglichkeit die Tiere, unter anderem Krokodile und Leoparden von unserer Unterkunft aus zu beobachten. Dementsprechend verbringen wir doch eine geraume Zeit in unserem Zimmer, beziehungsweise auf dessen Veranda. Neben dem Blick auf das Wasserloch bietet sich uns auch eine fantastische Aussicht auf den Mount Kenya. Aber da uns zu einem späteren Zeitpunkt des Urlaubs noch genug Zeit zum Entspannen und faulenzen bleibt, erkunden wir den Samburu Nationalpark via Pirschfahrt und hoffen auf eine Gelegenheit seltene Tiere wie das Grevy’s Zebra und blaubeinige Somali Strauße zu sehen. Und siehe da, wir haben Glück und erhaschen einige Blicke.

Langsam machen wir uns auf den Rückweg nach Nairobi. Unterwegs genießen wir noch einmal die Landschaft, bevor wir, in der Stadt angekommen uns von unserem Fahrer verabschieden und uns auf eine weitere Nacht im Holiday Inn freuen. Noch ein kleiner Bummel durch die Stadt und dann ab ins Bett!

Watamu Beach

Watamu Beach

Nachdem wir nun Kenias Parks und Tierwelt kennen gelernt haben beginnt der faule Teil des Urlaubs, wo wir an den bezaubernden Stränden Kenias so richtig ausspannen können und uns von der Sonne braten lassen! Von Nairobi fliegen wir nach Mombasa und von dort geht es ins Bamburi Beach Hotel. Der perfekte Ort für einen angenehmen Mix aus Erholung und Aktion. Auch zu empfehlen ist der Turtle Bay Beach Club, die wir uns bei einem Spaziergang aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes näher angeschaut haben. Das Hotel liegt direkt am Strand umgeben von Palmen die bei der Hitze angenehmen Schatten spenden.

Da alle guten Dinge bekanntlich ein Ende haben sitze ich  nun wieder zuhause und träume von meinem nächsten ganz persönlichen Afrika Abenteuer. Denn ich komme wieder, das ist gewiss!

Mein Abenteuer Afrika – eine individuelle Safari-Reise zu Kenias Höhepunkten
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Über den Autor

Die Vielfalt Afrikas, der Zauber und die Faszination fremder Welten, seine noch heute lebendigen Traditionen und Rituale, die unterschiedlichen Kulturen und landschaftlichen Schönheiten begeistern mich stets aufs Neue! Das kann durchaus ansteckend. Seit 1979 bin ich nun im Tourismus tätig. Als Geschäftsführerin von AfricanWorld Reisen tausche ich mich gerne mit Ihnen über meine Reiseerlebnisse aus.

2 Reaktionen bis “ Mein Abenteuer Afrika – eine individuelle Safari-Reise zu Kenias Höhepunkten ”

  1. zwei hinweise:

    „Black Rhinos“ heißen zu deutsch nicht „Schwarze Nashörner“ sondern Spitzmaulnashörner – und im Samburu Park gibt es definitiv mehr als eine Lodge

  2. ähm…und das im Baum ist kein Gepard, sondern ein Leopard…

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