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Philippinen Rundreise zum St. Pauls Underground River, auf der Insel Palawan

Unsere Philippinen Rundreise führte über die Hauptstadt Manila,  dem Vulkan Mount Pinatubo und Olongapo in der Subic Bay auf der nördlichen Insel Luzon über die Osterfeiertage auf die Insel Palawan. Nachdem wir am Vortag in der Honda Bay eine Island Hopping Tour mit den Boot gemacht haben, steht für Ostersonntag ein Tagesausflug zu dem St. Pauls Underground River, dem längsten beschiffbaren unterirdischen Fluss der Welt, an. Nach Palawan geht unsere Rundreise weiter nach Iloilo auf der Insel Panay und zurück nach Manila.

Sonnenaufgang auf der Insel Palawan

Sonnenaufgang auf der Insel Palawan

In der herrschaftlichen Ferienvilla Sunrise Mansion sind wir 70 km nordöstlich von Puerto Princese, der größten Stadt der Insel Palawan, untergebracht. Die Villa liegt leicht erhöht am Hang über dem Meer und von der Veranda aus schweift der Blick über einen vorgelagerten Pool nahtlos hinaus aufs Meer zum südöstlichen Horizont.

Unser Feriendomizil

Unser Feriendomizil

Ein wunderbares Zusammenspiel verschiedener Blautöne von Wasser und Himmel lässt uns tief Ausatmen. Die Sonne zaubert je nach Tageszeit ihre Lichteffekte auf das Wasser und erfüllt uns mit Staunen und Dankbarkeit ob dieser Schönheit. Nachts wirft der Mond seine Lichtstrasse auf Pool und Meer und die Sterne treten klar und strahlend hervor. Außer einzelnen Fischern ist weit und breit nichts und niemand zu sehen, kein Haus, kein Tourist, kein Kiosk. Hier können wir die bisherigen Erlebnisse unserer Philippinen Rundreise verarbeiten.

Unser Jeepney

Unser Jeepney

Palawan ist die östlichste Insel auf den Philippinen und unterliegt ohne Taifune einem eigenen Klima. Sie ist 425 km lang und etwa 8,5 bis 40 km breit. Palawan trennt das östlich gelegene Südchinesische Meer von der Sulusee  und ist die, mit 42 Einwohner/km²,  am dünnsten besiedelte Inselgruppe des Landes. Noch vor 30 Jahren war Palawan wenig erschlossen und hatte noch keine Teerstrassen. Heute zieht es mehr und mehr Naturliebhaber und hauptsächlich Touristen aus Deutschland an. Die Regierung auf Palawan legt großen Wert auf die Entwicklung der Insel im Einklang mit Mensch und Natur. So werden die zahlreichen Bodenschätze wie Gold, Kupfer, Nickel, und mehr nicht auf Kosten der Natur abgebaut. All das erzählt uns der einheimische Fremdenführer Ermie, der ein Büro für Ökotourismus führt und das deutsch-philippinische Ehepaar Hahn, das unsere Rundreise auf Palawan organisiert hat.

Frühstücksbuffet am Strand

Frühstücksbuffet am Strand

Noch vor Sonnenaufgang trudelt einer nach dem anderen mit einer heißen Tasse Kaffee auf der Veranda ein. Einige waren schon sehr früh morgens in die Meeresfluten getaucht. Zur Feier des Tages begrüßen wir die Ostersonne mit einer Rezitation und Liedern. Ein landestypischer Jeepney – ein von den Amerikanern eingeführter, mit bunt bemalter, geschmückter verlängerter Karosserie, abgewandelter Jeep – fährt uns nach Sabang an der Westküste von Palawan zu dem St. Pauls Underground River. In einem, für die Philippinen typisch luftig gebauten Strandhüttchen aus Bambus wartet schon ein Frühstücksbüffet auf uns. Doch das glitzernde Spiel der Morgensonne auf dem kräuselnden Wasser, spielende Kinder am Strand und ein vorgespannter Wasserbüffel im Dienste der Müll- und Seetangentsorgung zieht unsere Aufmerksamkeit noch ab.

Bootsanlegestelle

Bootsanlegestelle

Auf dem Boot

Auf dem Boot

Gegen 9 Uhr bringt uns ein Boot in 30 minütiger Fahrt zur Mündung  des, von der UNESCO 1999 zum Weltkulturerbe erklärten St. Pauls Underground River in dem Subterranean River National Park. Er ist mit 7 km der längste unterirdisch schiffbare Fluss der Welt. Mit Schwimmweste und Helm ausgerüstet bitten unsere Freunde den Bootsführer während der Fahrt auf die, für die Touristen angelernten, unterhaltenden Kommentare zu verzichten um die mächtigen Eindrücke für sich wirken zu lassen. Fast lautlos gleitet unser Bötchen durch die Mangroven in den offenen Schlund der Höhle.

Der unterirdische Fluss

Der unterirdische Fluss

Die Dunkelheit wird nur erhellt durch das Licht eines kleinen Scheinwerfers, den der Bootsführer auf verschiedene Formationen an Felswänden und –decke richtet. Die Stille wird nur erfüllt von den Geräuschen der Fledermäuse und dem leisen Plätschern unseres Gefährts. An einer Stelle weitet sich die Höhle zu einem 65 Meter hohen Dom, wir schalten für wenige Minuten das Licht aus und lassen die klamme Dunkelheit und Stille auf uns wirken, bis es unserem Bootsführer doch zu lange wird.

Tief im Berg

Tief im Berg

1 ½ km fahren wir in den Berg hinein. Nach etwa 45 Minuten gleiten wir wieder ins helle Tageslicht, heraus aus der kalten Welt des Todes hinein in das prächtige Licht- und Farbenspiel des Lebens – ein wunderbares Ostererlebnis auf unserer Rundreise auf den Philippinen.

Auf dem Rückweg teilt sich die Gruppe in Bootsfahrer und Wanderer, die auf dem Monkey Trail in etwa zwei Stunden durch den einzigartigen Karst-Dschungel nicht nur über Stock und Stein sondern eher über Bäume und Felsen zurücklaufen und – klettern, denn eine der Holztreppenkonstruktionen ist wohl bei dem letzten Sturm zusammengebrochen.

Kletterpartie zurück

Kletterpartie zurück

Unterwegs bietet uns eine versteckte Bucht die Gelegenheit zu einem spontanen Bad im Meer und erfrischt überwinden wir die letzten Hindernisse. Frisch aufgehackte Kokosnüsse und eine Vielfalt lecker zubereiteter Meeresfrüchte erwartet uns in Sabang als Mittagessen.

Auf dem Monkey Trail zurück

Auf dem Monkey Trail zurück

Auf dem Heimweg sorgten unsere Freunde noch für eine kulturelle Überraschung: in einem kleinen Straßenlokal, besser gesagt, einem Hüttchen mit Veranda und nach hinten offener Küche, ein gemütlicher Familienbetrieb, werden wir nochmals bewirtet. Der Gastgeber ist Musiker auf den Philippinen und hat mit seinen 7 Kindern und deren Freunden für uns einen einheimischen Tanz einstudiert, den sie uns in traditioneller Kleidung und Schmuck zu einer reinen Percussionbegleitung vorführen.

Kinder Tanzgruppe

Kinder Tanzgruppe

Wir können uns gar nicht sattsehen an der Anmut der Kinder und ihrer Bewegungen und dem hingebungsvollen Spiel der kleinen Trommler.

Der jüngste Trommler

Der jüngste Trommler

Vielen Dank allen Beteiligten. So endete der wunderbare Ostersonntag auf unserer Rundreise auf der Insel Palawan auf den Philippinen voller Höhepunkte und Erlebnisse.

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Über den Autor

Reiseblogger

Neugier ist die Triebfeder für mein ausgeprägtes Interesse an Reisen. Fremde Kulturen zu erleben, interessante Menschen zu treffen und über den Tellerrand hinauszuschauen gehört für mich zu den schönsten Möglichkeiten das Leben zu genießen. Diese Erlebnisse und Erfahrungen mit anderen zu teilen und jedem interessierten Globetrotter und Urlauber die gleiche Möglichkeit anzubieten hat zum Reiseberichte-Blog.com geführt, den ich mit Engagement und auch etwas Stolz auf das bisher erreichte anbiete.

2 Reaktionen bis “ Philippinen Rundreise zum St. Pauls Underground River, auf der Insel Palawan ”

  1. Hallo Irmgard,

    Dein Bericht über die Tour zum St. Pauls Underground River hat mir so gut gefallen, dass ich ihn gerne unter der Rubrik „Reiseberichte“ auf meiner Website veröffentlichen möchte, falls Du damit einverstanden bist.

    Kannst Du mir die Adresse mitteilen, wo Ihr diese Tour gebucht habt und was sie gekostet hat.

    Mit dem Inhaber der Villa habe ich bereits Kontakt aufgenommen.

    Ich würde mich freuen, recht bald von Dir zu hören und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen

    PHILIPPINEN SPECIAL

    Wil Burger

  2. danke für den Tip mit der sunrisemansion, werden wir bei unserem nächsten Urlaub mal Anfragen und hoffen das was frei ist, wie lange braucht man da c. zum Underground River so als Tagesausflug??

    Grüße

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