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SHIKOKUs Süden entdecken

Tag 1

Die anstrengende Anreise von Takamatsu ist überwunden und die
erste Nacht in meiner Unterkunft in Tosashimizu für die nächsten
vier Wochen ließ mich wie neugeboren wiedererstehen.
Es ist 08.30Uhr als ich mich aufmache, um Frau Akiko Okazaki
von ihrem Hotel in der Nähe abzuholen.

Aki-chan, wie ich sie nennen darf, ist eine Mitarbeiterin der
„Organisation for Promotion of Tourism in Shikoku“. Ihre
momentane Aufgabe ist es, mich in den ersten vier Tagen meines
Aufenthaltes in die Örtlichkeiten einzuführen und mich wichtigen
lokalen Tourismusverantwortlichen vorzustellen.

Wir fahren nicht weit. Unsere erste Station ist das Rathaus von
Tosashimizu. Hier werden wir in einen Besprechungssaal geführt,
wo wir beide von 6 Leuten der lokalen Verwaltung umzingelt sitzen.
Es wird viel und lange besprochen. Ich verstehe nur Bruchteile, da
mein Japanisch noch in den Kinderschuhen steckt. Manches übersetzt
Aki-chan für mich, jedoch steht der Umfang in keinem Verhältnis
zu der Rededauer der Leute. Ich lasse mich von den Lauten berieseln
und in der Zwischenzeit meinen Blick durch den Raum schweifen.
Es ist nicht zu übersehen, dass Japan seit 20 Jahren schlechte
Wirtsschaftsdaten hat. „Im größten Freilichtmuseeum der Welt“, wie
manche Japan bezeichnen, erinnern verschlissene Gebäude an die
gute alte Zeit, in der noch alles besser war.

Nachdem man mich noch dem Bürgemeister vorgestellt hat, fahren
wir, begleitet von drei lokalen Tourismusbeauftragten los, um
einige wichtige „Spots“ zu besuchen: ein Hotel auf einem Kap
mit toller Aussicht, den südlichsten Punkt von Shikoku und vor dem
abschließenden Mittagessen fuhren wir noch mit einem Glasbodenboot
über herrliche Korallenriffe hinweg. Ich werde mit Sicherheit diese
Punkte später noch einmal besuchen und mir die Zeit nehmen, um
genauer zu berichten.

Mit Ausnahme einer kurzen Kaffeepause sind Aki-chan und ich die meiste
Zeit im Auto untwegs, um noch die Rathäuser von Ootsuki und von
Mihara zu besuchen. Dort werden wir jeweils von netten Damen über
die touristischen Möglichkeiten vor Ort informiert.

Bevor wir uns auf den Heimweg begeben, um später am Abend mit „Hiro“, der
uns vormittags herumgeführt hat, Oknomiyaki zu essen, darf ich mich
noch an einer Kalligrafie versuchen…

Nach dem heutigen Auto-Tag, fühle ich mich schon recht sicher hinter
dem „falsch“ eingebauten Steuer. Und schön langsam bekomme ich einen
Überblick über die Gegend und deren Straßen.

Bin schon gespannt, wieviele Visitenkarten ich morgen bekommen werde…


Day1

Yesterday, it was a long trip from Takamatsu to Tosashimizu. But I did
well and felt recharged after the first night in my accomodation.
It was 08.30 when i started to fetch Ms Akiko Okazaki from her hotel.

Aki-chan, as I am allowed to call her, works for the „Organization for
Promotion of Tourism in Shikoku“. She came here to intodruce myself to
some local key persons.

The first appointment is at Tosashimizus City Hall. We seemed to
be surrounded by six local members of the town government. There was a
lot of talking going on. I honestly have to say, that i only understand
fragments, because of my rudimentary Japanese skills. Aki-chan translated
compactly all the long discussions. Meanwhile I sent my eyes on journey
through the room. The walls told me about the last twenty years, when
Japans economy had to get through hard times.

After meeting Tosashimizus mayor, we were led around by three persons
of the local tourist office. We were shown the most southern point of Shikoku,
the great view of another amazing cape and joined a trip with a
glas bottom boat, where we saw beautifully corals.
I am looking forward to visiting those marvellous places again, when
I am able to spend more time there.

This time we had to hurry. We had appointments at the townhalls of Ootsuki
and Mihara. We received a lot of information about the touristical
eventualities. Nice ladies in Mihara let me try to write a calligraphy in
traditional Japanese way. My performace was not satisfying…

Most of the day we spent in the car. Therefore I think I got used to the
Japanese left-hand traffic and got an overview of the region.
In the evening Hiro invited us to have Okonomiyaki in Tosashimizu. It
was very delicious. I´ve had an elegant sufficiency…

I am curious about tomorrow and looking forward to collecting further
experiences and business cards …

 

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