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Sprachreise Kapstadt Südafrika – Schon viel gesehen aber noch nie sowas tolles erlebt !

Sprachreise nach KapstadtSprachreise Kapstadt

Als ich mich für eine Sprachreise entschied kam für mich nur ein Ort auf der Welt in Frage an welchem ich mein Englisch verbessern wollte: Südafrika! Schon lange träumte ich davon, einmal dieses einzigartige Land kennenzulernen. Nun hatte ich die Möglichkeit, endlich!
Ich habe mich bei meiner Buchung an das Team von lernen und helfen Sprachreisen gewendet, da ich diese Empfehlung von einer Freundin bekam. Es handelt sich hierbei um einen sozialorientierten Sprachreiseveranstalter, welcher viel Wert darauf legt, nicht nur eine Sprachreise anzubieten, sondern auch darauf, einem das Leben der Menschen, deren Kultur und auch deren Problemen zu zeigen. Ein Teil der Kosten für die Sprachreisen wird an Hilfsprojekte gespendet. In Südafrika kommt die Spende der Aidshilfe zugute, wo ich mich vor Ort von überzeugen konnte und die Spende selber abgeben konnte. Ich fand es super, denn man sieht, dass das Geld wirklich ankommt und kann vor Ort viel mehr bewirken, als mit einer monatlichen Abbuchung vom Konto, welche das Gewissen mit einem „du hast etwas Gutes getan“ beruhigt. „Fair-reisen statt nur verreisen“ trifft es daher ziemlich genau!
Meine Wahl war Kapstadt, da mich diese Stadt durch ihre Vielfalt und die verschiedenen Facetten schon immer magisch anzog. Und das ist auch nach der Sprachreise so geblieben!
Nachdem ich mit dem Team von lernen und helfen meine perfekte Sprachreise zusammengestellt hatte (danke für eure Geduld bezgl. der Unterkunft mit mir!), konnte es zwei Monate später losgehen. Von Frankfurt auSprachreisen nach Südafrika Kapstadts ging es mit Zwischenstopp in Dubai nach Kapstadt. Da war ich nun, ein Traum! Schon der Weg vom Flughafen zeigte die Gegensätze Kapstadts: Abseits der Straße waren kilometerlange Townships zu sehen und in Kapstadts Innenstadt prunkte die Skyline der „City Bowl“. Nicht zu übersehen war auch das Green Point Stadium, welches eigens für die WM 2010 erbaut wurde.
Untergebracht war ich (nach einigen Überlegungen und um Entscheidungen) in einer Gastfamilie, was sich als beste Entscheidung überhaupt herausstellte. Vivian und Marshall waren sehr gastfreundlich und sehr darauf bedacht, meinen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Sie haben es geschafft! An meinem ersten Tag in der Sprachschule fühlte ich mich sofort willkommen und der Unterricht erschien mir auf Anhieb sehr gut strukturiert. Dies bestätigte sich auch in den folgenden zwei Wochen. Unsere Lehrerin war sehr freundlich und unterrichtete mit sehr großem Engagement. Niemand wurde vernachlässigt und mit großer Geduld hat sie sich unseren Fragen, Problemen und Wünschen angenommen. Dadurch, dass der Unterricht sehr abwechslungsreich gestaltet wurde, fühlte es sich nicht so richtig an wie in der Schule. Wir haben sehr viel gelacht und so machte das Lernen gleich doppelt so viel Spaß.

Nach dem Unterricht wurde dann, zusammen mit einer neu gewonnen Freundin aus der Sprachschule, die Umgebung erkundet. Neben den typischen, aber sehr schönen Ausflugszielen wie das Cape of good Hope und dem Cape Point, ging es für uns auf eine eintägige Safari, wo wir so nah an den Löwen und Elefanten waren, wie es besser nicht hätte sein können. Es ist schon sehr beeindruckend, wenn ein großer Löwe genau neben dem Jeep her spaziert und einen Blick auf die Touristen wirft! Auch das erklimmen des Table Mountains, das Wahrzeichen Kapstadts, war einfach atemraubend. Nachdem wir nach einer schönen und auch anstrengenden Wanderung oben angekommen waren, wussten wir wofür wir die Mühe auf uns genommen hatten. Der Ausblick war überwältigend! Zu unserem Glück ließ sich an diesem Tag keine einzige Wolke über dem Table Mountain blicken, so dass wir die volle Sicht genießen konnten. Runter sind wir dann aber doch mit dem Cable Car gefahren.

An den Abenden war es für uns nicht immer einfach eine Entscheidung bezgl. des Ausgehens zu treffen, denn die Auswahl war groß! Da gab es z.B. die legendäre „Long Street“, welche über viele kleine Lokalitäten verfügt. Ob man einfach gemütlich etwas essen wollte, einen Cocktail in einer Bar trinken wollte oder einem der Sinn nach tanzen stand, es gab für jeden etwas. Natürlich darf man auch das typische afrikanische Essen im „Mama Afrika“ nicht ungeachtet lassen. Es ist alles recht touristisch aufgezogen, aber das Essen ist grandios und die live Musik animierte uns zu einem Tänzchen, während wir auf unser Essen warteten. Überhaupt ist die afrikanische Küche sehr schmackhaft und wer gerne mal etwas anderes probieren möchte, trifft mit Crocodile Tail oder Kudu die richtige Wahl!Tafelberg in Kapstadt
Ein weiterer „Hauptpunkt“ ist die Waterfront, von wo aus man Ausflüge zu Wasser oder zu Luft buchen kann, seiner Shoppinglust nachgehen kann oder bei einem Frozen Yoghurt der immer wieder stattfinden live Musik im Amphitheater lauschen kann. Da wir lieber selber singen wollten als nur zuzuhören, machten wir uns auf den Weg in eine Bar um dort die Gäste beim Karaoke mit unseren Gesängen zu quälen. Es war ein witziger Abend und wir haben viele neue Leute kennen gelernt.

Da die Infrastruktur in und um Kapstadt sehr gut ist (nicht zuletzt wegen der WM), war es für uns einfach, auch ohne Mietwagen die Umgebung zu erkunden. Ob mit dem Bus oder mit dem Zug, alles war einfach zu erreichen. So ließen wir es uns auch nicht entgehen, eine Zugfahrt über die kleinen, idyllischen Fischerdörfer wie Fish Hook oder Kalk Bay zu machen. Hier bietet sich einem die Möglichkeit fangfrischen Fisch und Austern zu einem super günstigen Preis zu bekommen, durch die kleinen Gassen zu wandern und die Gemütlichkeit dieser Dörfer zu genießen. Bei einem Stopp in Muizenberg haben wir dann bei unserer ersten Surfstunde unsere Surfkünste unter Beweis stellen können. Nach gefühlten 10 l geschlucktem Wasser klappte es dann auch die eine oder andere Welle zu surfen. Der Surflehrer sagte, ich wäre ein Naturtalent, bei meiner Freundin sah es da leider etwas anders aus.
Die zwei Wochen gingen viel zu schnell vorbei und der Heimflug ist mir nicht leicht gefallen. Ich habe sehr viele nette Menschen kennenlernen dürfen und natürlich neben den neu erworbenen Englischkenntnissen viel für mein Leben gelernt. Besonders prägend fand ich das Tyvberg Children Hospitals, welches mit der HOPE Organisation im Rahmen des Hilfsprojektes besucht wurde.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin meine Reise über lernen und helfen Sprachreisen gebucht zu haben, denn mit einer „normalen“ Sprachreise wäre mir eine einmalige Lebenserfahrung verwehrt geblieben!

Weitere Informationen unter http://www.lernenundhelfen.de/

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