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Botswana: Reisebericht der Classic Campingsafari von Livingstone nach Maun

Bootstour auf dem Chobe Fluss

1. Tag: Frankfurt – Johannesburg
Wir fliegen mit South African Airways ab Frankfurt nach Johannesburg. Abflug ist abends pünktlich um 20:45 Uhr. Wir checken wie immer ca. 2 1/2 Stunden vor Abflug ein, die Warteschlange ist nicht sehr lang und die für uns reservierten Sitzplätze haben wir auch bekommen. Es kann los gehen!

2. Tag: Johannesburg – Livingstone – Stanley Safari Lodge
Um 08:30 Uhr kommen wir in Johannesburg an. Da man das Gepäck beim Weiterflug mit Nationwide Airlines (diese Fluggesellschaft gibt es nicht mehr) nicht durchchecken kann und wir außerdem genug Zeit haben, gehen wir durch den Zoll und holen unser Gepäck. Danach gehen wir in den 1. Stock zu den International Departures und checken unser Gepäck beim Schalter von Nationwide Airlines neu ein. Wir fliegen um 11:20 Uhr nach Livingstone.

Victoria Fälle vom Flugzeug aus

Victoria Fälle vom Flugzeug aus

Der Flug dauert knapp zwei Stunden und wir haben sehr gute Sitzplätze auf der linken Seite des Flugzeugs – mit einem tollen Blick auf die Victoria Wasserfälle beim Landeanflug!

Wir landen pünktlich um 12:55 Uhr in Livingstone. Es ist ein kleiner und sehr überschaubarer Flughafen. Es klappt alles reibungslos und schnell.

Bad - Stanley Safari Lodge

Bad – Stanley Safari Lodge

Zimmer - Stanley Safari Lodge

Zimmer – Stanley Safari Lodge

Wir holen unser Gepäck vom Fließband und werden in der Ankunftshalle bereits von einem Fahrer der Stanley Safari Lodge erwartet.

Wir fahren durch Livingstone und erreichen nach ca. 30 Minuten Fahrt die Stanley Safari Lodge. Die Lodge liegt übrigens nur ca. 20 Minuten von den Victoria Falls (zambische Seite) entfernt!

Die Stanley Safari Lodge ist auf einem großen, privaten Grundstück gelegen. Bei Ankunft werden wir freundlich begrüßt und mit einem Erfrischungsgetränk und kühlen Tüchern machen wir es uns in der Lounge bequem.

Pool - Stanley Safari Lodge

Pool – Stanley Safari Lodge

Man erklärt uns den Ablauf in der Lodge und informiert uns über mögliche Aktivitäten wie z. B. den Besuch der Victoria Fälle. Sämtliche Aktivitäten werden in der Stanley Safari Lodge bar vor Ort in US$ bezahlt.

Es ist sonnig und sehr warm und die hohe Luftfeuchtigkeit macht uns nach dem langen Flug etwas zu Schaffen. Wir gehen in unser Zimmer und richten uns ein. Wir haben ein sehr schönes, offenes Zimmer und fühlen uns sofort in Afrika!

Es gibt 6 Standardzimmer (alle offen!) und 4 Suiten (2x kolonial, 1x Honeymoon, 1x Family Suite).

Am Nachmittag besuchen wir die Wasserfälle und unternehmen mit unserem Guide einen kleinen Rundgang.

Rundgang mit Guide

Rundgang mit Guide

Blick von der zambischen Seite

Blick von der zambischen Seite

Blick zum Danger Point in Zimbabwe

Blick zum Danger Point in Zimbabwe

Die Wasserfälle haben zwar wenig Wasser zu dieser Jahreszeit, aber dennoch ist es beeindruckend die tiefe Schlucht zu sehen und auf der anderen Seite eine anderes Land, nämlich  Zimbabwe.

Wir fahren kurz vor Einbruch der Dunkelheit zurück zur Lodge. Am Abend ist für uns ein romantisches Dinner unter dem afrikanischen Sternenhimmel am Pool arrangiert. Wir genießen ein vorzügliches  3-Gänge Menü und fallen danach todmüde ins Bett. Man schläft unter Moskitonetzen und kann vom Bett aus die Lichter von Victoria Falls in Zimbabwe sehen!

3. Tag: Beginn der Campingsafari „6 Tage Botswana Classic“
Wir lassen uns das Frühstück heute morgen in unser Zimmer bringen und genießen das Frühstück auf unserem privaten Balkon. Anschließend packen wir zusammen und verabschieden uns von den freundlichen Angestellten.

Das ist unser Fahrzeug

Das ist unser Fahrzeug

Der Fahrer der Stanley Safari Lodge bringt uns zur Zambezi Waterfront in Livingstone, von wo aus unsere Tour mit Jenman Safaris startet (ca. 25 Minuten Fahrt).

Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Tour:
Wir nehmen an der 6tägigen geführten Safari „Botswana Classic“ ab Livingstone bis Maun teil.
Es handelt sich dabei um eine Lodge- bzw. Campingsafari in einer kleinen Reisegruppe mit max. 10 Personen (min. 4 Personen) – man kann wählen, ob man in Lodges übernachten möchte (gegen Aufpreis) oder ob man im Zelt schlafen und lieber campen möchte.

Leopard im Moremi Game Reserve

Leopard im Moremi Game Reserve

Makgadikgadi Salzpfanne

Makgadikgadi Salzpfanne

Büffel im Chobe Nationalpark

Büffel im Chobe Nationalpark

Highlights der Safari sind: der Chobe Nationalpark, die Magkadigkadi Pans, Bushman Walk, Maun, das Moremi Game Reserve, das Okavango Delta, Khwai River.

Im Preis enthalten:
Gesamte Campingausrüstung (außer Schlafsäcke, selbst mitzubringen oder bei Jenman bei Buchung angeben und gegen Gebühr ausleihen), Transport während der gesamten Tour in einem vollausgestatteten 4×4 Safarifahrzeug, Mahlzeiten, Aktivitäten wie im Tourplan beschrieben, Campinggebühren und Eintrittspreise, erfahrener Guide (es gibt auch einige deutsche Abfahrten).

Ground Hornbill - Hornrabe

Ground Hornbill – Hornrabe

Nicht im Preis enthalten:
Optionale Aktivitäten im Delta (z. B. Rundflug), Besuch der Victoria Falls, Reiseversicherungen, sämtliche Flüge, Unterkünfte vor und nach der Tour, Getränke, Trinkgelder und Souvenirs sowie sonstige persönliche Ausgaben.

Tipp:
Da die Tour direkt am Morgen in Livingstone startet hat man bei der 6tägigen Tour nicht die Möglichkeit, die Wasserfälle zu besuchen. Daher sollte man auf alle Fälle – falls es die Reiseplanung zulässt – mindestens eine Nacht vor der Tour anreisen um die Victoria Fälle besichtigen zu können. Außerdem hat man so noch einen Tag zum Akklimatisieren.

Elefanten im Chobe Nationalpark

Elefanten im Chobe Nationalpark

Beginn der Rundreise:

Geplante Abfahrt an der Zambezi Waterfront ist um 08:30 Uhr. Wir werden durch unseren Reiseleiter Mike und Übersetzerin Gabriele freundlich begrüßt und lernen die anderen Reiseteilnehmer kennen. Insgesamt sind auf unserer Tour 9 Personen gebucht. Wir helfen beim Bepacken des Fahrzeugs (Toyota Landcruiser) – pro Person sind übrigens max. 15 kg in weichen Reisetaschen erlaubt. Das Gepäck wird größtenteils auf dem Dach des Landcruisers transportiert, daher sind weiche Taschen ein Muss. Ein kleines Handgepäckstück kann mit in das Auto genommen werden. Schließlich ist alles verstaut und wir können starten!

Kurz nach Livingstone stellt unser Guide Mike fest, dass Papiere für den Grenzübertritt nach Botswana fehlen, also müssen wir leider noch einmal umkehren. Da Feiertag in Zambia ist, bekommen wir nicht alle notwendigen Papiere und beschließen trotzdem in Richtung Grenze aufzubrechen. Schließlich starten wir gegen 10:30 Uhr in Livingstone und fahren bis zur Grenze nach Botswana.

Flusspferd im Chobe River

Flusspferd im Chobe River

Wir fahren auf guter Teerstraße und erreichen ca. eine Stunde später die Grenze. An der Grenze wartet bereits eine sehr lange Schlange von Lkws und anderen Fahrzeugen. Mike kümmert sich um unsere Einreise, doch trotz seiner Bemühungen müssen wir knapp 2 Stunden in der heißen Mittagssonne warten, bis man uns einreisen lässt. Es sind viele Menschen unterwegs, da es Grenzgebiet ist und viel gehandelt wird.

Es sind leider keine Fotos erlaubt und wir halten uns alle daran, obwohl gerade diese Szenen typisch für Afrika sind! Ganz anders als wir Europäer es kennen. Schließlich dürfen wir trotz fehlender Papiere für das Fahrzeug Richtung Zambezi zur Fähre fahren, die uns nach Botswana bringt.

Torro Lodge, Kasane

Torro Lodge, Kasane

Auf die Fähre passt max. ein Lkw und ein normales Fahrzeug – man kann sich gar nicht vorstellen, wie lange es wohl dauert, bis alle wartenden Fahrzeuge über die Grenze fahren dürfen. Wir fahren über den Zambezi und kommen schließlich in Botswana an. Wir bekommen einen Stempel in unseren Pass – es ist kein Visum erforderlich – und wir fahren weiter zur Torro Lodge (ca. 20 Minuten Fahrt von der Grenze), nahe Kasane am Chobe River gelegen. Kasane ist etwa 25 Minuten entfernt.

Da wir viel Zeit an der Grenze verloren haben, ist es schon recht spät bei unserer Ankunft. Unser Mittagessen mussten wir ebenfalls ausfallen lassen. Wir checken ein bzw. der Rest der Gruppe richtet sich kurz auf dem Campingplatz ein, den man zu Fuss in wenigen Minuten von der Lodge erreichen kann.

Die Chalets der Torro Lodge sind einfach und zweckmäßig eingerichtet, aber sauber. Es gibt keine Moskitonetze oder Klimaanlage, aber einen Deckenventilator. Die Zimmer sind ausgestattet mit Bad mit Dusche/WC, Fernseher, Tee-/Kaffeemaschine, Tisch, 2 Stühle und Kofferablage. In den Zimmern liegt Teppichboden!

Um ca. 15:30 Uhr starten wir zur Bootsfahrt auf dem Chobe River. Wir fahren nach Kasane zur Chobe Marina Lodge, die direkt am Fluss liegt und steigen in unser Boot (mit Dach zum Sonnenschutz), das Platz für 15 Personen bietet. Die Bootsfahrt dauert etwa 2 Stunden und wir nehmen dort ein kleines – wenn auch verspätetes – kaltes Mittagessen zu uns. Wir sehen Elefanten, viele Hippos, Büffel, Red Lechwe Antilopen, Krokodile und viele Vögel und werden mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt!

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Danach geht es zurück zur Chobe Marina Lodge, wo Mike schon auf uns wartet (er hat in der Zwischenzeit die Einkäufe erledigt) und wir fahren zurück zur Torro Lodge.

Jeder hat etwas Zeit zum Duschen und Auspacken (es gibt einen kurzen Stromausfall während des Duschens!) und wir treffen uns um 20:00 Uhr auf dem Campingplatz der Lodge zum gemeinsamen Abendessen. Mike und Gabriele haben schon alles vorbereitet und wir sind alle sehr hungrig und bedienen uns. Man sitzt zusammen auf Campingstühlen. Beim Abwasch hilft jeder mit.

Mike entschuldigt sich für die lange Wartezeit an der Grenze wegen den Papieren und bespricht mit uns den groben Ablauf der gesamten Tour sowie die Planung für den nächsten Tag.

Fortsetzung mit 4. Tag folgt.

Weitere Informationen finden Sie auch bei AST-Reisen

Botswana: Reisebericht der Classic Campingsafari von Livingstone nach Maun
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Über den Autor

Eine Reaktion bis “ Botswana: Reisebericht der Classic Campingsafari von Livingstone nach Maun ”

  1. Hallo Steffi,
    freut mich, dass dir unsere Reise so gut gefallen hat und danke fuer das positive Feedback!
    Liebe Gruesse
    Katja

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