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Stadtbesichtigung in Hanoi mit Besuch im Literaturtempel

Freitag

junge Mädchen in Hanoi

junge Mädchen in Hanoi

Nur ein Tag steht uns zur Verfügung um Hanoi zu besichtigen. Das ist sehr wenig, doch mehr Zeit haben wir leider nicht, der zweiwöchige Urlaub ist einfach zu kurz. Gestern haben wir uns entschieden mit dem Literaturtempel zu beginnen, eines der „have to see“ in Hanoi.
Doch zuerst das Frühstück, hoffentlich ist es nicht wieder so voll. Denn bei unserer ersten Übernachtung im Hotels Rising Dragon Villa war der Raum total überfüllt da die Ausflügler meist um 8ººh abgeholt werden.
Fehlanzeige! Der Frühstücksraum ist noch voller als vor einigen Tagen und die Sitzplätze sind knapp. Wir sind nicht die einzigen, die warten. Das ist nicht so schön. Das junge Pärchen am vorderen Tisch ist eigentlich fertig, sie sind allerdings mit ihrem iPad beschäftigt. Können die nicht im Zimmer das Internet durchforsten? Sie sind sehr freundlich als ich frage ob da noch ein Platz frei ist und rücken ein wenig enger zusammen. Jetzt passen wenigsten Edith und ich an den kleinen Tisch. Doch kurz darauf kommt Gudrun mit Kaffee. Ob die beiden vielleicht doch woanders ihre mails lesen? Nein, sie sind total in das web vertieft. Gudrun nimmt´s gelassen und fragt ein älteres Ehepaar am Nebentisch. Sie haben zu zweit einen großen Tisch belegt. „Entschuldigung, ist hier noch Platz?“ fragt Gudrun mit freundlichem Lächeln. Der Mann schaut sie verblüfft an und schüttelt den Kopf. Nein! Doch das hat zumindest unsere Internet –Freaks geweckt. Sichtlich genervt durch diese dauernde Störung packen sie ihre iPad ein und geben den Platz frei. Dankeschön, das ist sehr freundlich.

der Literaturtempel

der Literaturtempel

Direkt nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Literaturtempel. Von der Altstadt ist es ein Fußweg von ca. 45 Minuten, doch wir wählen die bequemere Variante und nehmen ein Taxi. Nach knapp zehn Minuten sind wir an unserem Ziel.
Der Literaturtempel wurde im Jahr 1070 zu Ehren Konfuzius gebaut und wurde damit die erste Nationale Universität. Als Vorbild galt für den Bau der Konfuzius-Tempel in Qufu/China, dem Geburtsort des berühmten Meisters.
In der Akademie wurden die Söhne der Mandarine und hochbegabte der bürgerlichen Aristokratie unterrichtet. Ein Tempel im religösen Sinn war der Literatur Tempel jedoch nie.
Wir betreten den 6000 m2 großen Komplex durch das äußere Tor. Ein Weg führt uns durch einen Garten bis zum ersten Hof des Tempels. Irgendwo in diesem Tor soll eine Inschrift mit den Worten „ha ma“ sein. Dies bedeutet auf deutsch „steig ab“ was für alle berittenen Besucher galt, egal welchen Rang oder Namen sie hatten.
Wir erreichen nun den zweiten Hof mit zwei Teichen. Am Ende dieses Hofes befindet sich der „Pavillon des Sternbildes der Literatur“. Dieser hölzerne Pavillon wurde 1802 erbaut zu Ehren der Schutzgeister der Literatur. Er war jedoch auch Versammlungsort bei Ansprachen und Lesungen.

Steinstelen für die besten Absolventen

Steinstelen für die besten Absolventen

Direkt nach diesem Pavillon beginnt der dritte Hof in dessen Mitte sich ein Teich mit dem Namen „Quelle des Himmlischen Licht“ befindet. Ein schöner Name für einen Teich. Obwohl die Farbe des Wassers nicht sehr himmlisch aussieht, aber das liegt vielleicht auch an dem etwas diesigen Wetter. Das interessanteste in diesem Hof sind jedoch die 82 Steinstelen. Auf ihnen stehen die Namen der Sieger der Literaturprüfungen aus den Jahren 1484 bis 1779. Es sollen insgesamt 1295 Namen sein. Die Stelen stehen auf steinernen Schildkröten, dem Symbol für Beständigkeit und Weisheit. Im Jahre 1802 wurde die Akademie nach Hue verlegt und 1915 wurde der Unterricht im Lieteraturtempel komplett eingestellt. Da half auch die Beständigkeit der Schildkröten nichts.

der große Tag der Graduierung

der große Tag der Graduierung

Der vierte Hof ist gleichzeitig der Haupthof den wir durch das „Tor des großen Erfolges“ betreten. In diesem Hof ist der meiste Betrieb. Die beiden seitlichen Pavillons, einst ein Andenken an die bekanntesten Schüler Konfuzius, sind zu Andenkenläden geworden. Hier bekommt man Ansichtskarten, Glücksbringer, kleine nachgebaute Wasserpuppen und andere Souvenirs die zu Hause vermutlich keiner brauchen kann. Vor einem der Geschäfte treffen wir Bekannte, ein amerikanisches Ehepaar, welches wir auf dem Schiff in der Halong Bucht kennen gelernt haben.
Wir bleiben stehen und tauschen noch einige Reise-Erfahrungen aus. Viel Neues ist es nicht – wir hatten uns gestern ja erst verabschiedet.

Konfuzius im Allerheiligsten

Konfuzius im Allerheiligsten

Der vierte Hof ist offensichtlich auch ein Treffpunkt für Studenten, die sich nach ihrer Graduierung hier für ein Foto-Shooting treffen. Die jungen Männer kommen in Anzug und Krawatte, die Mädchen tragen in ihrer jeweiligen Gruppe das gleiche Outfit. Es wird gelacht und gealbert, die Stimmung der jungen Studenten ist übermütig und fröhlich. Da steigen heute Abend sicher einige gelungen Partys.
Am Nordende des Hofes liegt die Halle des Erfolges und die Halle der Zeremonien, das Herzstück des Konfuzius-Tempels. Eine Statur Konfuzius, gerahmt von vier Schülern, beherrscht den Raum. In dieses Allerheiligtum war einst sogar dem König der Zutritt verboten.
Gudrun ist am meisten von den steinerne Blumenkästen mit den Bonsai-Bäumen beeindruckt. Sie sind aber auch wirklich schön. Liebevoll ist eine dekorative Miniatur-Landschaft mit kleinen Häusern, Tieren und Menschen darin geschaffen worden. Miniatur-Fischer, die es sich unter einem der Bonsaibäume bequem gemacht haben oder eine Bank auf der zwei Männer sitzen und erzählen. Eine schöne Idee!

die große Holztrommel

die große Holztrommel

Im fünften Hof befanden sich die Lehrräume der Akademie und im 15. Jahrhundert wurden dort Schlafsäle für die Absolventen eingerichtet.
In diesem Hof befindet sich auch ein Pavillon mit einem großen Holzfass. Was macht ein Fass in einer Universität? Ob es ein Tintenfass darstellen soll? Nein, natürlich nicht! Hier in meinem Reiseführer steht es geschrieben: es ist eine große hölzerne Trommel, die zu den Zeremonien geschlagen wurde.
Für den Rückweg durch den Literaturtempel nehmen wir die Seitentore und bleiben so in den angelegten Gärten der Anlage.
Am Ausgang des Komplexes halten wir „Kriegsrat“. Wo gehen wir nun hin? Ich muss auf jeden Fall heute Geld wechseln. „Sollen wir erst mal den Park gegenüber ansehen?“ schlägt Gudrun vor. Tatsächlich, auf der anderen Straßenseite befindet sich ein kleiner Park mit einem See. Rasch gehen wir hinüber und schauen uns um. Wohnblocks umranden den Park und einige Jugendliche sitzen auf einer Steinmauer. Langsam schlendern wir um den See. Die Wohnblocks haben Balkone und neugierig schaue ich hinüber. Wie in vielen asiatischen Ländern mit hoher Luftfeuchtigkeit hängt Kleidung auf dem Balkon, andere haben Blumen gepflanzt und einer hat eine Ente in einem Käfig im Regal stehen. Irgendwer muss hier auch Hühner halten, ich höre einen Hahn krähen. Nicht nur einen, es sind mehrere, da sind wir uns sicher. Als wir den See halb umrundet haben erblicken wir eine Gruppe Männer. Es ist nicht zu erkennen mit was sie sich beschäftigen, doch in ihrer Nähe sind Hunde angebunden und ich vermute die Tiere gehören zu dieser Gruppe.

Hahnenkampf

Hahnenkampf

Vielleicht ein Hundeverein? Nein, kein Hundeverein! Und auch kein Geflügelzuchtverein, wobei dies der Sache entschieden näher kommt. Die Männer lassen hier in diesem Park ihre Kampfhähne gegeneinander antreten. Liebe Güte, was sehen die armen Tiere zerrupft aus. Keine Federn mehr am Kopf oder am Hals, Brust und Schenkel sind ebenfalls nackt. Die Haut ist purpurrot und gegenseitig rupfen sie sich die noch verbliebenen schwarzen Federn aus. Ich versuche heimlich zu fotografieren, doch dann stelle ich fest, es stört keinen wenn ich hier Bilder mache. Gar kein Problem! Die Wetten abschließenden Männer finden an diesem Kampf nichts ungewöhnliches. Warum also soll die Ausländerin nicht fotografieren? Der eine Kampf geht in eine kurze Verschnaufpause, die beiden Hähne werden voneinander getrennt. Die jeweiligen Besitzer nehmen ein feuchtes Tuch und reiben ihren Kämpfern damit sanft denn Schweiß vom Körper.
„Lass uns gehen“ sagt Edith „ich kann das nicht mehr länger mit ansehen“. Gudrun nickt und zu dritt gehen wir etwas bedrückt weiter. Es gibt jedoch Dinge, die können wir nicht ändern und es wird immer wieder Momente und Situationen geben, die wir nicht verstehen. Doch wenn wir das nicht erleben möchten, müssen wir zu Hause bleiben. Selbst da sind wir davor nicht 100% gefeit.
Doch der Park bietet uns auch noch erfreuliches. Eine Gruppe Schüler oder Studenten über gemeinsam mit ihrer Lehrerin für einen Auftritt. Da werden Tanzschritte geprobt, das Wehen mit gelb-orange farbigen Fahnen und das elegante einsetzen von bunten Fächern. Es klappt noch nicht alles, eigentlich das wenigste. Doch der Spaß der Gruppe ist deutlich und das Lachen ansteckend.
Unser nächstes Ziel für heute ist der grösste See Hanois, der Westsee. Er hat eine Fläche von über 500 ha und einen Umfang von über 12 km. Dabei soll er jedoch nur eine Tiefe von 1,5 Meter haben.
Der Westsee wird auch der Nebelsee oder der See des Goldenen Kalbs genannt. Laut einer Legende ließen Bauern für ihren Schutzgeist einen Tempel mit einer Glocke aus Gold bauen. Deren Ton war so hell und klar, das man sie bis in das ferne China hörte. Dort lebte eine goldene Büffelkuh mit ihrem Kalb und als dieses eines Tages seine Mutter suchte, glaubte es die Stimme zu hören und folgte diesem Klang. Doch es war nur der Klang der Glocke. Tagelang umkreiste das Kälbchen den Tempel aus dem er die vermeintliche Stimme der Mutter hörte. Vor lauter Verzweiflung zerstampfte das Kalb das umliegende Land, wodurch der heutige Westsee entstand.
Zu Fuß ist der Westsee ca. eine halbe Stunde entfernt, doch es ist keine besonders malerische Strecke daher nehmen wir ein Taxi. Unterwegs legen wir noch einen kurzen Stopp an einer Wechselstube ein, so das ich wieder zahlungsfähig bin.

Blick auf den Truc Bach

Blick auf den Truc Bach

Wir lassen uns vom Taxi am Beginn des Duong Thanh Nien, die Strasse der Jugend, absetzen. Diese Strasse ist ursprünglich ein Deich der von den Trinh-Fürsten im Jahr 1620 angelegt wurde. Er trennt den Westsee vom See der Weißen Seide, der Truc Bach. In den Dörfern am Truc Bach mussten die Frauen weiße Seide herstellen, angeblich waren es unwillige Konkubinen der Könige. Keine Ahnung wie anstrengend es ist weiße Seide herzustellen, doch es gibt sicher schlimmeres. Wenn ich an das Osmanische Reich denke- dort landeten angeblich „unwillige“ Frauen im Bosporus.
„Habt ihr auch Durst? Sollen wir nicht mal zwischendurch was trinken gehen?“ frage ich Edith und Gudrun. Mir klebt inzwischen die Zunge am Gaumen.

ernsthaftes und konzentriertes Spielen

ernsthaftes und konzentriertes Spielen

Wir entscheiden uns für das Lokal Highlands Coffee, ein Boot in dem ein Lokal untergebracht ist. Es sieht von außen besser aus als innen, das ist allerdings natürlich auch Geschmackssache. Alles ist sehr modern, die Musik dröhnt laut über das obere Deck und zusätzlich ist Selbstbedienung. Das heißt Ware aussuchen, Bon kaufen und dann das Gewünschte wieder gegen den Bon eintauschen. „Ein vietnamesischer Mac Donald“ stellt Gudrun fest und die Ambiente ist wirklich ähnlich.
Doch das Getränk hat uns erfrischt und der Durst ist gelöscht.Nun kann es weiter gehen.
Auf dem kurzen Weg zurück zur Strasse der Jugend sitzen Männer auf den Gehwegen. Es werden Karten und Majong gespielt, hin und wieder sehe ich auch eine Frau unter den Spielern. Jeder wirkt sehr konzentriert, das Spiel ist hier kein Zeitvertreib zum Spaß sondern eine ernste Angelegenheit.
Wir gehen weiter und überqueren die Strasse um den Eingang zu der Tran Quoc-Pagode zu erreichen.

Tran Quoc Pagode

Tran Quoc Pagode

Diese Pagode gilt als ältester Sakralbau in Hanoi. Einer Inschrift zufolge wurde die Pagode im Jahr 545 von einem Freiheitskämpfer gegen die chinesische Besatzung gebaut. Sie stand damals neben einer Zitadelle am Roten Fluss. Irgendwann zwischen 1600 und 1618 wurde die Pagode an ihren jetzigen Standort , der Goldfisch Insel, verlegt. Erhalten blieben 14 Stelen und Statuen wie Wächterfiguren und Buddhas.
Wir schlendern in aller Ruhe durch die Anlage, bewundern den 11-stöckigen Pagodenturm und betrachten die Aussicht auf den Westsee. Es ist ein erholsamer und entspannender Spaziergang.

im Tunnelhaus-Museum

im Tunnelhaus-Museum

Doch natürlich möchten wir jede Stunde in dieser Stadt nutzen, daher beenden wir den Besuch der Pagode, nehmen uns ein weiteres mal ein Taxi und fahren zurück in die Altstadt. Hier lassen wir uns in der Ma May absetzen. Es ist eine der vielen Gassen in der Altstadt von Hanoi. In der Ma May 37 befindet sich ein restauriertes Tunnelhaus, das zu besichtigen ist. Die Tunnelhäuser sind die erhaltenen Häuser aus dem 19. Jahrhundert. Die Bebauung in Hanoi ist so dicht, das man keinen m2 ungenutzt lässt. Die mehrstöckigen Häuser sind meist sehr schmal, teilweise nur 5 Meter breit, dafür jedoch bis zu 60 Meter lang. Daher stammt auch der Name Tunnel- oder Röhrenhaus. Im unteren Teil befinden sich die Wohnräume und im oberen wird geschlafen. Ich habe bereits Eingänge zu solch langen und bewohnten Häusern gesehen. Sie wirken dunkel und feucht und machen keinen einladenden Eindruck.
Doch das renovierte und zur Besichtigung freigegebene Tunnelhaus sieht da ganz anders aus. Es ist hell und freundlich, im Inneren sind Schnitzereien an Türen und Fenstern. Die alten Holzmöbel sind ebenso sehenswert wie z.B. die alte Schreibmaschine auf dem kleinen Tisch. Alles ist sehr liebevoll dekoriert und man versucht dem Tourist einen Eindruck zu vermitteln, wie die Menschen früher in Hanoi gelebt haben. Die bewohnten, privaten Tunnelhäuser sehen heute vermutlich anders aus.

bunte Regenschirme auf dem Dach

bunte Regenschirme auf dem Dach

Doch der Besuch hat sich gelohnt, wir haben einen kleinen Einblick in den Aufbau und die Aufteilung dieser Gebäude bekommen.
Eine besondere Entdeckung machen wir im obersten Stockwerk. Im Nebenhaus ist die Dachterrasse mit vielen bunten Regenschirmen geschmückt. Was für eine hübsche Idee! Am Geländer ist ein Schild angebracht: Nolas Cafe. „Also da sollten wir einen Kaffee trinken gehen“ ist Gudruns Vorschlag als wir die Schirme sehen.

der Eingang in Nolas Cafe

der Eingang in Nolas Cafe

Der Eingang zu dem Cafe ist direkt neben dem Museums-Tunnelhaus und führt durch einen langen schmalen Flur zu einer Treppe. Auch der Zugang wurde mit viel guten Ideen dekoriert und der Flur beleuchtet. Ich denke hier bekommen wir nun einen besseren Eindruck von dem Begriff Tunnelhaus und was damit gemeint ist. Eine schmale Treppe führt uns bis nach oben auf die Dachterrasse. Hübsch hier! In dem Cafe arbeiten drei Frauen, die Küche ist zwei Stockwerke tiefer und mir ist klar warum die Bedienung so eine beneidenswert schlanke Figur hat. Wenn man jeden Tag diese steilen Stiegen bewältigt, da kann man gar nicht zunehmen.
Als wir wieder auf die Strasse treten treffe ich auf vier spanisch sprechende Frauen, die interessiert in den langen schmalen Flur von Nolas Cafe schauen. „Was ist denn da drin?“ werde ich von einer der Urlauberinnen gefragt. „Kann man denn da rein gehen?“ Ja, man kann! Und sollte auch, denn das Cafe ist empfehlenswert. Auch wenn der erste Blick in den Flur nicht unbedingt überzeugt. Doch die jungen Wirtinnen haben mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln alles getan, um den Zugang zu verschönern. Auch der Gedanke, mit den bunten Regenschirmen die Besucher des Museums anzulocken gefällt mir gut. Schade, das wir morgen Hanoi schon wieder verlassen. Nolas Cafe hätte ich gerne noch ein weiteres mal besucht, denn auch die Speisekarte bietet eine gute Auswahl an Essen an.
Wir beenden unsere Stadtbesichtigung von Hanoi mit einem Bummel durch die Marktstraßen bis wir den großen Markt Cho Dong Xuan erreichen. Dieser ist jedoch gerade dabei seine Tore zu schließen, während die Händler die restlichen Waren zusammenpacken. Daher bekommen wir lediglich den Springbrunnen in der überdachten Halle zu sehen. So was, noch keine 18ººh und der Markt schließt bereits. Doch da kann man nichts machen.

die chinesischen Farben für Reichtum, Glück und Harmonie

die chinesischen Farben für Reichtum, Glück und Harmonie

bunter künstlicher Blumenschmuck

bunter künstlicher Blumenschmuck

Stattdessen schlendern wir noch ein wenig durch die Strassen, vorbei an chinesischen Händlern deren Ware in den Farben Rot und Gold glänzen. Der Nachbar hat sich auf künstliche glitzernde Blumen spezialisiert, die Geschmäcker sind eben verschieden.
Wir beenden unseren Tag in dem gleichen Restaurant wie gestern. Leider ist zu Beginn „unser“ Balkonplatz besetzt, doch das Essen schmeckt ebenso wie gestern. Nach dem Essen ist der Balkon frei, wir nehmen noch einen Absacker und dann müssen wir uns verabschieden. Von unserem Stammplatz auf dem Balkon, der Wirtin und leider auch von Hanoi. Morgen geht es bereits weiter nach Hue, die letzte Königsstadt Vietnams.

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Über den Autor

Elke Hoppe

Vor ca. 20 Jahren bin ich von Deutschland nach Spanien ausgewandert, um auf der Sonnenseite Europas leben zu können. Doch auch von hier aus habe ich das Bedürfnis mehr von der Welt kennen zu lernen. Da es mir zeitlich und beruflich möglich ist, mache ich seit 2005 einmal im Jahr eine „große Reise“. Begleitet werde ich dabei von Edith, meiner Mutter, die vor 18 Jahre ebenfalls aus dem deutschen Regen in die spanische Sonne geflüchtet ist. Bisher hat uns unsere Reiselust nach Asien, Kenia und Peru geführt. Für das Jahr 2009 hatten wir uns für Indien entschieden und dort neben Rajasthan inzwischen auch andere Regionen besucht. Auf den Rundreisen in Indien waren wir in Begleitung von unserem Fahrer Prakash Acharya. Er ist ein zuverlässiger und informativer Reisebegleiter, den ich sehr empfehlen kann. Prakash hat sich vor einigen Jahren selbständig gemacht und falls jemand mit ihm eine Rundreise machen möchte bin gerne bereit den Kontakt herzustellen.

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