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Unsere Namibia Erlebnisreise im Mai Teil zwei …

Der Reisemonat Mai ist für eine Erlebnisreise durch Namibia sehr empfehlenswert. Im ersten Teil unsere Reise mit TerraVista-Erlebnisreisen haben wir bereits einen Ausflug in die Kalahari Wüste unternommen, ein weiteres Highlight war die Lüderitz-Bucht. Ein ganz besonderes Erlebnis war die Fahrt zum Bogenfels für uns. Im zweiten Teil unseres Reiseblogs geht es an die namibianische Küste zum kleinen Bogenfels, zu den einzigartigen Dünen der Sossusvlei Region und entlang des Spreetshoogte Pass. Viel Spaß weiterhin beim Lesen!    

Tagesausflug in Richtung namibianische Küste

Oda: „Heute mussten wir schon früh aufstehen, um 8 Uhr sollten wir unten am Hafen sein. Die „Sedina“, ein Segelschiff mit Motor, wartete auf uns zu einer kleinen Fahrt hinaus aufs Meer. Der Gästeführer war jahrelang Tieftaucher bei den Diamantenschiffen bis er eines Tages aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr tauchen durfte. Es kam noch ein anderes Paar hinzu und wir legten pünktlich ab. Dann ging es hinaus aus dem Hafen, vorbei an den vielen dort stehenden Schiffen, dann an einigen kleinen Inseln vorbei auf das offene Meer. Weiter ging es zu einer Insel, auf der Hunderte oder Tausende von Pinguinen saßen und schnatterten. Ebenso viele Kormorane flogen dicht an uns vorbei und über uns, sie ließen sich auf der Insel nieder. Unser Schiff wurde begleitet, ja fast eskortiert, von Delphinen, die sich offensichtlich einen Spaß daraus machten, schneller als wir zu schwimmen und unter dem Schiff durch zu tauchen oder neben uns hochzuspringen. Auf einer anderen Insel rekelten sich viele Pelzrobben, und bei einem Becher warmen Kakao beobachteten wir die immer näher kommende Silhouette von der kleinen Stadt Lüderitz.“

Lüderitz, der „kleine Bogenfels“

Peter: „Heute ist Himmelfahrt. Wir sind etwas später aufgestanden und entspannt zum Frühstücken gegangen. Dann haben wir in Ruhe gefrühstückt und noch einmal in den alten Lüderitz-Plan gesehen und dabei das Gebiet südlich von der Lüderitzbucht gefunden, wo kein Sperrgebiet ist und nach etwa 15 km Fahrt auf der Straße nach Aus rechts abbiegend erreicht wird. Es dauert relativ lange zu rückzufahren bis zum Diaz-Punkt, dem ein Padräo, ein Denkmal der portugiesischen Seefahrer aufgestellt worden ist. Sie hatten ja in der Bucht geankert und sie später Angrapequena – Kleine Bucht – genannt. Dann sind wir über den langen Holzsteg, der über die Felsen gebaut wurde, zum Denkmal hinauf gestiegen und sahen vom weiten unseren Motorsegler von gestern „Sedina“ wieder nach Lüderitzbucht zurückfahren. Wir bogen dann mit unserem Auto nach Süden. Wir fuhren dann präzise weiter zum kleinen Bogenfels, den wir auch genau inspizierten und rasteten hier eine kleine Weile, bis ein anderer Besucher kam. Weiter ging es ganz nach Süden an die große Bucht und haben auch hier nochmals angehalten und inmitten von Mantelmöwen und Kormoranen längere Zeit auf den Atlantik geschaut, auch die Inseln mit den Pinguinen, die wir gestern vom Meer aus sahen, wieder entdeckt. Danach kehrten wir entlang der großen Bucht zurück auf der breiten Straße Richtung Lüderitz. Wir parkten den Wagen etwa auf der Museumsseite im Schatten und gingen zur Lüderitz-Waterfront zu Ritzis Lokal, welches ziemlich leer war. Hier wurden wir sehr freundlich von einer Kellnerin, die in einem weißen Hosenanzug uns bediente, und aßen dort einen Kingklip-Fisch mit Pommes frites und gemischtem Salat. Es folgte noch ein kleiner Ausflug zum Achat-Strand etwas nördlich von Lüderitz.“

Unterkunft mit vielen Wildtieren bei Sesriem 

Oda: „Wir sind inzwischen in der Hammerstein-Lodge angekommen. Der Name Hammerstein von einem riesigen GesteinsbrockeGepardn in Form eines Hammers, der hier in der Nähe gefunden wurde. Nach einer kleinen Ruhepause haben wir uns die Anlage ein wenig angesehen. Es ist alles eingezäunt, man hält hier einige wilde Tiere, vor allem Großkatzen, die man gegen Bezahlung ansehen kann. Der Grund unseres Hierseins war die Fahrt nach Sossusvlei. Am nächsten Morgen machten wir uns schon um sieben Uhr auf eigene Faust auf den Weg.“

Das Sossusvlei – Namibias großes Sandmeer

Peter: „Der Ort ist schön und ruhig wie alles im ländlichen Namibia und hat eine wunderbare Umgebung, die aus den Zaris-Bergen besteht. Morgens nach dem Frühstück machten wir uns auf die Reise nach Sesriem auf einer kleinen nicht sehr gepflegten Grundpad ab nach Sossusvlei. Die Strecke bis zum Vlei betrug etwa 60 km auf einer asphaltierten Straße. Die Landschaft veränderte sich rasant, rechts und links der Straße erschienen immer mehr rotsandige Dünen, kleine und sehr große. Dann haben wir uns zu einem kleinen Land Rover begeben, der Fahrer Oscar nahm uns unsere Fahrtkosten von je 100 Namibia-Dollar (10 €) ab, und es ging durch den sehr feinen und tiefen SaSossusvlei Dünennd bei heftigem Schaukeln bis an das Sossusvlei, sozusagen ein See inmitten von Dünen. Der Rand war trocken, wir konnten gut 300 Meter in die Pfanne hineingehen, stiegen dann seitwärts auf eine Düne und machten mehrere Aufnahmen. Der hintere Teil war noch mit Wasser gefüllt, was im März nach Aussage unseres Fahrers durch Regen hinuntergekommen war. Im Hintergrund versuchten ein paar Springböcke an spärlichen Grashalmen etwas zu Fressen zu finden.“

Entlang des spektakulären Spreetshoogte Pass

Oda: „Fahrt von Hammerstein nach Windhoek (440 km). Wir sind gegen halb neun abgefahren und gemütlich die Strecke fast ganz bis nach Sesriem zurück. Die Strecke kannten wir nun schon und konnten uns ausgiebig der Landschaft widmen. Einen Baum mit zwei riesigen etwa einen Quadratmeter großen Siedlersperlingsnestern hatte ich tags zuvor im Vorbeifahren gesehen und wollte nun Aufnahmen machen. Interessant dabei sind die vielen gleich großen Öffnungen der Nester zum Boden hin. Oft sieht man dazwischen eine größere Öffnung, die sozusagen dem Hausmeister gehört -wie man hier sagt- einem Zwergfalken, der sich hiMit dem Mietwagen in Namibia unterwegser ernährt von kleinen Schlangen oder anderem Ungeziefer, was durch die gewaltigen Nester angezogen wird. Weiter ging es dann Richtung Solitär und sind genau nach Plan abgebogen auf die D 1275 Richtung Nauchas und haben in Ruhe den extrem steilen Pass genommen, vor dem ich großen Respekt hatte. Der sehr steile Spreetshoogte-Pass (etwas über 2000 Meter hoch) war glücklicherweise an den steilsten Stellen gepflastert, die kleinen Flüsse, durch die wir durchfahren mussten, waren alle z.Zt. ohne Wasser und es kamen uns nur zwei Autos an günstig breiten Stellen entgegen. Oben angekommen hielten wir und entschädigten uns an dem sagenhaften Ausblick. Dann ging es abwärts in Richtung Nauchas und wir erreichten schon bald die asphaltierte Straße C24 nach Rehoboth. Weiter ging die Fahrt langsam Richtung Windhoek. Anhand unseres Stadtplanes haben wir in Windhoek wieder gut zu zurückgefunden.“

Omaruru und Farm Karibu

Wir fuhren die B1 nach Norden bis Okahandja, bogen nach links, nach Westen, auf die B2 bis Karibib und hier nach Norden auf die C33 nach Omaruru, alles asphaltiert und somit schnell (rund 200 km). Kurz vor Omaruru bogen wir nach links auf eine eigentlich einspurige Grundpad zwischen braunem hohen Gras und Büschen, dort fanden wir nach etwa 12 km auf der rechten Seite die Einfahrt zur Farm „Karibu“. Die Umgebung war atemberaubend, denn hohe, runde, braun bis orangegefärbte Granitfelsen überall. Nach einer sehr leckeren Ochsenschwanzsuppe fuhren wir nachmittags in den Ort Omaruru und bewunderten eine Wurzelschnitz-Werkstatt, die offensichtlich sehr berühmt ist. Unglaublich, was für menschliche und tierische Figuren aus alten, zum Teil mannshohe Baumwurzeln gemacht werden können. Die kleine Stadt hat sich zu einem Künstlerort entwickelt und ist für ihre Ideenvielfalt bekannt geworden. In einem Cafe mit sehr gutem Apfelkuchen unter schattigen Bäumen machten wir eine Pause, sahen uns noch etwas den Ort an, hörten überall deutsch sprechende Menschen. Am nächsten Morgen wurden wir mit der Nachricht geweckt, dass eine etwa 1,50 – 2,00 m lange Python-Schlange unten in der größeren Tränke für Tiere liegt. Sie lag erst unter Wasser, dann streckte sie ihren Kopf heraus, um gleich wieder unterzutauchen. Da das Wasser ganz klar war, konnten wir wunderbar ihre Musterung erkennen. Am nächsten Tag gaben wir in der Stadt bei Avis unser Auto zurück. Abends folgte dann das endgültige Packen.

Das Ende einer wunderschönen Namibia Selbstfahrerreise

Nach guten neun Stunden Flugzeit landeten wir gut in Frankfurt…

Ich denke, Peters Erwartungen an diese Reise wurden voll erfüllt, besonders in Bezug auf den Höhepunkt, sein Highlight, dem Bogenfels. Und er plant schon wieder eine neue Reise in sein „Mutterland“, das Land ist sehr groß…

Und wenn ich zurück denke, was mein „Highlight“ war, so fallen mir natürlich auch mehrere Dinge ein, vor allem aber immer wieder unser staunender und bewundernder Blick in den nächtlichen besonderen Sternenhimmel des „dunklen Kontinentes“. Was sind wir Menschen doch winzig klein und unbedeutend auf unserer doch sehr instabilen Erde in Anbetracht des ebenso faszinierenden wie geheimnisvollen, unendlichen Weltalls, das viele Fragen aufwirft und auf die niemand eine Antwort geben kann. Weiter Infos finden Sie auch unter

http://www.terravista-erlebnisreisen.de/afrika/namibia/namibia-reisen.html

Ihre Familie Peter und Oda Gebhardt aus Verden an der Aller

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