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China, das Reich der Mitte – Hangzhou die Provinzhauptstadt von Zhejiang

Sonntag

Heute müssen wir Abschied nehmen von Schanghai, der tollen Aussicht auf den Bund und der weichen Matratze. Unsere Reise geht weiter und führt uns nach Hangzhou.
Dieser ca 200 km entfernte Stadt zieht schon seit Jahrhunderten Reisende aus aller Welt an. Bereits Marco Polo hat im 13. Jahrhundert die eindrucksvollen Paläste und die prächtigen Tempel bewundert. Wir machen uns also auf die Spuren dieses bekannten Reisenden, der ja die Spagetti aus China nach Italien gebracht haben soll.
Für diese relativ kurze Distanz nehmen  wir heute die Eisenbahn und das im Hotel befindliche Reisebüro hat die Bahntickets gestern für uns gebucht. Wir haben uns für eine Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug entschieden, der seit 2010 in Betrieb ist und teilweise eine Spitzengeschwindigkeit von über 400km/h erreicht. Dadurch beträgt die Fahrzeit lediglich 45 Minuten.

Bahnhof Hongqiao

Bahnhof Hongqiao in Shanghai

Mit einem Taxi machen wir uns auf den Weg zum 13 km entfernten Bahnhof Hongqiao. Es ist einer der vier Hauptbahnhöfe Schanghais und seit 2011 der flächengrößte Bahnhof Asiens.
Gebaut wurde dieser Bahnhof  2008, direkt neben dem gleichnamigen Flughafen,  und am 01. Juli 2010 war die Eröffnung.
Hongqiao-Station verfügt über 30 Bahnsteige von denen großenteils Hochgeschwindigkeitszüge abfahren.
Wir sind mit dem Taxi etwa so lange unterwegs wie die Fahrzeit nach Hangzhou dauern soll. Vor einer der Eingangstüren des modernen Gebäudes setzt uns der Fahrer ab. „Toll“ ist Edith ihre Meinung.  „Das ist sehr gut. Der Flughafen direkt neben dem Bahnhof!“  Es ist natürlich eine gute Verkehrsanbindung all der Städte, die über keinen eigenen Flughafen verfügen. Der Nachteil ist eine weite Fahrt von der Stadt zum Bahnhof, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben.

die chinesische Eisenbahn!

die chinesische Eisenbahn!

Die Halle ist riesig und voller Menschen. Ähnlich wie auf einem Flughafen ist hier eine Anzeigetafel auf der wir lesen können, an welchem der Bahnsteige unser Zug abfährt. Sicherheitshalber zeige ich mein Ticket jedoch der Dame am Schalter, nicht das wir in letzter Minute im Dauerlauf an das andere Ende hasten müssen.
Kurz vor der Abfahrtszeit wird das Gate geöffnet, die Tickets kontrolliert und wir fahren mit einer langen Rolltreppe hinab in die Tiefe. Hier steht auch schon der Zug, bereit zum einsteigen. Es ist beeindruckend! Nicht nur der Zug, der gesamte Bahnhof. Der Bahnsteig ist spiegelblank, nicht ein Krümel, Schuhabdruck oder Papierfetzen ist hier zu sehen. Da muss gerade eben die Putzfrau mit dem Blocker drüber gewischt haben!
Auch der Zug selbst ist sehr komfortabel und gepflegt. „Schade, das wir nicht eine weitere Strecke fahren“ spricht Edith meine Gedanken aus.
Pünktlich erreichen wir den Bahnhof von Hangzhou. Hier ist nichts von der Organisation aus Schanghai zu spüren.  Es herrscht ein Rennen, Drängen und Schieben. Die Treppen zur Unterführung sind steil und hoch und manch ein Koffer kullert mit holpern und poltern hinab. Kofferträger suchen nach Kunden, Familien mit zusammengeschnürten Bündeln möchten so schnell wie möglich an den Menschenmengen vorbei und ein alter Mann mit einem großen Pappkarton schleppt sich gebeugt eine Treppe hinauf. Ein Losverkäufer möchte uns den großen Gewinn verkaufen und dubiose Schlepper bieten Hotels und Taxiservice an. Ignorieren, einfach ignorieren und so tun als wissen wir genau wo wir hin müssen! Hier ist auch schon das erste Hinweisschild zu einem Taxistand.  „Taxi?“ und schon wieder „Taxi?“ tönt es uns von allen Seiten entgegen. „Taxi? Good price!“  bietet einer der Fahrer an und klappert mit seinen Autoschlüsseln. Doch Erfahrung macht  irgendwann ja doch mal klug und nachdem wir bei unserer Ankunft in Schanghai für solchen Service das Doppelte des üblichen Preises bezahlt haben lehnen wir ab.
„Hier rechts!“ seufze ich erleichtert, als ich einem weiteren Hinweisschild folge.  „Huuch!“ ist Ediths Kommentar und auch ich schnappe erst einmal nach Luft. Eine Warteschlange wie im Flughafen am Check-in Schalter! Nur mit dem Unterschied, das hier die Luft abgestanden ist und auch die Ventilatoren an der Decke nicht gegen die Abgase ankommen. Wir stehen in der Durchfahrt einer Tiefgarage, die Taxen fahren durch und nehmen die wartenden Passagiere einen nach dem anderen auf. Geordnet wird das von drei Sicherheitsbeamten. Ich kenne das System aus den Shopping Malls von Dubai, allerdings gab es dort große klimatisierte Hallen.  Ob wir vielleicht besser doch einen der Schlepper  genommen hätten? Doch es geht erstaunlich zügig vorwärts und bereits nach 15 Minuten sitzen wir in einem der Mietautos auf unserem Weg in das gebuchte Hotel.
Hangzhou hat ca. 8 Millionen Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Zhejianges. Ihren ersten wirtschaftlichen Aufschwung erlebt die Stadt im 7. Jahrhundert nach der Fertigstellung des Kaiserkanals. Sie galt als die Stadt der Seide und des Tees,  sowie die Stadt der Künstler und Gelehrten bis Hangzhou während des Taiping-Aufstandes größtenteils zerstört wurde.
Die Hauptsehenswürdigkeit ist der Westsee, eine mit Tempeln, Pagoden und Pavillons gestaltete Seelandschaft.  Dichter priesen diesen See sogar als das Paradies auf Erden.
Daher habe ich uns bei der Buchung ein Hotel nahe am Westsee gebucht, so können wir uns nun an den ruhigen und idyllischen Ufern von der Hektik der Großstadt Schanghais erholen.

Hygieneartikel

Hygieneartikel im Hotel in Hangzhou

Das Hotel liegt tatsächlich nur wenige Schritte vom Ufer entfernt und der Empfang ist sehr freundlich, auch wenn keiner so recht Englisch kann. Wir erhalten  ein Zimmer im Erdgeschoss mit Blick auf eine kleine Gasse und Fenster in Augenhöhe der Passanten.  Doch es ist alles sauber und das Badezimmer liebevoll dekoriert.  Auf einem Schreibtisch steht, neben einer Wasserflasche, ein Tablett mit eventuell notwendigen Hygieneartikeln. Der Inhalt besteht aus Rasierschaum für den Herrn, eine Damenschlüpfer und eine große Auswahl an Kondomen. Hoffentlich habe ich bei der Buchung nicht irgendeinen wichtigen Hinweis übersehen.
Doch nun werden wir den Tag nutzen und so viel wie möglich von den Sehenswürdigkeiten rund um den See genießen.

mit rosarotem Sonnenschirm

mit rosarotem Sonnenschirm

Wir lassen uns an der Rezeption eine Visitenkarte geben und machen uns auf den Weg. Vom Taxi aus haben wir bereits den Zugang zum Ufer gesehen und von dort starten wir unseren ersten Erkundungsgang. Wie bisher überall in China ist die Anlage mit Blumen geschmückt und gepflegte Spazierwege führen an den See. Weiden säumen das Ufer und spenden Schatten für die Besucher. Die Parkbänke mit Blick auf das Wasser werden von müden Wanderern ebenso genutzt wie von jungen Paaren die, geschützt von Sonnenschirmen, ihre Köpfe zusammenstecken und sicherlich die romantische Umgebung genießen. Hin und wieder sitzen Angler am Rande des Sees und tauschen vermutlich jede Menge Anglerlatein aus, während sie auf einen guten Fang hoffen.  Es ist eine entspannte und erholsame Atmosphäre.

das Ufer des Westsees

das Ufer des Westsees von Hangzhou

Unterwegs besichtigen wir einen der vielen Tempel und erfahren ein wenig über die Geschichte von Hangzhou.
Die Stadt gilt als eine der Wiegen der chinesischen Zivilisation und lässt sich bis vor fast 5000 Jahre zurück verfolgen. Dokumentiert wurde geschichtliches bis zurück ins Jahr 221 v. Christus. Es war die Hauptstadt der Song-Dynastie und hatte zu seiner Blütezeit im 13. Jahrhundert den größten Hafen der Welt. Im Laufe der Zeit versandete die Bucht jedoch und der Seehandel kam zum erliegen.
Es wird vermutet, das in diesem Zeitraum bis zu 1.000.000 Menschen als Folge der Mongoleninvasion hier gelebt haben. Der Großteil davon waren Soldaten und Flüchtlinge. Damit wäre Hangzhou noch vor Bagdad die größte mittelalterliche Stadt gewesen.
Um den Westsee rankt sich eine Legende. Laut  dieser entstand ein Streit zwischen Phönix und einem Drachen um eine Perle. Während des Zank´s fiel diese Kleinod auf die Erde und bildete den Westsee.
Die Wahrheit ist natürlich weniger poetisch. Der See entstand als Bucht des drei Kilometer entfernten Qiantang-Flusses im 8. Jahrhundert. Es war die Zeit der Tang-Dynstie und der See wurde auf eine Tiefe von durchschnittlich 1,5 Metern ausgehoben. Durch eine  Sandbank blieb der See vom  Fluss abgetrennt.

Grüner Tee

Grüner Tee

„Was meinst du“ fragt mich Edith „sollten wir nicht irgendwo eine Pause machen und etwas trinken?“  Eine gute Idee! Dort vorne stehen Tische und Stühle, da bekommen wir bestimmt etwas.  Das Gartenlokal ist gut besucht, doch ein Tisch ist noch frei und wir setzen uns. Eine Kellnerin kommt zu uns und stellt eine Frage. Vermutlich was wir trinken möchten, was sollte sie sonst fragen. „Eine Coca Cola“  äußere ich meinen Wunsch. Ein erstaunter Blick trifft mich, ein leichtes Kopfschütteln und sie verschwindet wieder. Danach kommt eine andere  Bedienung und erklärt uns auf englisch, dass es hier nur Tee gibt. „Green tea?“ möchte sie von uns wissen.  Das ist nicht so mein Geschmack, lieber einen anderen. „Just green tea!“  konkretisiert sie das Angebot. Na gut, dann eben Grünen Tee.
Ist zwar nicht mein Geschmack, aber so ein kleines Tässchen kann ich zwischendurch trinken.
Doch es kommt keine kleine Tasse sonder 2 Gläser mit ein paar Teeblättern und dazu eine 2 Liter Thermokanne mit heißem Wasser. Daneben liegt die Rechnung: 45 CNY. Wie bitte? Zwei Tee kosten über 5,00 Euro?  Vorsichtig schaue ich mich um. Was haben denn die anderen Gäste? Es sieht an allen Tischen gleich aus: Gläser mit grünem Tee  und  Thermokannen. Bei manchen stehen die Kannen auf dem Tisch, bei manchen neben dem Stuhl oder unter dem Tisch.  Je nachdem welche Aktivität an dem Tisch stattfindet. Es sind Familien oder Freundeskreise, die hier einen sonnigen Nachmittag verbringen. Da werden Karten oder Majong gespielt, gemeinsam Zeitung gelesen oder sich unterhalten. Auf jedem Tisch befindet sich eine Schale für Tischabfall, denn die meisten Besucher haben sich etwas zu essen mitgebracht. Das erklärt natürlich auch den Preis. Es ist mehr eine Tischmiete und jeder kann bleiben so lange er möchte. Das heiße Wasser lässt man nachfüllen und gießt den grünen Tee immer wieder neu auf. Eigentlich gar keine schlechte Idee! Und ab dem vierten Aufguss fängt der grüne Tee sogar an zu schmecken. Erstaunlich! Ab dem siebten Glas bin ich fast ein Fan von diesem Getränk!

einer der vielen Pavillons

einer der vielen Pavillons am See von Hangzhou

Doch wir möchten ja nicht den gesamten Mittag hier verbringen, so schön wie es auch ist. Wir trinken unser letztes Glas Tee und bummeln langsam weiter.  Es ist inzwischen Nachmittag und das weiche Licht ist optimal zum fotografieren. Ein Pavillon oder eine der vielen kleinen Brücken die über das Wasser führen – es fehlt hier nicht an Motiven.

eine Reisegruppe aus Xinjiang?

eine Reisegruppe aus Xinjiang?

Doch nicht nur wir sind mit der Kamera unterwegs. Eine Gruppe von Männern und Frauen versuchen uns schon eine geraume Zeit heimlich vor die Linse zu bekommen. Sie sehen anders aus als die Menschen, die uns bisher in China begegnet sind.  Der Kleidung nach zu beurteilen kommen sie aus  der muslimischen Provinz Xinjiang an der Grenze zu Kasachstan und Kirgistan. Leider kann ich es nicht genau erfahren, denn eine  sprachliche Verständigung ist nicht möglich. Doch freundliches  Lächeln reicht für den  ersten Kontakt  aus. Es stört mich nicht, wenn der Herr mit den Goldzähnen uns mit seiner Frau fotografiert. Und so stellt sich der gesamte weibliche  Gruppenteil zwischen uns und lässt  Zahngold in der Abendsonne blitzen.

Abendstimmung

Abendstimmung

Als wir weitergehen steht die Sonne schon tief  und wirft einen rötlichen Schein auf den See.  Ein wirklich schöner Ort und genau so hatte ich mir das bei der Reiseplanung erhofft!
Der Rückweg zum Hotel führt uns entlang der Hauptstraße. Es ist ein breiter gepflegter Fußweg, gesäumt von Bäumen. Hier hat man auch die Möglichkeit sich ein Fahrrad zu mieten, was offensichtlich sehr viel genutzt wird.

Fahrräder zu vermieten

Fahrräder zu vermieten

Es ist ein ausgesprochen praktisches System.  Man erhält beim Mieten nicht nur ein Fahrrad, sondern auch eine Chipkarte. Diese funktioniert  wie ein Schlüssel und passt für jedes Fahrradschloss.  So hat man die Möglichkeit mit dem Rad von A nach B zu fahren, kann es dort parken und braucht es nicht zurück zu bringen. Der andere Mieter brauch ein Fahrrad von B nach C und geht zum nächsten Fahrrad-Parkplatz, wo er sich eines der Räder mit seiner Chipkarte entleiht.  Die Chipkarte erhält man für einen oder mehrere Tage.  Ein gute Idee!
Es ist schon fast dunkel, als wir unser Hotel erreichen. Wir sind doch weiter gegangen, als uns bewusst war.  „Lass uns irgendwo etwas zu essen gehen“ erklärt Edith. „ich habe einen Bärenhunger!“  Ja, das geht mir auch so, außer dem grünen Tee gab es seit heute morgen nichts mehr. Wir entscheiden uns für das Restaurant direkt neben unserem Hotel, es hat einige Sitzplätze im Freien und sieht sehr gemütlich aus.  Die Karte ist international, die Betreiber Franzosen und es gibt sogar offenen Wein. Hier hören wir nach fast zwei Wochen das erste mal wieder Deutsch vom Nebentisch, doch auch Holländer und Schweizer sind hier zu Gast.  Tatsächlich ein internationales Restaurant und der Kellner spricht perfekt Englisch.  Sehr entspannend, mal wieder im vorab zu wissen, was man bestellt hat.
Es ist ein gemütlicher Abend mit Blick auf die Straße. Dort wird noch gearbeitet, die Stadtreinigung rückt an und sprüht den Asphalt sauber. Ich werde auf zwei dieser Arbeiter aufmerksam, die mit ihrem Wasserschlauch nicht nur die Fahrbahn, sondern gleichzeitig auch die Autos absprühen. Dabei stoßen sie sich gegenseitig mit dem Ellbogen in die Rippen und sind verschwörerisch am kichern . Sie haben offensichtlich einen riesigen Spaß dabei.  Klar, der Autobesitzer wird sich morgen früh bestimmt wundern!  Wo ist nur der Staub geblieben?
Da es hier so schön ist bestellen wir  noch ein weiteres  Glas als  Absacker und danach haben wir die nötige Bettschwere. Es ist ja Gott sei Dank nicht weit und wir brauchen nicht einmal Treppen zu steigen.  Nur noch ins Bett fallen- mehr nicht! Gute Nacht!

mein vorheriger Bericht ist erschienen unter: http://www.reiseberichte-blog.com/china-urlaubsreise-das-wasserdorf-zhujiajiao-im-yangtsi-delta/

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Über den Autor

Elke Hoppe

Vor ca. 20 Jahren bin ich von Deutschland nach Spanien ausgewandert, um auf der Sonnenseite Europas leben zu können. Doch auch von hier aus habe ich das Bedürfnis mehr von der Welt kennen zu lernen. Da es mir zeitlich und beruflich möglich ist, mache ich seit 2005 einmal im Jahr eine „große Reise“. Begleitet werde ich dabei von Edith, meiner Mutter, die vor 18 Jahre ebenfalls aus dem deutschen Regen in die spanische Sonne geflüchtet ist. Bisher hat uns unsere Reiselust nach Asien, Kenia und Peru geführt. Für das Jahr 2009 hatten wir uns für Indien entschieden und dort neben Rajasthan inzwischen auch andere Regionen besucht. Auf den Rundreisen in Indien waren wir in Begleitung von unserem Fahrer Prakash Acharya. Er ist ein zuverlässiger und informativer Reisebegleiter, den ich sehr empfehlen kann. Prakash hat sich vor einigen Jahren selbständig gemacht und falls jemand mit ihm eine Rundreise machen möchte bin gerne bereit den Kontakt herzustellen.

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