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Indien Erlebnisurlaub – das Taj Mahal in Agra

Agra,     Mittwoch 

Als wir aufwachen schauen wir als erstes aus dem Fenster. Wie ist das Wetter? Haben wir Glück und die Sonne scheint? Ja, Gott sei Dank! Denn das Taj Mahal im Regen ist sicherlich nur halb so schön. Doch der Himmel strahlt in einem intensiven Blau, ein richtiges Bilderbuchwetter.
Unterwegs erklärt uns Prakash den Ablauf am Taj Mahal.

Taj Mahal

Taj Mahal

Er kann nicht bis zum Eingang fahren, dies ist verboten. Der offizielle Grund sei, dass die Autoabgase den weißen Marmor des Gebäudes verschmutzen könnten. „Doch das kann ja nicht sein, die Abgase sind in der ganzen Stadt und verteilen sich in der Luft“ meint er kopfschüttelnd. „Die möchten nur, dass jeder Tourist gezwungen ist, ein Tuktuk zu nehmen und dass die Fahrer Geld verdienen“.  Nun, so verkehrt  finde ich den Gedanken eigentlich nicht. Außerdem wurde 2007 festgestellt, dass sich der weiße Marmor gelb verfärbt und schreibt dies der Umweltverschmutzung zu. Seitdem dürfen sich Busse und Fahrzeuge dem Taj Mahal nur bis auf 2 km Entfernung nähern. Es wird zur Zeit auch eine Renovierung erwogen.
Es gibt verschiedene Transportmöglichkeiten, das motorisierte Tuktuk, eine Pferderikscha oder eine Fahrradrikscha. „Die Fahrradrikscha ist am preiswertesten“ ist Prakashs  praktischer Hinweis.
Kaum steigen wir auf dem Parkplatz aus dem Auto sind wir umringt und jeder versichert, dass sein Fahrzeug das beste ist und wir doch mit ihm fahren sollen. Da steht die Pferderikscha mit dem stolzen Besitzer und er ist sich sicher, so einer Kutschenfahrt können die zwei Frauen nicht widerstehen! Die Tuktukfahrer locken uns mit einem günstigeren Preis als die Kutschenfahrt und winken einladend zu ihren Fahrzeugen. In der letzten Reihe steht ruhig und bescheiden lächelnd ein schmaler Mann mit einer Fahrradrikscha. „Ach herrje“ meint da Edith „der mit dem Fahrrad hat es bestimmt am nötigsten!“  Da hat sie sicherlich recht und somit ist unsere Entscheidung gefallen- wir nehmen die Fahrradrikscha. Vorsichtig steigen wir auf die schmale Sitzbank  und ich hoffe das weder sie noch der Fahrer unterwegs unter unserem Gewicht zusammenbrechen. Doch alles geht gut und wir landen unversehrt am Osttor.

Haupteingang am Taj Mahal

Haupteingang am Taj Mahal

Hier werden wir von unserem Rikschafahrer abgesetzt und er versichert hier auf uns zu warten. „I´ll find you, don´t worry!“ ruft er uns im Wegfahren zu. Kurz bevor er losradelte hat er uns noch rasch einen örtlichen Reiseleiter vermittelt, der sich an Hand einer Plastikkarte ausweißt.
Er führt uns zu dem streng bewachten Eingang und wir müssen nach dem Kauf der Eintrittskarte durch eine Sicherheitskontrolle. Die Handtaschen werden gescannt und anschließend von einer Polizistin durchsucht. Sie ist sehr genau, sie öffnet sogar meine Brieftasche und schaut sich meine Rupienscheine an.
Inzwischen hat unser Führer aus einer großen Metallkiste für jeden von uns eine Flasche Wasser und ein paar Stoffschuhe geholt die er uns mit den Worten: „Das ist im Eintrittspreis eingeschlossen“ überreicht. Langsam gehen wir mit ihm zum Haupttor und von hier aus haben wir das erste Mal Blick auf das Taj Mahal. Es ist ein atemberaubender Anblick und ich bin davon überzeugt-  ein so fantastisches Bauwerk habe ich noch nie zuvor gesehen. Es ist einfach wunderschön!
Der indische Grossmogul Shah Jahan erbaute das Taj-Mahal 1631 für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal, die bei der Geburt ihres 14. Kindes starb. Untröstlich über ihren Tod lies er dieses Grabmal für sie errichten. Es haben  an diesem Bau 37 Architekten, 20.000 Arbeiter und über 1.000 Elefanten gearbeitet. Die Arbeiten dauerten 22 Jahre und es wurden  Edel-und Halbedelsteine aus dem ganzen Orient zusammengetragen.

Taj Mahal

Taj Mahal

Das Mausoleum liegt uns gegenüber, eingerahmt von vier Minaretten, die sich leicht nach außen neigen. So können sie im Falle eines Erdbebens nicht das Grabmahl beschädigen. Von uns aus gesehen liegt rechts das sogenannte Gästehaus und auf der Westseite die Moschee. Die gesamte Anlage hat eine vollkommene und harmonische Symmetrie.

im Eingangsbereich

im Eingangsbereich

Diesen ersten Eindruck möchte ich natürlich auf einem Foto festhalten. Doch die Plätze mit dem besten Blickwinkel sind alle besetzt von professionellen Fotografen, die auf ein neues Touristen -Modell warten. Trotzdem, ich schaffe es! Unser Führer bietet uns an, ein Bild von Edith und mir zu machen und wir stellen uns an den von ihm vorgeschlagenen Platz. Doch nicht nur unser Führer macht eine Aufnahme von uns, sondern auch der „Hauseigene Taj Mahal -Fotograf“. Eins und noch eins, ich soll doch bitte recht freundlich lächeln. Ich lächle nicht, denn wir haben schon fünf Bilder aus Amber. Fünf mal Edith und ich auf einem Elefant!
„Please,have a look“  fordert uns unser Führer auf und zeigt mir das Ergebnis seiner Aufnahme.  Viel zu dunkel! Edith und ich sind kaum zu erkennen. Doch ich will ihn nicht verletzen, also nicke ich zufrieden und sage „Thank you“. Er schaut mich etwas irritiert an und meint mit einem Seitenblick auf den Fotograf :„He is very professionell“.  Ach ja? Da gibt es anscheinend Kommission, Hand in Hand arbeiten sagt man dazu. „Wir werden keine Fotos kaufen“ erkläre ich ihm. „Falls sie zu dunkel sind, helle ich sie am Computer einfach auf. Ich kann das!“ mogle ich ihn an. Und tatsächlich werden die folgenden Aufnahmen entschieden besser. Stolz erklärt er uns eine Weile später: „Es kommen viele professionelle Fotografen von großen Zeitschriften hierher, fast jeden Tag. Die zeigen uns wie es geht und ich kenne alle Plätze von wo aus man die besten Bilder machen kann.“

Wasserspiele

Wasserspiele

Er hat damit recht, denn das Motiv Taj Mahal aus diesen Blickwinkeln habe ich schon öfter gesehen- auf einem Kalender, in einer Zeitschrift, auf Ansichtskarten. In den Fotopausen gibt er uns auch weiter Information über das Taj Mahal und seinen Erbauer.
Nach Fertigstellung  des Taj Mahals wollte der damalige Herrscher auf der gegenüberliegenden Flussseite eine Kopie des Grabmales bauen, diesmal jedoch in schwarzem Marmor. Dort sollte er selbst bestattet werden. Doch sein ehrgeiziger Sohn Aurangzeb verhinderte dies, indem er ihn entmachtete und so musste Shan Jahan die letzten acht Jahre seines Lebens eingesperrt im Fort von Agra verbringen. Er wohnte dort in seinen Gemächern und hatte Blick auf das Grabmahl seiner geliebten Ehefrau Mumtaz. Er wurde nach seinem Tod im Taj Mahal an der Seite seiner Gemahlin beigesetzt.
Inzwischen haben wir das Mausoleum erreicht und steigen die steile Treppe nach oben.

Gästehaus

Gästehaus

Von diesem großen Platz aus haben wir Sicht auf den Fluss  Yamuna, das Fort Agra, das Gästehaus und die Moschee.  Im Inneren liegen direkt unter der Zwiebelkuppel die Scheingräber von Mumtaz und Shan Jahan, die echten Gräber befinden sich  in einer unterirdischen Kammer.

Marmorarbeiten

Marmorarbeiten

In dem die Scheingräber umgebenden  Zaun befinden sich Einlegearbeiten in der sogenannten pietra-dura Technik. Bis zu 48 winzige Halbedelstein-Stücke wurden so dicht aneinander gesetzt, dass die Blüten keine Bruchnaht erkennen lassen.
Nachdem unser Rundgang beendet ist führt uns der Reiseleiter noch an einige besonders geeignete Foto-Blickwinkel, dann geht es wieder zurück zum Osttor wo schon unser Rikschafahrer wartet. Beide bieten uns noch den Besuch in einem der Souvenirläden an, dort können wir zuschauen wie aus Sandstein schöne Reiseandenken hergestellt wird. „Very interesting!“ versichern uns beide. Doch es bleibt bei dem Angebot und wir werden nicht bedrängt.
Vorsichtig steigen wir wieder in die Rikscha, um uns zurück zum Parkplatz fahren zu lassen. „Ach, der Arme“ meint Edith voller Mitgefühl „am liebsten würde ich aussteigen. Er muss ja so schwer strampeln.“ Da hat sie allerdings recht. Denn auf dem Rückweg muss der Rikschafahrer eine leichte Steigung bewältigen und wir werden spürbar  langsamer. Er versucht es  im Stehen, doch nach einigen Metern muss er aufgeben und seine Rikscha schieben. Er wirft uns einen entschuldigenden Blick zu, zuckt mit den Schultern und deutet mit der Hand die Steigung an. Wie alt mag er sein? Wie viele Jahre hält ein Körper so eine Arbeit aus?
Endlich haben wir den höchsten Punkt überwunden, unser Fahrer sitzt wieder fest auf seinem Sattel und in flottem Tempo geht es zum Parkplatz.
„Wie war es? Hat es euch gefallen? Nicht wahr, es ist wirklich sehr schön?“ möchte Prakash bei unserer Ankunft wissen.  Er selbst hat das Taj Mahal schon zusammen mit seiner Tante besucht und wollte lieber am Auto warten.

Agra Fort

Agra Fort

Nun geht es zu der nächsten bekannten Sehenswürdigkeit von Agra, das Agra Fort. Wir verzichten hier auf einen Führer und erkunden das Terrain mit Hilfe meines  geschriebenen „Reiseleiters“. Die imposante Festungsanlage am Ufer des Yamuna ist 1565 von Akbar, der Großvater von Shan Jahan,  gebaut worden.  Im laufe der Zeit wurden viele Paläste und Gebäude innerhalb des Fort zerstört. Die ehemals aus rotem Sandstein errichteten Bauten wurden von Shan Jahan durch weiße Marmorbauten ersetzt.

Marmorarbeiten im Agra Fort

Marmorarbeiten im Agra Fort

Diese Mischung von Materialien und Baustil geben diesem gut erhaltenen Fort etwas einmaliges. Natürlich besuchen wir auch den Trakt, in dem Shan Jahan die letzten Jahre seines Lebens verbracht hatte. War der Sohn wirklich nur ehrgeizig  als er seinen Vater entmachtet hat? Oder hat er sich die Kosten für ein weiteres Grabmahl ausgerechnet und wollte sein Land nicht in den Ruin treiben?
Auch heutzutage  ist das Fort Agra nicht unbewohnt.

Hundewohnung

Hundewohnung

Zwei Hunde haben sich im oberen Stockwerk einquartiert und drehen ihre Runde auf dem Balkon, bevor sie sich an einem geeigneten Platz niederlassen. Von hier aus beobachten sie interessiert das Treiben der Besucher. Auch die Streifenhörnchen fehlen hier nicht, die possierlichen Tiere sind in fast allen Anlagen anzutreffen.
Am Ausgang warten auch hier die Verkäufer mit Ansichtskarten, doch nach über zwei Wochen hört sich unser „No, thank you“ anscheinend überzeugender an, als am Beginn der Reise. Jeder Verkäufer fragt nur noch dreimal!

Akbars Mausoleum

Akbars Mausoleum

Doch Agra bietet noch mehr Sehenswürdigkeiten. Nur 9 km außerhalb des Zentrums befindet sich Akbars Mausoleum. Wir gehen durch ein riesiges, üppig verziertes Torgebäude und befinden uns in einem großen Park an dessen Ende das Sandsteingrabmal mit vier Marmorminaretten liegt. Doch das besondere ist der Park, hier tummeln sich Hirschziegenantilopen und Axishirsche. Im ersten Moment bin ich verblüfft- sind das wirklich wilde Antilopen? Nur so wenige Kilometer ausserhalb einer Millionenstadt?

Axishirsche

Axishirsche

Wir sind noch am Rätseln als ein junger Mann meine Vermutung bestätigt. „This are Black Backs“ meint er mit einem freundlichen Lächeln. „Und dort auf der anderen Seite gibt es Affen“ werden wir weiter informiert. Ja, danke nett! Der möchte bestimmt einen auf Reiseführer machen. Doch  inzwischen haben wir soviel gesehen und erklärt bekommen , wir wollen hier ohne Guide  den Park und seine Ruhe genießen. Also wimmel ich den lächelnden jungen Mann ab, was mir mit einem großen erstaunten Blick  quittiert wird.
Als wir jedoch auf dem Rückweg zum Parkplatz sind begegnet uns der junge Mann nochmal. Er ist mit einer anderen Urlauberin im Gespräch und zufällig höre ich was er erzählt: „Ich bin aus Bangalore und mache hier Urlaub“. Upps, das war gar kein selbsternannter  Führer sondern ein freundlicher Tourist. Wie peinlich!

Baby Taj Mahal

Baby Taj Mahal

Von hier aus geht es weiter zum Itimad-ud-Daulah, das sogenannte Baby Taj. Dieses Mausoleum wurde 1628 vollendet und war mit seinen kunstvollen Halbedelsteineinlagen ein kleiner Vorläufer des Taj Mahal.
Prakash möchte uns so viel wie möglich zeigen und fährt uns zum unweit gelegenen Grabmahl Chinka-ka-Rauze wo die Fliesenmosaike den persisch-afghanischen Stil erkennen lassen.
Doch nach dem Besuch des Taj Mahal und der Besichtigung weiterer  Grabmahle werden wir so langsam müde. Vor allem im Hinblick darauf, dass wir die heutige Nacht nicht in einem Hotelbett sondern in einem Zugabteil verbringen werden. Denn heute Abend müssen wir uns von Prakash verabschieden und fahren mit der Eisenbahn in die am Ganges gelegene Pilgerstadt Varanasi.

Am Fluss Yamuna

Am Fluss Yamuna

Daher machen wir nur noch einen kurzen Abstecher zu dem Flussufer gegenüber des Taj Mahal, wo Shan Jahan sein schwarzes Marmormausoleum geplant hatte. Von hier kann ich nochmal einen Abschiedsblick auf das  einmalige Bauwerk Taj Mahal werfen.
Unser Zug soll laut Plan um 20.35 auf dem Bahnhof Tundla, etwas außerhalb von Agra, abfahren. Wir werden vor der Abfahrt zusammen mit Prakash zu Abend essen und er bringt uns anschließend zum Bahnhof. Nun haben wir noch ein wenig Zeit zur Verfügung und Edith möchte sie nutzen um sich im Hotel noch ein wenig hinzulegen. Wer weiß ob das im Zug möglich ist. „Of course, natürlich könnt ihr im Zug schlafen“ versichert uns Prakash. „Ihr bekommt beide  ein richtiges Bett“.  Wirklich? Er hat uns zwar 18 Tage immer sehr gut informiert, doch in dem Fall habe ich so meine Zweifel. Na ja, wir werden sehen.
Während Edith eine wohlverdiente Ruhepause macht, gehe ich mit Prakash in ein Cafe und wir nutzen die verbleibende Zeit um noch einen Chai Masala zu trinken und uns ein wenig zu unterhalten. Er gibt mir noch einige gute Tipps, was wir uns in Varanasi anschauen sollen. Auch auf unsere Ankunft morgen früh auf dem Bahnhof bereitet er mich vor: „Falls der Fahrer nicht da ist, dann bleib ganz ruhig. Er kommt bestimmt. Am besten du gehst mal schauen ob er anstatt auf dem Bahnsteig vielleicht draußen wartet“. Kein Problem, wird schon alles klappen. Außerdem, auf Bahnhöfen war ich ja schon oft. Die sind doch alle gleich. Oder? Darauf lächelt Prakash orientalisch geheimnisvoll und hüllt sich in Schweigen.
Schnell ist die Zeit vorbei und wir gehen Edith im Hotel abholen und auch unsere Koffer nehmen wir gleich mit. Prakash hat ein sehr schönes Restaurant ausgesucht und die Gerichte sind hervorragend. Am besten schmeckt uns allen ein Curry mit Gemüse und Früchten, doch auch der Spinat ist sehr lecker.
Dann ist es Zeit zu bezahlen und zu unserer letzten gemeinsamen Autofahrt zum Bahnhof zu starten. Prakash wird, sobald wir im Zug sitzen, noch heute Nacht die 230 km bis nach Jaipur zurückfahren.
Als wir am Bahnhof ankommen ist es schon dunkel. Prakash erklärt uns, dass er uns zwei Gepäckträger organisiert. „ Die wissen  auch immer  auf welchem Gleis der Zug abfährt“ erklärt er uns. Die Gepäckträger? „Ja, das Abfahrtsgleis ändert sich öfter und die Gepäckträger erfahren das immer als erste“. Die beiden von ihm engagierten Jungs schnappen mit Schwung unsere Koffer, laden sie sich auf den Kopf und wir folgen ihnen. Es geht treppauf, danach treppab und wir stehen auf dem Gleis an dem der Zug eintreffen soll.  Wir befinden uns inmitten anderer Reisender und in den Metallstreben über mir wimmelt es von Tauben. Ob da mein gutes Karma ausreicht um  keinen Taubendschiss  abzubekommen?
Nein, mein Karma  reicht nicht! Kurz darauf spüre ich wie etwas auf meine Schulter fällt – platsch- und wische es halt mit einem Tempo wieder ab.

am Bahnhof von Agra

am Bahnhof von Agra

Die anwesenden Passagiere haben sich offensichtlich auf eine länger Wartezeit eingestellt. Ein Teil hat einen Platz auf der Sitzbank erobert, andere lassen sich auf ihren Taschen und Koffern nieder.  Die ganz Müden haben sich auf den Boden gelegt und versuchen zu schlafen. Die Taschen werden als Kopfkissen benutzt und wer eine hat, deckt sich mit der Decke zu. Das alles auf russgeschwärztem Betonboden. In der Mitte des Bahnsteigs ist, genauso wie in Europa, ein Kiosk an dem Wasser, Kekse oder Kaugummi angeboten wird. „Da ist ein Platz auf der Bank frei“ macht Prakash uns aufmerksam. „Möchtet  ihr euch setzen?“   „Ach nein, danke. Ich bleibe lieber stehen“ kommt es im Chor von Edith und mir. Die Bank macht keinen einladenden Eindruck, vermutlich ist danach unsere ganze Kleidung russgeschwärzt.  So bleiben wir stehen, die beiden Kofferträger sind  in der Nähe und irgendwann erklärt einer der beiden, dass der Zug vorrausichtlich eine Stunde Verspätung hat. Wo hat er das jetzt erfahren?  „Das Gleis bleibt aber das Gleiche, ihr könnt hier stehen bleiben“ versichert er uns mit einem beruhigenden Lächeln. Es wird vermutlich stimmen, denn soweit ich sehe sind alle anderen Bahnsteige leer und verlassen. Doch was bewegt sich den dort bei Gleis 1? Und das an mehreren Stellen! Ich schaue genauer hin- es sind Ratten. Und nicht so kleine wie in Bikaner. Nein, gross wie Kaninchen sind die Tiere und gehen in Seelenruhe auf dem verlassenen Bahnsteig spazieren.  Ich schupse Edith an: „Schau mal, da drüben! Ratten!“ Edith sagt nichts, doch Prakash braucht kein Deutsch zu verstehen um zu wissen von was ich spreche. „Nicht alle Bahnhöfe in Indien sind so wie hier. Der hier ist wirklich schlimm, das stimmt.“
Ich nutze die Wartezeit und versuche noch ein paar Fotos von Edith und Prakash zu machen. Voll auf meine Aufgabe konzentriert gehe ich einige Schritte rückwärts und schiesse das erste Foto. Zu dunkel! Also noch eins- einen Schritt näher. Ist auch alles richtig eingestellt? Klick, ja das ist was geworden. Als ich die Kamera senke bemerke ich, dass ich von einer Menschentraube umgeben bin. Alle, die sich nicht zum Schlafen auf den Bahnsteig gelegt haben, stehen hinter und neben mir. Sie schauen über meine Schulter  und möchten wissen was ich da mache und wie das Foto geworden ist.  Also zeige ich das Bild in der Runde um, erhalte zustimmendes Nicken, freundliches Lächeln und von einigen ein anerkennendes Schulterklopfen.
Der eine Kofferträger taucht wieder mit neuen Informationen auf: „Bald kommt der Zug, nur noch eine weitere halbe Stunde“.  Noch eine halbe Stunde? „Prakash“ frage ich „du musst doch noch bis Jaipur fahren, oder?  Wir können auch alleine warten, kein Problem.“  Doch das kommt für ihn nicht in Frage, er lässt uns hier nicht alleine stehen. Ausserdem möchte er sicher sein, dass wir das richtige Zugabteil bekommen. Na Gott sei Dank, da bin ich aber froh!
Dann endlich fährt der Zug ein und es kommt Leben in alle Wartenden.  Die ersten Waggongs, die in den Bahnhof einfahren, sind total überfüllt. Die Menschen stehen an den offenen Türen, halten sich fest und die meisten der hier wartenden Passagiere laufen mit dem noch fahrenden Zug mit, um sich als erstes in die Tür drängeln zu können. Danach kommen die Liegewägen, hier geht es schon ruhiger zu. Und wo müssen wir hin? Ich halte mich an die Kofferträger, die sollen ja alles wissen. Die Einstiegzeit ist kurz, nur fünf Minuten hat uns Prakash gewarnt. Wer dann nicht im Zug ist hat Pech gehabt.  Also laufen und rennen alle durcheinander, doch dann steigen die Kofferträger mit unserem Gepäck in einen Wagen und wir schaffen es hinter ihnen zu bleiben. Auch Prakash ist mit uns in den Zug gestiegen. Sind wir hier richtig? Sieht eigentlich ganz gut aus, in den Abteils sind mit blauem Plastik bezogene Liegen und als Tür fungiert ein Vorhang. „Nein, nein“ ruft uns Prakash zu „ihr habt erster Klasse. Das ist die Zweite, wir müssen noch einen Waggong weiter.“ Also drängeln wir zu fünft mit unseren Koffern und Handgepäck entgegen dem Menschenstrom in den nächsten Waggong. Hier ist es ruhig und menschenleer. Ein Schaffner zeigt uns unser Abteil, wir verabschieden uns von den beiden Kofferträgern und letztendlich auch von Prakash. Es war eine schöne Zeit mit ihm und wir versprechen in Kontakt zu bleiben. Doch die Verabschiedung ist kurz, er muss schnellstens  aussteigen, denn draussen ertönt schon der Pfiff zur Abfahrt. Und dann sitzen wir allein in unserem Abteil und ich schaue mich das erste mal bewusst um. Prakash hatte tatsächlich recht, wir haben jede ein Bett. Auf dem Kopfkissen liegt frischgewaschen und gebügelt ein Bettlaken, ein Kopfkissenbezug und ein Leinentuch zum Zudecken. Die Einrichtung und die zwei Ventilatoren an der Decke stammen vermutlich noch aus der britischen Kolonialzeit, doch es ist soweit alles sauber und am besten legen wir uns hin, lesen noch ein wenig und versuchen zu schlafen.  Als der Schaffner kommt folge ich Prakashs Ratschlag und sage ihm er soll uns kurz vor Varanasi wecken. Schliesslich möchten wir nicht am Endziel des Zuges, in Kalkutta, wachwerden.
Eine Weile lesen wir noch, dann machen wir das Licht aus, wickeln uns in das Betttuch und versuchen zu schlafen.  Doch das ist schwierig, denn es ist ungemütlich kalt. Ob es hier eine Möglichkeit gibt die Aircondition auszustellen? Ich durchsuche das ganze Abteil, probiere jeden Schalter und Knopf aus, doch ohne Erfolg. Ob der Schaffner in der Nähe ist? Ich schau nach draussen, doch weit und breit ist niemand zu sehen. Na gut, wir nehmen noch die Wolldecke und ich einen von meinen Schals und rolle mich so klein wie möglich zusammen. Irgendwann werden wir sicherlich einschlafen.

Rundreise durch Indien- von Neu Delhi durch Rajasthan bis Varanasi

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Indien Erlebnisurlaub – das Taj Mahal in Agra
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Über den Autor

Elke Hoppe

Vor ca. 20 Jahren bin ich von Deutschland nach Spanien ausgewandert, um auf der Sonnenseite Europas leben zu können. Doch auch von hier aus habe ich das Bedürfnis mehr von der Welt kennen zu lernen.
Da es mir zeitlich und beruflich möglich ist, mache ich seit 2005 einmal im Jahr eine „große Reise“. Begleitet werde ich dabei von Edith, meiner Mutter, die vor 18 Jahre ebenfalls aus dem deutschen Regen in die spanische Sonne geflüchtet ist.
Bisher hat uns unsere Reiselust nach Asien, Kenia und Peru geführt. Für das Jahr 2009 hatten wir uns für Indien entschieden und dort neben Rajasthan inzwischen auch andere Regionen besucht. Auf den Rundreisen in Indien waren wir in Begleitung von unserem Fahrer Prakash Acharya. Er ist ein zuverlässiger und informativer Reisebegleiter, den ich sehr empfehlen kann. Prakash hat sich vor einigen Jahren selbständig gemacht und falls jemand mit ihm eine Rundreise machen möchte bin gerne bereit den Kontakt herzustellen.

21 Reaktionen bis “ Indien Erlebnisurlaub – das Taj Mahal in Agra ”

  1. Hallo Elke,
    habe gerde mit großem Interesse deinen Reisebericht überflogen.
    Schon witzig, ich möchte mit meiner Tochter am 13.November 09
    nach Indien, für 16 Tage, geht leider nicht länger.
    Meine Tochter und ich suchen noch nach einer Individualreise.
    Kannst du uns den Kontakt zu deinem Fahrer vermitteln? Das wäre riesig nett :-))
    Liebe Grüße
    und falls du mal den Südschwarzwald in Old Germany besuchen möchtest
    werden ich dir eine Führung zukommen lassen *grins*
    Gudrun

  2. Liebe Elke,

    dank Deiner großen Hilfestellung bei der Reisevorbereitung und dank Deines Kontakts zu Prakash haben meine Freundin Esther und ich eine unvergessliche Zeit in Indien erlebt. Die Tour durch Rajasthan wird uns für immer in wundervoller Erinnerung bleiben. Nicht zuletzt durch die Fahrkünste (wer mal in Indien war weiß wie unerlässliche diese sind 🙂 und nützlichen Tipps von Prakash. Wir haben uns immer sicher gefühlt und denken mit Begeisterung an die zwei Wochen im November 2009 zurück.

    Wer lieber individuell und nicht im großen Touristenbus durch Indien reisen möchte, für den ist ein Trip in Prakashs Ford eine empfehlenswerte Alternative.

    Herzliche Grüße. Anna

  3. Elke Hoppe

    Liebe Anna

    vielen Dank für Deinen Kommentar zu Eurer Reise.
    Es freut mich zu hören, dass Ihr einen schönen und unvergesslichen Indienurlaub mit Prakash als Fahrer und Reisebegleiter verbracht habt.

    Viele Grüsse
    Elke

  4. Dezember 2009
    Liebe Elke,
    nun sind wir schon wieder aus Indien zurück. Die ersten Tage waren wir noch auf eigene Faust mit dem Zug von Dehli nach Varansi und dann nach Agra unterwegs. Von dort hat uns dann Prakash mit seinem stets glänzenden neuen Ford abgeholt und uns in 9 Tagen sein traumhaftes Rajasthan gezeigt. Wir hatten die Hotels nur bis Jaipur vorgebucht da wir uns im Vorfeld nicht entscheiden konnten, welches der im Internet angebotenen Hotels uns am Besten gefällt. Dank Prakash und seiner Ortskenntnis war es für uns dann überhaupt kein Problem vor Ort schöne indische Hotels mit gutem Preis-Leistungsverhältnis auszusuchen.
    Indien war traumhaft schön und wir werden wieder kommen und keine Frage, unser Fahrer wird dann auch wieder Prakash sein.
    Liebe Grüße
    Gudrun und Eny

  5. Elke Hoppe

    Liebe Gudrun,
    super, dass Eure Reise so toll verlaufen ist. Rajasthan ist tatsächlich traumhaft und auch ich werde mit Sicherheit für nächstes Jahr einen weiteren Indienurlaub einplanen. Natürlich wird auch bei mir wieder Prakash als unser Begleiter und Fahrer dabei sein. 🙂
    Liebe Grüße an Dich und Eny
    Elke

  6. […] mein vorhergehender Bericht über Agra ist erschienen unter: http://www.reiseberichte-blog.com/indien-erlebnissurlaub-das-taj-mahal-in-agra/ […]

  7. […] Der Bericht über Agra und das Taj Mahal vom Januar ist zu lesen unter: http://www.reiseberichte-blog.com/indien-erlebnissurlaub-das-taj-mahal-in-agra/ […]

  8. Hallo Frau Hoppe
    genial, super Bericht mit guten Tipps für unseren geplanten Kurzaufenthalt in Indien. Auf dem Hinflug nach Nepal legen wir in Delhi einen 4-tägigen Halt ein, um vor allem den Taj Mahal zu bestaunen.
    Um möglichst viel in dieser kurzen Zeit zu sehen und nicht nur auf den Touristenpfaden unterwegs zu sein und auch typisch indische Hotels und Restaurants kennen zu lernen, wären wir gerne mit einem einheimischen Guide unterwegs und würden uns freuen, wenn wir Prakash dafür anfragen könnten.
    Könnten Sie uns den Kontakt zu ihm vermitteln?
    Das wär super nett?
    Dafür könnten wir jederzeit gute Kontakte in Kathmandu vermitteln, wo wir gute Freunde haben.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Daniela und Markus

  9. Elke Hoppe

    Hallo Daniela

    Danke für den Kommentar.
    Gerne vermittle ich den Kontakt zu Prakash, bzw. frage an ob er in dieser Zeit frei ist. Wann soll die Reise nach Indien und Nepal denn stattfinden? Ich werde euch meine email senden, so könnt ihr mir direkt antworten.
    Liebe Grüsse in die schöne Schweiz
    Elke

  10. […] Der Anlass dazu ist eine Einladung von Gudrun. Wir  haben uns letzten Herbst durch meinen blog http://www.reiseberichte-blog.com/indien-erlebnissurlaub-das-taj-mahal-in-agra/kennen gelernt, da  sie eine Indienreise mit Ihrer Tochter plante. Daraufhin habe ich ihr den […]

  11. Namaste Elke
    wir sind zurück von unserer tollen, abenteuerlichen Reise nach Indien und Nepal und sind vor 8 Tagen mit einem Rucksack voller Eindrücke, neuen Erfahrungen, lustigen Travelstories und über 1000 Fotos zurückgekehrt.
    Wir sind ja so froh, vor unserer Abreise auf Deinen Blog gestossen zu sein, damit Du Kontakt mit Prakash aufnehmen konntest – leider war es ihm nicht möglich, uns zu begleiten, doch er organisierte uns seinen Freund Satya, der von Neu Delhi aus Touristen begleitet und glücklicherweise Zeit hatte, um uns 3 Tage durch das bunte, farbige Indien zu chauffieren – genial, es hat alles super geklappt, er hat uns frühmorgens auf dem Flughafen in Neu Delhi abgeholt – anschliessend gings nach Agra – durch das immense Verkehrschaos, erstaunlich, wie man sich dort hupend und links und rechts überholend vorwärts bewegt – er meinte immer wieder: that’s India, welcome, no rules on the road!
    Wir vertrauten ihm und seinen Fahrkünsten. In Agra empfiehl er uns ein tolles Hotel, führte uns zu einem feinen, indischen Restaurant und anschliessend zum Parkplatz vom Taj Mahal, mit wichtigen Tipps schickte er uns auf den Weg, zur Besichtigung dieses wunderschönen Bauwerks, so mystisch zauberhaft.
    Am nächsten Tag kutschierte er uns in The Pink City, nach Jaipur,in die Hauptstadt Rajasthans, die uns mit seinen faszinierenden Palästen und farbigen Gassen sehr begeisterte – bei genialer Abendstimmung führte er uns zum grandiosen Water Palace, wirklich toll.
    Auch hier empfiehl er uns ein tolles, ziemlich nobles aber nicht teures Hotel, wo wir uns sehr wohl fühlten.
    Dann gings leider schon wieder zurück in die Millionenstadt Delhi, schauten uns noch das eine und andere Monument rsp. Sehenswürdigkeit von Delhi an, dann lud er uns vor unserem Hotel ab – wirklich, Satya können wir mit bestem Gewissen weiterempfehlen, es hat uns wirklich Freude gemacht, mit ihm das berühmte Dreieck Indiens zu erkunden – thanks a lot, Satya, you made our stay in India very enjoyable and unforgettable.
    War auch schön, dass sich Prakash unterwegs noch telefonisch erkundigt hat, wie es uns ging rsp. gefällt – so nett. Meldet Euch am besten bei Elke rsp. auf diesem Blog, wenn ihr eine Indien-Reise plant und nach einem versierten, sympathischen Guide sucht, wir waren so froh und dankbar für seine sehr sichere, überlegene Fahrweise und seine guten Tipps.
    Viel Vergnügen und Spass bei eurem Indien-Abenteuer.
    Und Dir Elke nochmals ganz herzlichen Dank für Deine Mithilfe bei der Planung unserer Reise, war sehr nützlich.
    Indien war toll und sicherlich einen Abstecher wert, hat uns begeistert, fasziniert aber teils natürlich auch schockiert, so krasse Gegensätze von Arm und Reich.
    Liebe Grüsse, Daniela und Markus

  12. Elke Hoppe

    Liebe Daniela und Markus
    vielen Dank für eure Rückmeldung und Schilderung der Indienreise. Ich freue mich, dass es euch gefallen hat und ihr einen unvergesslichen Aufenthalt in Indien hattet.
    Euer Lob an Satya werde ich weitergeben, er und auch Prakash werden sich sehr darüber freuen. Genauso wie natürlich auch ich ;-)!
    Liebe Grüße
    Elke

  13. […] habe ich Gudrun letztes Jahr über den „Reiseberichte-blog“. Sie hat auf meinen Bericht http://www.reiseberichte-blog.com/indien-erlebnissurlaub-das-taj-mahal-in-agra/ geantwortet und war danach mit Prakash als Fahrer und Reisebegleiter  in Rajasthan unterwegs. In […]

  14. Danke für diesen tollen Artikel, hat meinen Tag gerettet und mich wieder ein Stück an den langersehnten Indien Urlaub gebracht, der endlich im Febraur nächsten Jahres ansteht.

    Viele liebe Grüße

  15. Elke Hoppe

    Hallo Julia
    danke für die positive Zuschrift und es freut mich dir den Tag gerettet zu haben. 🙂
    Für deinen Indienurlaub wünsche ich viel Spaß und eine super Reise.Da kommt bei mir doch schon wieder das Fernweh, wenn ich das schreibe 😉
    Viele Grüße
    Elke

  16. Hallo Elke,
    können Sie mir für eine geplante Indien-Reise die E-mail Adresse
    bzw Web-site von Prakash mitteilen oder Kontakt zu ihm herstellen?
    Danke im voraus.
    Gruß

    Guntram Willner

  17. Elke Hoppe

    Hallo Guntram
    Danke für Ihre Zuschrift. Die Mailadresse von Prakash ist : indienemeraldtours@gmail.com
    Da Prakash jedoch viel mit Gästen unterwegs ist und daher nicht immer täglich seine Mails abfragt, bin ich auch gerne behilflich den Kontakt herzustellen.Ich werde Ihnen für diesen Fall meine Mail -Adresse zusenden.
    Viele Grüße aus einem sonnigen aber kalten Spanien
    Elke

  18. Hallo Frau Hoppe,

    wir werden im Februar eine Reise nach Indien antreten, jedoch mit Studiosus. Ihre Reiseerlebnisse haben mich jedoch seh inspiriert. Werde bestimmt einiges davon mitnehmen. Hatten Sie auch die Ratten bzw. Affen Tempel besucht? wenn Sie möchten werde ich Ihnen auch meine eindrücke einer geführten Indien Reise berichten? Wissen Sie wie die Temperaturen um diese Jahreszeit in Delhi und dem Westen sind?
    Freue mich auf eine Antwort

    Brigitte santen

  19. Elke Hoppe

    Hallo Frau Santen
    danke für die Zuschrift, freue mich immer über einen Kommentar. Den Rattentempel bei Bikaner haben wir besucht, Affentempel habe ich verschiedene gesehen, einer davon in Varanasi.Die Temperaturen im Februar liegen in Delhi und Rajasthan tagsüber so bei 20º bis 25ºC, nachts wird es sehr kühl. Vor allem in den Hotels, denn statt Heizung ist meist nur ein kleiner Elektroofen vorhanden.
    Natürlich würde ich mich über eine Schilderung ihrer Indien Reise sehr freuen, es ist immer wieder interessant sich auszutauschen.
    Ich werde Ihnen meine email Adresse zusenden, vielleicht ist ja auch vor Ihrer Reise noch die ein oder andere Frage offen?
    Viele Grüße aus Spanien
    Elke Hoppe

  20. Hallo Frau Hoppe,

    mein Freund und ich reisen im Februar 2013 nach Indien, die Flüge sind für den 10. Februar gebucht. Wir würden gerne Kontakt zu Prakesh aufnehmen, da wir von Dehli über Jaipur nach Agra wollen. Von dort aus müssen wir nach Khajuraho, wo wir für 4 Wochen in einem Kinderheim arbeiten werden. Danach würden wir gerne wieder zurück nach Dehli, am besten mit einem Abstecher über Varanasi. Ist ihr Guide auch für solche Touren zu buchen? Es wäre toll, wenn Sie den Kontakt herstellen könnten.

    Liebe Grüße,
    Sarah und Philipp

  21. Elke Hoppe

    Hallo Sarah und Philipp
    vielen Dank für eure Zuschrift. Den Kontakt zu Prakash könnt ihr über folgende email aufnehmen: indienemeraldtours@gmail.com
    Empfehlen würde ich euch die Tour bis Agra mit Fahrer und Auto. Doch die Fahrt von Agra nach Khajuraho bzw. den Rückweg über Varanasi würde ich jedoch mit dem Zug zu machen. Die Strecke Varanasi-Delhi sind mit dem Auto mindestens 14 Stunden. Es gibt Nachtzüge die günstig und auch gut sind.Doch am besten ist, ihr fragt zu diesem Thema Prakash, er kennt die Strecken und Fahrzeiten am besten.
    Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag, viele Grüße
    Elke

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