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Paris – Eiffelturm, Champs-Elysee, Montmatre, Sacre Coeur und Moulin Rouge

Städtereisen Paris. Die beste Zeit um nach Paris zu reisen, ist der Juni und der Mai, denn dann ist die Luft in der französischen Hauptstadt noch frisch und der Himmel meist von einem strahlenden Blau. Im Hochsommer ist es in der Stadt an der Seine zu heiß und auch zu stickig.

Wer nach Paris kommt, der sollte immer viel Zeit mitbringen, denn Paris hat nicht nur eine Menge Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine Atmosphäre, der man sich so schnell nicht entziehen kann. Paris ist etwas ganz Besonderes unter den Metropolen dieser Welt, denn diese Stadt hat Charme und Esprit wie keine andere Stadt. Nur eines sollte man als Nicht-Franzose in Paris niemals tun und das ist Autofahren. Die Pariser Autofahrer sind nicht gerade zimperlich und die Fußgänger erzwingen sich gerne mal den Übergang über eine Straße, auch wenn die Ampel für sie rot ist. Alle Autofahrer die keine Nerven wie Drahtseile haben, die sollten den Wagen am Hotel stehen lassen und stattdessen lieber die Métro, die Pariser U-Bahn nehmen. Man kommt damit überall hin und wird zudem auch noch mit Live Musik unterhalten. Besser und bequemer geht es nicht.

Wo sollte man einen Bummel durch Paris starten? Bester Ausgangspunkt ist der Place de la Concorde, im Herzen der Hauptstadt. Diesen geschichtsträchtigen Platz kann man nicht übersehen, denn auf ihm steht der 38 m hohe Obelisk aus Luxor. 1793 war der heutige Place de la Concorde die Hinrichtungsstätte von König Ludwig XVI. und seiner Frau Marie Antoinette, die dort im Oktober 1793 geköpft wurde, neun Monate nach ihrem Mann. Wer das Grab der unglücklichen Königin sehen will, der muss zur Basilika von Saint Denis fahren, denn dort stehen die Sarkophage des Königs und der Königin.

Nach einem Besuch auf dem Place de la Concorde, kann man entweder zu Fuß in die Prachtstraße Champs-Élysées gehen oder aber sich den Louvre ansehen. Für beides braucht man allerdings Zeit, denn den Louvre im Laufschritt zu sehen, wäre unverzeihlich. Der ehemalige Palast der französischen Könige wurde 1190 erbaut und beherbergt heute eine der größten und wichtigsten Kunstsammlungen der Welt. Wer die Mona Lisa von Leonardo da Vinci oder die Venus von Milo sehen will, der sollte dort nachschauen, wo sich die meisten Besucher drängeln. Auch für die Champs-Élysées sollte man Zeit mitbringen, denn die breite, von Bäumen gesäumte Straße ist perfekt für einen Bummel. Hier findet man alles was sehr schick und sehr teuer ist, aber es ist schon ein Erlebnis, die Schaufenster der berühmten Designer zu sehen und in aller Ruhe bis zum Arc de Triomphe zu gehen. Nicht weit vom Triumphbogen mit dem Grab des unbekannten Soldaten, sind auch die Gärten der Tulierien, in denen man wunderschön unter blühenden Bäumen spazieren gehen kann.

Um Paris einmal von oben zu sehen, gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen kann man mit dem Aufzug auf das Pariser Wahrzeichen, den Eiffelturm fahren oder man nimmt einige Treppen in Kauf und steigt in die Kuppel der Basilika Sacré Coeur. Die Fahrt auf den Eiffelturm ist nicht ganz billig und deshalb ist Sacré Coeur mit Sicherheit die bessere Wahl. Um zur vielleicht schönsten Kirche von Paris zu kommen, muss man mit der Métro bis zum Montmartre fahren. Am besten ist es, dann am Moulin Rouge vorbei die schmale Straße hinauf zu gehen und dann, am Ende der Straße steht die Kirche, die sich wie ein riesiger Berg bauschiger Zuckerwatte, unter einem (hoffentlich) strahlend blauen Himmel ausnimmt. Die Basilika selbst wird von innen nur mit Kerzen beleuchtet, was sie umso eindrucksvoller macht. Auf dem Place du Tertre vor der Kirche, treffen sich damals wie heute Künstler aus aller Welt. Wer sich malen lassen möchte, der hat die große Auswahl, denn es werden alle Stilrichtungen angeboten. Der Montmartre ist aber auch das Viertel der kleinen Bistros, mit feiner französischer Küche zu bezahlbaren Preisen. Hier kann man wunderbar bei einem Glas Wein oder Pastis sitzen und das bunte Künstlervölkchen beobachten.

Wenn das Wetter mal nicht so mitspielen sollte, dann ist ein Besuch der Conciergerie, dem ehemaligen Staatsgefängnis von Paris, eine gute Idee. Hier befindet sich auch die Zelle, in der Königin Marie Antoinette saß und auf ihre Hinrichtung wartete. Besonders eindrucksvoll sind der Saal der Wachen und der Saal der Bewaffneten, die zu den ältesten Räumen des um 1300 entstandenen Gefängnisses gehören. Über eine Wendeltreppe kommt man in die Küche, in der es vier riesige Kamine gibt, wo gleich mehrere Schafe auf einmal gegrillt werden konnten.

Einen Besuch wert ist auch die bekannteste Kirche von Paris, Notre Dame. Victor Hugo hat der auf einer Seine Insel gelegenen Kirche, mit dem „Glöckner von Notre Dame“ ein ewiges Denkmal gesetzt. Die Kirche im klassisch-gotischen Stil erbaut, ist auch von innen sehenswert und wenn eben möglich, sollte man eine Führung mitmachen, denn die Geschichte von Notre Dame ist sehr interessant und spannend. Die Glocken von Notre Dame wurden der Legende nach aus dem Schmuck der Pariser Frauen gegossen und haben deshalb einen wunderschönen Klang. Wer sich davon überzeugen will, der muss bis zum Abendläuten warten.

Wer sich in den Zug setzt und eine halbe Stunde fährt, der kann sich eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ansehen und das ist Schloss Versailles. Es gibt kaum ein anderes Schloss in Europa, was so prachtvoll ist wie die Residenz des Sonnenkönigs. Allein der Spiegelsaal ist einen Besuch wert, aber auch die Apartments der Madame Pompadour und der Königin Marie Antoinette sind einzigartig schön. Nicht alle Räume des Schlosses sind für die Besucher geöffnet, denn das würde auch jeden zeitlichen Rahmen sprengen, aber das Arbeitszimmer des Königs und auch das Uhrenkabinett sollte man sich unbedingt ansehen. Im Sommer sollte dem Besuch im Schloss ein Spaziergang durch den Park folgen. Hier befindet sich auch das Lustschloss „Petit Trianon“, das der König für seine Geliebte Madame du Barry bauen ließ.

Paris ist besonders bei Nacht wunderschön und alle die verliebt sind, sollten am Abend eine Bootsfahrt auf der Seine machen, denn nur vom Wasser aus kann man verstehen, warum die französische Hauptstadt auch die Stadt der Lichter genannt wird.

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