Reiseberatung für individuelle Reisen

Rundreise China mit Peking, Xi’An, Yangtze-Kreuzfahrt, Guilin, Hongkong

Die große Chinesische Mauer

Die große Chinesische Mauer

China – das „Reich der Mitte“ und Land unendlicher Vielfalt. Welch großes Repertoire an Erlebnissen und Eindrücken es für uns als Reisende zu bieten hat, konnten wir vor unserer Reise kaum abschätzen, höchstens erahnen. „Höhepunkte Chinas mit Yangtze-Kreuzfahrt“ – der Titel unserer Reise war Programm und versprach nicht zu viel. Vom beeindruckenden „kaiserlichen Labyrinth“ der Verbotenen Stadt in Peking, über die atemberaubende Chinesische Mauer, den Terrakotta-Kriegern in Xi’An, der Fluss-Kreuzfahrt auf dem mächtigen Yangtze, der romantischen Karstfelsen-Landschaft in Guilin bis hin zur ehemaligen britischen Kronkolonie und heutigen „Wolkenkratzermetropole“ Hongkong folgte ein Höhepunkt dem nächsten. Aber eins nach dem anderen und von vorn …

Ende Juli kam ein Teil der Reisegruppe zum Informationsabend im Marché-Restaurant im Dresdner Hauptbahnhof zusammen. Hier wurde noch einmal der Reiseablauf besprochen und Hinweise zur Einreise, dem Klima und der dafür nötigen Kleidung, der Trinkgeldregelung und vielem mehr gegeben. Am Ende bleibt das Gefühl: toll, dass wir uns schon ein wenig  kennengelernt haben und die Frage: wann geht die Reise endlich los?! Leider mussten wir uns noch gut sechs Wochen gedulden. Doch die Zeit verging wie im Flug, ein Anruf bei meinen Reisegästen zwei Tage vor Abreise ergibt: „Wir sind gespannt und freuen uns schon sehr!“. Und alle sind begeistert von der Tatsache, dass unsere Gruppe – inklusive mir als Reisebegleitung – nur 10 Personen zählen wird.

Endlich ist der Tag der Abreise gekommen und ich treffe etwa die Hälfte der Gruppe am Eberhardt TRAVEL Reisebüro im Flughafen Dresden. Die meisten Gäste haben sich für die bequeme Anreise mit dem Haustür-Transfer entschieden und so können wir etwa zwei Stunden vor Abflug entspannt und in aller Ruhe gemeinsam am Lufthansa-Schalter einchecken und unser Gepäck aufgeben.
Zunächst stärken wir uns bei einem Willkommens-Snack im Flughafen-Restaurant und begeben uns anschließend zur Sicherheitskontrolle. Dann heißt es warten… mit etwa 25 Minuten Verspätung starten wir in Richtung München, wo wir dann auch die Gäste aus dem Raum Leipzig und Berlin treffen. Auch bei ihnen hat bisher alles gut geklappt: der Haustür-Transfer-Service zum Flughafen, Einchecken mit der Eberhardt-Abflugbetreuung und schließlich der Flug nach München. Nun sind wir komplett und um 19:40 Uhr hebt unsere Lufthansa-Maschine nach Peking ab.

Während des Fluges bin ich meinen Gästen beim Ausfüllen der Einreisekarte und des Gesundheitsformulars behilflich. Der Pilot gibt Gas und so kommen wir schon nach etwa acht Stunden Flugzeit in Peking an. Wegen der Zeitverschiebung von plus 6 Stunden ist es jetzt hier Vormittag. Zunächst müssen wir die Gesundheitsformulare abgeben, danach stellen wir uns zur Kontrolle der Pässe und Einreisekarten an (ein Abschnitt dieser Karte muss für die Rückreise aufbewahrt werden!).

Unsere Reisegruppe in der Verbotenen Stadt in Peking

Unsere Reisegruppe in der Verbotenen Stadt in Peking

Alles ist in Ordnung, wir dürfen das „Reich der Mitte“ nun offiziell betreten. Mit der Flughafen-Bahn gelangen wir schnell und bequem zum anderen Terminal, wo unser Gepäck nach nur wenigen Augenblicken ankommt.

Kurze Zeit später treffen wir unseren örtlichen, Deutsch sprechenden Reiseleiter. Mit seinem blauen Eberhardt-Schild ist er kaum zu verfehlen. Eigentlich heißt er Xia Jun, doch von seinen europäischen Gästen wird er nur Josef genannt. Josef wird uns also während der Rundreise von Peking bis nach Guilin begleiten. Der Fahrer hievt unser Gepäck in den Bus und wir machen uns auf den Weg in das Zentrum. Unser erstes Besichtigungsziel ist der Kaiserpalast, am nördlichen Ende des Tian’anmenplatzes gelegen.

Tian’anmen-Platz in Peking

Tian’anmen-Platz in Peking

Bis 1924 blieb der Allgemeinheit der Zutritt in den Palast verwehrt, weshalb er auch den Namen „Verbotene Stadt“ trägt. Wir sind überwältigt von der Größe und architektonischen Schönheit der Anlage.

Ebenso beeindruckt sind wir von den Ausmaßen des Tian’anmen-Platzes, der auch unter dem Namen „Platz des himmlischen Friedens“ bekannt ist.

Beim Abendessen in einem Restaurant probieren wir uns im Umgang mit den chinesischen Ess-Stäbchen, was trotz Müdigkeit doch recht gut klappt ☺

Unsere Reisegruppe vor der Halle des Erntegebetes in Peking

Unsere Reisegruppe vor der Halle des Erntegebetes in Peking

Am nächsten Morgen besuchen wir den Himmelsaltar und das Himmelsgewölbe und am Nachmittag den Sommerpalast mit dem berühmten Marmorboot. Am Abend entschließen wir uns alle zum fakultativen Peking-Ente-Essen, was ich nur empfehlen kann!

Ein weiterer Tag in Peking folgt und wir besichtigen zunächst die Ming-Gräber, ein ca. 50 Kilometer nördlich von Peking befindlicher Monumentalfriedhof, und spazieren auf der „Allee der Seelen“. Ein weiterer Höhepunkt lässt nicht lange auf sich warten, denn anschließend fahren wir weiter zur Großen Mauer. Nach einer kurzen Pause zum Mittagsimbiss machen wir uns auf den Weg… es gibt zwei Möglichkeiten: den sanfteren Anstieg nach Osten oder den zum Teil sehr steilen nach Westen. Zusammen mit drei Reisegästen, wähle ich den Weg nach Westen. Und der ist eigentlich wirklich nichts für „untrainierte Flachlandtiroler“, aber egal – ich will da hoch!

Ich auf der großen Chinesischen Mauer

Ich auf der großen Chinesischen Mauer

Und man sollte auch unbedingt das ein oder andere Mal mehr zum Durchatmen anhalten, denn der atemberaubende Blick belohnt und entschädigt für die Anstrengungen. Wir können uns außerdem sehr glücklich schätzen, denn die Sonne strahlt und fast kein Wölkchen ist am Himmel. Was will man also mehr?!

Auf dem Rückweg nach Peking fahren wir durch das Olympische Dorf und erhaschen einen Blick auf das „Vogelnest“. Am Abend erwartet uns ein weiterer fakultativer Programmpunkt: eine bunte Akrobatikshow, die uns in Staunen und Begeisterung versetzt.
Bevor wir Peking am nächsten Tag verlassen, besichtigen wir noch das bedeutendste buddhistische Tempelkloster der Stadt – das Lamakloster. Allein schon die prunkvollen Tore am Eingang sind beeindruckend und ein Foto wert.

Gerne wären wir noch länger geblieben, doch die Zeit drängt, denn um 12:00 Uhr geht schon unser Flieger nach Xi’An. Etwa 2 Stunden später landen wir und treffen nach der Gepäckabholung unseren örtlichen Reiseleiter, Herrn Yang (zusätzlich zum Reiseleiter Josef). Wir besichtigen das Provinzmuseum, in dem auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern mehr als 3000 seltene Kulturschätze aus unterschiedlichen Epochen der chinesischen Geschichte ausgestellt sind.

Das heutige Abendessen ist etwas ganz Besonderes. In einem Restaurant in Laufnähe unseres Hotels werden wir Maultaschen essen. Wir bekommen mehrere „Gänge“ kleiner, kunstvoll verzierter Maultaschen (z.B. kleine Entchen) und andere Köstlichkeiten serviert. Ein echt tolles Erlebnis und eine klasse Stimmung in unserer Runde!

Auch der nächste Tag ist „vollgepackt mit tollen Sachen“ – nämlich der Besichtigung der Wildganspagode und dem Besuch der Terrakotta-Armee, welche uns in Staunen und regelrechtem Unglauben über das, was wir da sehen, zurücklässt.

Bevor wir Xi’An am nächsten Mittag verlassen, schauen wir uns noch die rekonstruierte Stadtmauer an. Leider ist es an diesem Tag diesig und trüb, sodass wir die Aussicht nicht in vollen Zügen genießen können. Es folgt der nächste Inlandsflug von Xi’An nach Chongqing, welche auch den Beinamen „Backofenstadt“ trägt. Wir verlassen das gut klimatisierte Flughafengebäude und schon der erste Schritt nach draußen lässt uns spüren, was der Spitzname bedeutet… gefühlte 70°C und maximale Luftfeuchtigkeit.

Also schnell wieder rein in den Bus und auf zu den Besichtigungen. Wir fahren zunächst in die „Alte Stadt“ mit dem Freimarkt. Gerade ist die Schule aus und etliche Kinder laufen uns über den Weg, strahlen uns mit zuckersüßem Lächeln an und winken uns zu. Von der Altstadt aus fahren wir hinauf zum E-Ling Park – eine grüne Oase, in der es sich aushalten lässt und von wo aus wir einen tollen Blick über die Stadt genießen können.

In Chongqing starten wir am Abend auch unsere Flusskreuzfahrt auf dem Yangtze. Mit einer Zahnradbahn geht es erstmal hinunter zur Anlegestelle und wir schiffen auf der MS „Victoria Empress“ ein. Ein wirklich schönes Schiff mit ausgezeichnetem Service, exzellenter Verpflegung und toller abendlicher Unterhaltung. Die Kabinen sind alle mit eigenem Bad mit Waschbecken, WC und Badewanne ausgestattet – klein, aber fein und sehr sauber. Am nächsten Mittag legen wir zum Landausflug in der Geiserstadt Feng Du an. Diese liegt auf einem kleinen Berg, den man entweder zu Fuß erklimmen oder bequem mit einem Sessellift erreichen kann. Am Nachmittag trifft sich unsere Gruppe auf dem Sonnendeck zum „Kalligraphie-Kurs“ mit unserem Reiseleiter Josef. Wir sind geplättet als wir hören, wie viele Tausend Schriftzeichen es gibt…

Am nächsten Tag steht morgens ein Bootsausflug in die „Drei Kleinen Schluchten“ des Daning He – ein Nebenfluss des Yangtze – auf dem Programm. Zunächst fahren wir gemeinsam mit anderen Gruppen auf einem etwas größeren Ausflugsdampfer. Die örtliche Reiseleiterin spricht nur Chinesisch, aber unser Josef ist dabei und übersetzt. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt steigen wir in kleinere Boote um, in die ca. 20-30 Passagiere passen, und fahren in drei weitere, noch kleinere Schluchten des Madu He. Dieser wiederum ist ein Nebenfluss des Daning He. Trotz Nieselregen genießen wir die wunderschöne Landschaft, die wir durchfahren und lassen unsere Blicke schweifen. Pünktlich zum Mittagessen sind wir dann wieder auf unserem Kreuzfahrtschiff zurück. Es wird ein langer Tag, denn wir wollen noch erleben, wie wir – gegen 22:30 Uhr – in den „Drei-Schluchten-Staudamm“ einfahren. Bei unserem letzten Ausflug am folgenden Tag zu eben diesem Staudamm, werden uns die Ausmaße dieses Mega-Projektes erst einmal bewusst.

Unsere Kreuzfahrt auf dem Yangtze endet am Nachmittag in Yichang. Von dort führt uns unsere Reise per Bus nach Wuhan, eine weitere Großstadt mit ca. 4 Millionen Einwohnern. Am Abend drehen wir noch eine Runde in der Umgebung des Hotels. Dies sollten Sie unbedingt einmal tun, um den Einheimischen beim Tanzen und Karaoke-Singen zuzuschauen. Und durch anfängliches „nur zuschauen“ kann auch noch das ein oder andere Gespräch entstehen.

Unsere Bootsfahrt auf dem Li-Fluss

Unsere Bootsfahrt auf dem Li-Fluss

Was Wuhan sonst noch so zu bieten hat, erfahren wir am nächsten Tag während einer Stadtrundfahrt. Wir steigen auf den „Turm des gelben Kranichs“ und genießen den Ausblick auf die Stadt, danach bestaunen wir die Kostbarkeiten im Bonsaigarten und besuchen das Guiyan-Kloster. Leider zeigt sich auch hier wieder kein Mönch aus nächster Nähe…

Am Nachmittag fliegen wir weiter nach Guilin und bewundern schon vom Flugzeug aus die Landschaft, die mit ihren Kartfelsen zwar ganz anders aussieht, als alles was wir bisher in China gesehen haben, aber dennoch wunderschön ist.

Unsere Bootsfahrt auf dem Li-Fluss bei Guilin

Unsere Bootsfahrt auf dem Li-Fluss bei Guilin

Am nächsten Tag können wir aus nächster Nähe davon überzeugen: bei einer Bootsfahrt auf dem Li-Fluss. Zum Mittagessen auf dem Schiff werden – über das normale Buffet hinaus – auch solche Köstlichkeiten wie Schlangenschnaps oder Schildkrötensuppe angeboten 😉

Die Fahrt endet in Yangshou. Hier steigen wir in kleine Autos und machen einen fakultativen Ausflug aufs Land. Wir sehen Wasserbüffel, besuchen eine Bauernfamilie und bekommen gezeigt, wie man Soja-Milch herstellt.

Pandabär im Sieben-Sterne-Park in Guilin

Pandabär im Sieben-Sterne-Park in Guilin

Von Yangshou aus fahren wir mit unserem Reisebus zurück nach Guilin. Erstes Highlight am folgenden Tag ist der Besuch des Sieben-Sterne-Parks in Guilin, denn der hier lebende Panda-Bär posiert wirklich wunderbar für uns.

Im Fubo-Park genießen wir anschließend noch einmal den Blick vom gleichnamigen Berg auf die Stadt Guilin. Abschließendes Highlight der Rundreise in Guilin ist die Besichtigung der Schilfrohrflötenhöhle. Man hat ja schon so einige Tropfsteinhöhlen besucht, aber diese ist u.a. durch die bunte Beleuchtung wirklich unglaublich schön.

In Guilin verabschieden wir auch unseren Reiseleiter Josef, der leider nicht mit uns nach Hongkong reisen kann. Das Einchecken auf dem vergleichsweise kleinen Flughafen in Guilin dauert etwas länger, läuft aber auch problemlos. Bei der anschließenden Passkontrolle geben wir dann das kleine gelbe Ausreise-Kärtchen ab, welches wir auf dem Hinflug nach Peking ausgefüllt haben. Dann folgt die Sicherheitskontrolle und schon stehen wir in der Wartehalle.
Doch es vergeht keine lange Zeit und wir dürfen im Flugzeug wieder Schreibarbeit leisten – pro Person ist ein Gesundheitsformular und ein Einreisekärtchen auszufüllen. Auch hierbei stehe ich meinen Gästen wieder hilfreich zur Seite, denn die Formulare gibt es ebenfalls nur auf Englisch und Chinesisch. Aber alles kein Problem, wir sind ja mittlerweile schon fast Profis…

Blick über Hongkong vom Victoria Peak aus

Blick über Hongkong vom Victoria Peak aus

Angekommen in Hongkong fahren wir wieder mit einem Zug zum anderen Terminal, dort laufen wir ewig lange Gänge entlang bis wir endlich an die Stelle kommen, wo wir die Gesundheitsformulare abgeben müssen. Keine Angst, diese wurden (zumindest bei uns) nicht wirklich angeschaut sondern tatsächlich nur entgegengenommen. Anschließend folgen die Passkontrolle und die Abgabe der Einreisekärtchen. Wir holen unser Gepäck vom Band, treffen unseren Reiseleiter Henry und fahren zum Hotel, welches sich auf Hong Kong Island befindet.

Dieses Hotel ist eher auf Geschäftsreisende ausgerichtet. Die Zimmer sind sehr modern, elegant und ohne viel „Schnickschnack“ gestaltet. Der Ausblick aus unseren Zimmern ist der Wahnsinn – vor bzw. unter uns befindet sich der Victoria Harbour. Der Knüller ist das Badezimmer im Mamor-Glas-Look mit Regenwalddusche ☺. Und der Service war auch klasse: man wird im Frühstücksraum begrüßt, zum Platz begleitet, bekommt Kaffee bzw. Tee am Platz serviert und ist rundum toll versorgt. Die Verpflegung ist hier schon wieder „westlicher“ und weniger chinesisch, aber trotzdem sehr lecker. Und funktioniert der elektronische Zimmerschlüssel einmal nicht – wie bei unser gesamten Gruppe eines Abends geschehen – sind die Damen und Herren an der Rezeption ganz flink und programmieren sie schnell neu und alles ist in Ordnung. Die Verständigung hier in Hongkong ist nun auch kein Problem mehr, da die Menschen im Allgemeinen recht gut Englisch sprechen.

Alle anderen Hotels während der Rundreise waren auch von guter bis sehr guter Ausstattung und Service. Es gab überall die Möglichkeit zum Geldumtausch und auch ein Business-Center, in dem man ab und an eine E-Mail an die Daheimgebliebenen schreiben konnte (Kosten für die Internetnutzung variierten zwischen ca. 10 und 50 Yuan). Und ein Hinweis noch für die Damen: in jedem Hotel war im Zimmer ein Fön vorhanden (manchmal allerdings nicht im Bad, wo man ihn vermuten würde, sondern in der Schreibtischschublade im Zimmer). Auf dem Yangtze-Schiff gab es in der Kabine keinen Fön, man kann sich aber einen an der Rezeption ausleihen (kostenlos).

Die Repulse Bay in Hongkong

Die Repulse Bay in Hongkong

Nun noch einmal zurück nach Hongkong… eine Millionenstadt auf so engem Raum, kurz gesagt: Hochhausdschungel durch und durch. Und dennoch fand ich diese Stadt sehr faszinierend, eingebettet zwischen Bergen und Wasser. Wenn man auf dem Victoria Peak (ein Muss!) seinen Blick über die Stadt schweifen lässt, fehlen einem schon die Worte. Und wenn man an der Repulse-Bay mit den Füßen durch das Wasser schlendert, nebenbei vielleicht auch noch den Sonnenuntergang beobachtet, dann wähnt man sich nicht unbedingt in einer Millionenstadt voller Trubel.

Etwas enttäuscht waren wir allerdings von der „Laser-Licht-Show“ im Victoria Hafen. Die Kulisse der bunt beleuchteten Wolkenkratzer allein ist schon eindrucksvoll genug, sodass die wenigen Laserstrahlen dagegen etwas verpuffen. Nichtsdestotrotz war die Hafenrundfahrt bei Nacht trotzdem ein tolles Erlebnis und das Buffet sehr lecker ☺ Aber bitte eine Jacke nicht vergessen, da die Klimaanlage auf diesen Schiffen immer auf Hochtouren läuft…

Sonnenuntergang über der Repulse Bay in Hongkong

Sonnenuntergang über der Repulse Bay in Hongkong

Alles in allem kann ich sagen: es war eine wundervolle Rundreise durch China, die ich so schnell nicht vergessen werde. China ist ein Land, an dem man nicht mehr vorbeikommen wird. Ein Land, der schnellen Entwicklungen und Veränderungen – zumindest in den Städten –  sicher manchmal auch eine Herausforderung für den. Eben eine ganz andere, aber meiner Meinung nach, gerade deswegen eine unglaublich faszinierende Welt.

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