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Rundreise Ecuador und Galapagos Inseln, Quito, Cuyabeno Regenwald, Cotopaxi, Chimborazo

Unsere Reisegruppe am Vulkan Cotopaxi in Ecuador

Unsere Reisegruppe am Vulkan Cotopaxi in Ecuador

Ecuador und die Galápagos-Inseln sind für viele ein großer Abenteuer-Reisetraum, der für eine kleine Eberhardt-Reisegruppe von 15 Südamerika-Neulingen im Juni 2009 in Erfüllung ging. Der Mythos dieses Landes beeindruckte uns alle bereits bei dem vorausgehenden Informationsabend, den Eberhardt TRAVEL organisierte, bei dem das Programm noch mal anhand vieler Bilder veranschaulicht wurde, aber auch wichtige Hinweise und Tipps zu Impfungen, Kleidung und Geldtausch gegeben wurden.
Am Tag der Abreise waren alle sehr aufgeregt. Der Haustür-Transfer erfolgte überpünktlich zum Flughafen Berlin-Tegel. Hier habe ich mich mit meiner Reisegruppe an einem zentralen Treffpunkt verabredet. Nach dem Check-In konnten wir uns noch im Restaurant „Leysieffer“ ein Baguette und einen Softdrink auswählen. Nach der problemlosen Sicherheitskontrolle ging es endlich los. Zwei Flüge mit Iberia standen uns bevor, erst ging es 3 Stunden nach Madrid, von dort dann etwa 11 Stunden in die Hauptstadt Ecuadors, nach Quito. Kurz vor der Landung hatte die Crew mehrere Formulare zum Ausfüllen ausgeteilt, wobei ich allen Gästen behilflich war.
Durch die Zeitverschiebung waren wir am Abend gelandet. Am Flughafen begrüßte uns unser Reiseleiter für ganz Ecuador herzlich. Richard hat deutsche Vorfahren, spricht perfekt Deutsch, ist aber seit seiner Kindheit fest in Ecuador verwurzelt. Diesen Patriotismus spürten alle während der gesamten Reise, was uns sehr beeindruckte. Alle Ecuadorianer sind sehr stolz auf ihr Land und das spiegelt sich überall wider.

Am Äquatordenkmal in der Nähe von Quito

Am Äquatordenkmal in der Nähe von Quito

Am nächsten Tag ging es erst 9.00 Uhr los, damit sich alle noch etwas vom Flug erholen konnten. Quito liegt auf 2.800 Metern Höhe, an die wir uns aber schnell gewöhnten. Richard zeigte uns „Inti Nan“, das Äquatormuseum, wir fuhren zum Äquatordenkmal, auf dem Gelände kann man auch Quito in Miniatur anschauen. Wir trafen uns alle in einem kleinen Souvenirgeschäft. Hier überreichte ich allen ein Äquator-Diplom, mit einem ecuadorianischen Trinkspruch von Richard stoßen wir mit typischem Äquatorlikör auf unsere Reise und dieses Ereignis, am Äquator zu stehen, an. Weiter ging es zum Aussichtspunkt Panecillo, hier hatten wir einen tollen Blick über die Stadt. Wir fuhren direkt in die Stadt und besuchten die Kathedrale. Zu Fuß ging es zum Platz der Unabhängigkeit. Das Mittagessen nahmen wir in einem noblen Restaurant mit Blick auf den Platz namens „Mea Culpa“ ein: wir saßen in einem tollen Extra-Zimmer und das Gourmet-3-Gänge-Menü war appetitlich angerichtet.

Unser Reisebus am Aussichtspunkt Panecillo mit Blick auf Quito

Unser Reisebus am Aussichtspunkt Panecillo mit Blick auf Quito

Wir liefen zum Präsidentenpalast, wo wir eine Führung bekamen. Wir sahen Bilder aller Präsidenten, einige Staatsgeschenke, Zimmer, wo getagt wird usw., davor standen 2 Wachen, dann ging es weiter zur Kirche La Compania de Jesus und danach zurück in unser 4-Sterne-Hotel „Mercure“.
18.00 Uhr kam Stefan ins Hotel und erklärte uns alles für die nächsten 4 Tage im Regenwald. Er und sein Vater Kurt begleiteten uns während dieses Abenteuers im Cuyabeno-Reservat. Ich besorgte am Abend für alle Vitamintabletten, das die Mücken gut abwehrte. Unser Busfahrer Leonardo fuhr uns am Abend noch ins Restaurant „La Ronde“, wo wir neben dem Essen tolle landestypische Tänze beobachten konnten.

Bootsausflug durch den Regenwald im Cuyabeno-Reservat

Bootsausflug durch den Regenwald im Cuyabeno-Reservat

Am nächsten Tag ging es per Flugzeug nach Lago Agrio, wo uns schon eine warme Schwüle entgegen trat. Mit einem Bus dauerte die Fahrt bis an den Eingang des Cuyabeno-Reservates etwa 2 Stunden. Dort bekamen wir alle einen kleinen Mittagssnack und weiter ging es in 2 Kanus mit Schwimmwesten zu unserer „Tapir Lodge“ mitten im Regenwald. Alles war sehr aufregend, auf der Fahrt (etwa 3 Stunden) sahen wir schon viele exotische Tiere und Pflanzen (Aras, Mönchsaffen, Eisvögel) und wir waren gespannt, was uns die nächsten Tage noch alles erwartet. Nach der Begrüßung der „Tapir Lodge“-Crew bezogen wir unsere einfachen Zimmer in einem Wohnturm. Von abends 6 Uhr bis früh 8 Uhr gab es Licht in den Zimmern, das Bad funktioniert wie gewohnt.
Stefan erklärte uns bei einer kleinen Einführungsrunde, welche Tiere wir sehen würden.
Abendessen in der Lodge, alle waren begeistert, was der Koch im Dschungel so alles zaubern kann.

Exotische Tierwelt im Cuyabeno-Reservat

Exotische Tierwelt im Cuyabeno-Reservat

Nach einem späten fantastischen Frühstück mit dem besten Kaffee, den wir alle je getrunken hatten, probierten wir Gummistiefel an. Ein Regenponcho lag immer im Kanu bereit. Wir fuhren ein Stück mit den Kanus zu einer Wanderung mitten im Regenwald. Wir sahen Frösche, beeindruckende Orchideen, Bromelien, Farne und Spinnen, es geht auch mal durch Moor und kleine Flüsschen. Die „Tapir Lodge“-Crew versorgte uns mittags wieder mit vielen Leckereien. Nachmittags fuhren wir zum Cuyabeno-See, Schwarzwassergebiet. Der Sonnenuntergang hier ist einfach traumhaft. Wir sahen sogar einen Kolibri und Kormorane. Mit Taschenlampen suchten wir nach Kaimanen, da aber Vollmond war, war es zu hell für sie.

Alle Gäste waren am nächsten Morgen schon eher wach – eine Grille, die wie eine Kreissäge klang, wollte uns das unbedingt mal hören lassen. Die Nächte empfand ich aber alle als eher angenehm, da es gleichmäßige Naturgeräusche sind. Wir fuhren mit den Kanus in ein nahe gelegenes Dorf, Puerto Bolivar. Auf der Fahrt sahen wir sogar eine Anaconda und weitere Affenarten!

Eine 3 Meter lange Anaconda im Regenwald Ecuadors - Wahnsinn!

Eine 3 Meter lange Anaconda im Regenwald Ecuadors – Wahnsinn!

Mit einer Bewohnerin des Dorfes ernteten wir Maniok, dieser wurde gewaschen, gerieben, das Wasser raus gepresst, das Pulver dann zu einem Fladen, wie Crepes, gebacken, dann mit Salz bestreut. Schmeckt angenehm und sättigend. Dort besuchten wir auch den 94-jährigen Schamanen Victoriano, er erzählte aus seinem Leben und sang. Seine Frau war 88, beide strahlten viel Lebensfreude aus, alle waren sehr beeindruckt. Im Kanu gab es später sogar Lunch. In der Natur schmeckt’s doch am besten! Bei einer weiteren Wanderung sahen wir einige Riesenbäume, plötzlich durften wir den Regenwald einmal hautnah erleben, es schüttete wie aus Kannen. Jeder half jedem durch die kleinen Flüsse, das schweißte die Gruppe zusammen. Wir erreichten eine Kakaoplantage und Kurt erklärte uns die Reifestadien und wir probierten davon.

Das Erlebnis Regenwald war nun zu Ende, wir fuhren mit den Kanus und dem Bus zurück zum Flugplatz. Richard holte uns in Quito wieder ab. Zum Abendessen im Hotel, bestellte unser Reiseleiter für uns einen Pisco, einen typischen südamerikanischen Cocktail. Sehr lecker!

Leonardo, unser Fahrer, hatte immer Wasser in einer Kühlbox in unserem Bus, das war für alle sehr angenehm.

Indio-Junge und sein Lama im Andenhochland

Indio-Junge und sein Lama im Andenhochland

Nach Otavalo ging es heute über die Panamericana durch das Anden-Hochland. Diese Straße ist teilweise holprig und nicht befestigt, es wurde an vielen Stellen gebaut, das war sehr spannend und abenteuerlich. Nur so lernt man ein Land auch wirklich kennen! Erster Stopp war ein Aussichtspunkt, wo wir einen ersten Kontakt mit Lamas hatten. In unserem Bus fuhren 3 junge Mädchen ein Stück mit. Sie haben uns ecuadorianische Lieder vorgesungen, anschließend tolle Tücher, Armbänder und Puppen angeboten, die sehr preiswert waren. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt in Otavalo machten wir Halt an einem Indio-Markt, unser Reiseleiter Richard hat uns viele Obstsorten auf dem einheimischen Markt erklärt, alle haben gekostet, vieles hat man noch nie gehört.

Einheimischer Obst- und Gemüsemarkt in Otavalo - köstlich!

Einheimischer Obst- und Gemüsemarkt in Otavalo – köstlich!

Wir fuhren weiter zum Cuicocha-See und wanderten entlang. Wir befanden uns nun auf 3.500 Metern Höhe, das markt man schon – immer viel trinken! Bei einem Halt in Cotocachi, einer Lederstadt, deckten sich viele mit qualitativ guten und preiswerten Stücken ein. Fotostopp in den Bergen: toller Blick auf die typischen bewirtschafteten Felder.

Am nächsten Morgen machten wir einen Stopp an einem Obst- und Gemüsemarkt und ich kaufte ordentlich für alle für ein Picknick ein. Im Cotopaxi-Nationalpark machten wir ein tolles Gruppenfoto vor dem beeindruckenden Vulkan. Der Cotopaxi ist mit 5.897 Metern der zweithöchste Berg Ecuadors. Bei einer Wanderung sahen wir Wildpferde und bezaubernde enzianartige Blumen. Obwohl es sehr kalt war, merkte man die starke Sonneneinwirkung auf dieser Höhe. Die Landschaft war einzigartig und hat alle sehr beeindruckt. Wir fuhren weiter zu unserer in der Nähe der Stadt Banos. Hier hatte man einen schönen Blick auf den Vulkan Tunguragua, der auch ein wenig spuckte. ☺ Da es abends sehr kalt wurde, hat die Crew der Hacienda alle Kamine in unseren Zimmern angefeuert, sehr romantisch!

Bewirtschaftete Felder im Andenhochland

Bewirtschaftete Felder im Andenhochland

Am Morgen regnete es. Wir fuhren dennoch mit einer Seilbahn, die über den Wasserfall Manto de la Novia führte, man ist schließlich nicht alle Tage hier. Heute wollten wir uns Banos genauer anschauen. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt ging es zu Fuß weiter, die Männer der Gruppe wollten Meerschweinchen essen, eine Delikatesse in Ecuador, Richard ist mit uns in ein kleines Lokal gegangen, und einige probierten davon. Richard kaufte Rum und ich hielt mich eher an Süßigkeiten für alle, Banos ist bekannt dafür. Weiterfahrt ins Chimborazo-Reservat: Der Blick auf den Chimborazo wurde immer besser, wir haben immer mal angehalten, um Fotos zu machen, wer weiß, wie lange es noch so gut aussieht.

Der mächtige Chimborazo - höchster Berg Ecuadors

Der mächtige Chimborazo – höchster Berg Ecuadors

Es wurde immer kälter und wir sichteten die ersten Vicunas, die zur Familie der Kamele gehören. Wir stiegen an der 1. Schutzhütte auf sage und schreibe 4.800 Metern Höhe aus. Jetzt sollte ein weiterer Höhepunkt der Reise folgen: Die Besteigung des Chimborazo, dem höchsten Berg Ecuadors, bis auf 5.000 Meter Höhe. Wenn man öfter trinkt und immer mal anhält, ist es kein Problem, den Berg bis zur 2. Schutzhütte zu bezwingen. Alle haben es geschafft! Und fielen sich erschöpft und glücklich in die Arme.
In der Hütte gab es einen heißen Tee und einen Stempel in den Pass. Der Abstieg ging dann natürlich leichter.
Mit einem Cuba Libre am Kamin klang der Tag gemütlich aus.

Es ging sehr zeitig am Morgen nach Alausi. Vorher stoppten wir noch kurz an der ältesten Kirche Ecuadors, 1534 erbaut. Eine Fahrt mit der Trans-Anden-Bahn zeigte uns weitere atemberaubende Ecken des Andenhochlandes. Wir fuhren zur „Teufelsnase“, durch einen kleinen Bahnhof, machten mehrere Fotostopps. Unser Busfahrer Leonardo stellte zwischendurch fest, dass der Bus einen kaputten Reifen hatte, eine Werkstatt war ganz in der Nähe, nach einer Stunde ging es weiter. Unser nächstes Ziel war Ingapirca, ein Museum mit Inka-Ruinen. Danach ging die Fahrt weiter nach Cuenca, die nächste größere Stadt auf unserer Rundreise.

Die Kathedrale San Francisco in Cuenca

Die Kathedrale San Francisco in Cuenca

Heute galt es, Cuenca zu erobern! Kathedrale San Francisco, Blumenmarkt, Panama-Hutfabrik – die Stadt hat viel zu bieten. Wir liefen zurück ins Hotel und luden unsere Koffer in den Bus. Weiter ging es zu einem Shop des Keramik-Künstlers Eduardo Vega, der sehr bekannt in Ecuador ist. Tolle Designs und Muster erwarteten uns hier. Einige Souvenirs fanden den Weg in die Koffer. Auf der Panamericana ging es nun weiter in Richtung Guyaquil, an die Küste. Wir fuhren in ein Steak-Restaurant zum Abendessen. Riesige sehr leckere Rindersteaks und eine lebhafte Atmosphäre brachten uns einen stimmungsvollen Abend. In der Lobby des Hotels feierten wir noch ein wenig Abschied von Richard und Leonardo, morgen ging es nach Galápagos. Wehmut machte die Runde, alle bedankten sich und versicherten, dass die Rundreise durch Ecuador (Festland) immer in sehr positiver Erinnerung bleiben wird.

Am Morgen stürmten einige noch den Park der Leguane, der direkt gegenüber des Hotels lag. Lebensraum vieler Leguane und Eichhörnchen – ein tolles Fotomotiv. Es ging nun zum Flughafen, die Galápagos-Riesenschildkröten erwarteten uns schon. Ich klärte mit Richard alle Einreiseformalitäten für die Gäste. Wir landeten pünktlich in Baltra. Alle Gepäckstücke wurden gründlich untersucht, man darf in den Galápagos-Nationalpark nichts Essbares oder Sämereien einführen. Unser neuer Reiseleiter für die Inseln, Andres, begrüßt uns.

Am Pier von Puerto Ayora auf der Galapagos-Insel Santa Cruz

Am Pier von Puerto Ayora auf der Galapagos-Insel Santa Cruz

Wir fuhren mit einem öffentlichen Bus zur Fähre, nach der kurzen Schifffahrt ging es nun mit unserem Bus nach Puerto Ayora, der Kleinstadt auf der Insel Santa Cruz, wo sich unser Hotel befindet. Am Nachmittag trafen wir uns zu einem Spaziergang zur Charles-Darwin-Forschungsstation, es nieselt, ist aber sehr warm. Die Station ist sehr interessant: Lonesome George, die berühmte einsame Schildkröte sahen wir in einger Entfernung. Erklärungen zu den Inseln, Verschiebungen, Meeresströmungen und Vulkanen geben einen sehr guten Aufschluss. Danach bin ich mit einigen Gästen ins Dorf gelaufen, um Postkarten zu kaufen. Kleiner Tipp: Unbedingt abends zum Sonnenuntergang an den Pier laufen!
Am nächsten Morgen wurden wir mit 2 Schlauch-Beibooten zu unserem Boot für den Tag gebracht – Fahrt zur Insel Seymour Norte.

Putziger Blaufußtölpel auf Galapagos

Putziger Blaufußtölpel auf Galapagos

Bei einem 2-stündigen Rundgang auf der Insel sahen wir Landleguane, Tölpel, Fregattvögel, Seelöwen und Krabben. Ein Erlebnis der besonderen Art! Vom Boot aus sichteten wir noch Haie, alle schossen aufgeregt Fotos. Wir aßen an Bord Mittag und schipperten weiter zu einer Bucht, wo wir Zeit zum Schnorcheln und Baden hatten. In der Nähe war eine Bucht mit Flamingos. Auch die Unterwasserwelt sollte noch viel für uns bereit halten die nächsten Tage!

Doppelbucht auf der Galapagos-Insel Bartolomé

Doppelbucht auf der Galapagos-Insel Bartolomé

Die heutige Fahrt zur Insel Bartolomé dauerte etwa 3 Stunden. Auf dem Weg dahin frühstückten wir an Bord, tolle Crew! Auf der Insel angekommen, erklommen wir einen Aussichtspunkt und sahen die berühmte Doppelbucht vor uns – ein traumhaftes Fotomotiv! Es war wieder genügend Zeit zum Baden und Schnorcheln in der Bucht, die Erholung sollte nicht zu kurz kommen. Auf der Busfahrt zum Hotel hielten wir an den Zwillingskratern „Los Gemelos“. Andres erklärte uns viel zur Entstehungsgeschichte der Inseln.

Nach einem morgendlichen Spaziergang zur Tortuga-Bucht auf der Insel Santa Cruz nutzten einige die Freizeit, um zu relaxen und um etwas in den Tag hinein zu träumen. Unser neuer Reiseleiter begrüßt uns anschließend im Hotel. Lars erläuterte uns den Verlauf der letzten verbleibenden Tage unserer Rundreise auf den Galápagos-Inseln. Ein Bus brachte uns ins Hochland von Santa Cruz. Wir aßen in einem Restaurant zu Mittag. Hier gab es die Möglichkeit, Souvenirs zu kaufen und Tischtennis zu spielen. Für die nächste Tour probierten wir Gummistiefel an. Eine Wanderung durch den Wald brachte uns zu etlichen Riesen-Schildkröten, die hier in freier Wildbahn lebten.

Galapagos-Riesenschildkröte beim Träumen

Galapagos-Riesenschildkröte beim Träumen

Wir waren sehr beeindruckt von den gemütlichen Riesen und ihrer Lebensweise! Auf der Fahrt zum Hafen, zum neuen Pier in Puerto Ayora, bekamen wir wieder Schwimmwesten und wurden mit 2 Beibooten abgeholt. Die Ankunft auf der Yacht „Galaxy“ und die Begrüßung der Bordcrew war sehr herzlich. Es gab eine kurze Besprechung im Gemeinschaftsraum, die Kabinen wurden verteilt. Am Abend gab es einen offiziellen Kapitänsempfang mit Cocktail, die Crew wurde genau vorgestellt, Sicherheitseinweisungen wurden gegeben. Lars erläuterte den nächsten Tagesausflug ganz genau. Das Abendessen war sehr liebevoll zubereitet. Neben den Esstischen stand immer Wasser, Tee und Kaffee für alle bereit. In der Nacht wurde der Anker gehoben und wir schipperten zur nächsten Insel. Das war etwas laut, aber wie sollten wir uns sonst fortbewegen?!

Unsere moderne Yacht "Galaxy" für 4 Tage

Unsere moderne Yacht „Galaxy“ für 4 Tage

Der Morgen war entspannt, gemütliches Frühstück, danach ging es mit Beibooten auf die Insel Floreana. Einige schnorchelten bei der „Teufelskrone“, alle anderen konnten mit einem Beiboot fahren und Meeresschildkröten, Rochen und bunte Fische gesehen. Die Schnorchler machten Bekanntschaft mit Weißspitzenhaien, die aber ungefährlich sind, sahen viele bunte Fische und Seelöwen. Das Mittagessen an Bord stärkte uns für eine nasse Landung auf Floreana an der Post Office Bay. Gegen 21.00 Uhr legte das Schiff Richtung Insel Espanola ab.

Albatros-Mama mit ihrem Jungen auf der Galapagos-Insel Floreana

Albatros-Mama mit ihrem Jungen auf der Galapagos-Insel Floreana

Heute stand die Gardener-Bucht auf dem Programm. Das Wetter war etwas ungemütlich, es nieselte und war etwas frisch. Wir spazierten die Bucht entlang und fotografieren die vielen Seelöwen, die hier überall herumlagen. So nah dran an diesen Tieren, das war schon etwas Besonderes. Am Nachmittag beobachteten wir Albatrosse, Wasserleguane, Tölpel, Gabelschwanzmöwen und Rotschnabel-Tropenvogel. Etwa 19.00 Uhr fuhr die Yacht los. Bei einem Abschiedscocktail ließen wir das Abenteuer Galápagos noch einmal Revue passieren.

Am nächsten Morgen erfolgte 8.00 Uhr die Ausschiffung im Hafen von San Cristobal. Mit einem Kleinbus und unserem Handgepäck fahren wir in das Interpretationscenter. Hier gibt es noch mehr Informationen zu den Inseln, zu Charles Darwin und zu den vielen verschiedenen endemischen Tieren. Wir flogen zurück nach Guyaquil.

Künstlergasse in Guayaquil an der Küste Ecuadors

Künstlergasse in Guayaquil an der Küste Ecuadors

Am Flughafen trafen wir uns mit Markus, ein sehr netter Reiseleiter, der uns noch ein wenig die tolle Stadt an der Küste näher brachte. Wir unternahmen kurze Spaziergänge am Pier und durch Kunst-Gassen. Markus hilft uns nachmittags am Flughafen mit dem Gruppen-Check-In. Der Flug verläuft ruhig, alle versuchen sich wieder ein wenig auf Europa einzustellen. In Madrid startet das Flugzeug pünktlich nach Berlin. Alle Transfer-Chauffeure stehen schon bereit, um uns nach Hause zu bringen.

Bei der Verabschiedung wird deutlich, dass diese Rundreise durch das so vielfältige Land Ecuador einfach fantastisch war. So einen Abwechslungsreichtum aus Natur und Kultur findet man nicht so schnell wieder. Auch in den nächsten Jahren wird diese Rundreise Ecuador und Galapagos sicher wieder für viele Gäste zum Erlebnis.

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